Birke & Partner: Kommunikationsagentur schreibt Geschichte

25-jähriges Firmenjubiläum: Das Erlanger Unternehmen hat sich besonders mit History-Marketing einen Namen gemacht.

Die Birke & Partner GmbH in Erlangen sieht sich als eine der großen inhabergeführten Agenturen mit Kunden in Deutschland und im deutschsprachigen Raum. Seit rund 25 Jahren ist sie auf dem Markt und unterhält mittlerweile Büros in München, Hamburg, Weimar und Wien. Aus der Gründermannschaft von damals sind allerdings nur zwei übrig geblieben: Geschäftsführer Ralf Birke und seine Frau Sabine, die als Chef-Controllerin das Qualitätsmanagement betreibt. Auch Sohn Fabian Birke bringt nach einem Kommunikationsdesign-Studium sein kreatives Schaffen ein. Darüber hinaus werden derzeit fünf Volontäre in einem eigenen Ausbildungsprogramm an den Beruf herangeführt.

Mit dem Geschäft im Jubiläumsjahr 2018 zeigt sich die Agentur zufrieden, denn sie erzielte das mit Abstand höchste Wachstum ihrer Firmengeschichte. Die beiden Abteilungen PR/Kommunikation und Geschichts-Marketing generieren je etwa zur Hälfte den Umsatz. Zum Kundenkreis der Agentur gehören prominente Unternehmen und Institutionen, z. B. Bettenrid, Puma, Rehau sowie Bayerischer Industrie- und Handelskammertag und IHK Nürnberg für Mittelfranken, für die Birke & Partner das Jubiläumsjahr zum 175-jährigen Bestehen geschichtlich begleitete.

Sich mit historischen Wurzeln von Unternehmen zu beschäftigen, hat eine besondere Bedeutung für das Erlanger Team: Denn Birke & Partner wurde ursprünglich als PR-Agentur gegründet und hat sich seitdem zu einer Kommunikationsagentur gewandelt, die auf Geschichts-Marketing und -Management spezialisiert ist. Dieser Wandel nahm seinen Anfang vor zehn Jahren, als der Historiker Dr. Hans-Diether Dörfler vom Haus der Geschichte in Bonn in die heute insgesamt 30 Mitarbeiter zählende Erlanger Agentur wechselte. Seitdem arbeitet sie die Geschichte von Unternehmen auf. Mit zwölf Historikern im Team vereint Birke & Partner die Kompetenz eines Geschichtsbüros und das Portfolio einer Kommunikationsagentur. Das Münchner Bekleidungshaus Hirmer war der erste Kunde, der Birke den Auftrag erteilte, die Unternehmensgeschichte aufzuarbeiten, das Archiv zu sortieren und die Schnittstellen zur Kommunikation herzustellen. Dabei scheute sich das Modeunternehmen auch nicht davor, die dunklen Kapitel der Firmengeschichte – etwa die Zeit des Nationalsozialismus – zu beleuchten, sondern stellte sich der Verantwortung.

Ein weiterer Teil von Birke & Partner ist der 1780 gegründete Verlag Palm & Enke, der eng mit wissenschaftlichen Archiven, Bibliotheken, Sozietäten und Gesellschaften kooperiert. Ralf Birke baut derzeit eine eigene Redaktion auf, die schwerpunktmäßig Premiuminhalte für digitale und analoge Unternehmenspublikationen produzieren soll. Über die Reihe „Edition Spielbein“ kümmert sich der Verlag um populäre Publikationen vornehmlich aus dem fränkischen Raum.

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ug.

Fink: Autohaus stellt sich neu auf

Die Autohaus Fink GmbH & Co. KG in Erlangen ist kein offizieller BMW-Vertragshändler mehr. Firmenchef Stefan Fink, der den Betrieb 1992 von seinem Vater Werner Fink übernommen hatte, sieht das allerdings als Chance.

Denn nun entfalle der Verkaufsdruck und die Berater könnten die Kunden unabhängig von Herstellervorgaben betreuen. Zudem stelle man sich den Herausforderungen der Branche: Digitalisierung, von Marken unabhängige Neuwagenplattformen und der Direktvertrieb der Hersteller veränderten den Autovertrieb. Ein Schwerpunkt im künftigen Geschäft werde der Servicebereich sein. Bei Wartung, Reparatur und Instandsetzung habe das Autohaus in den letzten Jahren personell aufgestockt und werde dies weiterhin tun, so Fink. Das betreffe auch die Infrastruktur: Die Firma, die 2017 knapp 40 Mio. Euro umgesetzt habe, habe 250 000 Euro in den Werkstattausbau, einen neuen Vermessungsstand und in die technische Ausstattung investiert.

Kündigungen werde es durch die veränderte Konstellation nicht geben: „Jeder Arbeitsplatz bleibt erhalten und wir sind sogar auf der Suche nach Zuwachs im Werkstattbereich“, sagt Fink. Aufgrund der hohen Nachfrage benötige man weitere Kfz-Mechatroniker. Aktuell arbeiten an der Günther-Scharowsky-Straße 60 Mitarbeiter, darunter 18 Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen.

Gründerzentrum IGZ: Auf weitere 30 Jahre gesichert

Die Gesellschafter der IGZ Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH haben den Erbbaurechtsvertrag für den Standort in Erlangen-Tennenlohe um 30 Jahre verlängert. Somit ermöglichen sie den Fortbestand der Einrichtung, die junge Unternehmen mit Arbeitsmöglichkeiten sowie Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungs-Angeboten unterstützt.

Das IGZ entstand vor 32 Jahren durch eine Kooperation der Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie der IHK Nürnberg für Mittelfranken und der Handwerkskammer Mittelfranken – mit Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung. Zunächst war das Gründerzentrum nur als Modellversuch für fünf Jahre angelegt, Ende 1988 vereinbarten der Freistaat und die Gesellschafter dann einen dauerhaften Betrieb.

Seit 1986 starteten dort fast 170 Firmen und Technologietransfereinrichtungen, wovon nur sechs Insolvenz anmelden mussten. Aktuell arbeiten im IGZ über 40 Firmen, die 2016 einen Umsatz von 17 Mio. Euro erzielten und bei denen rund 220 Mitarbeiter arbeiten.

Bayerisches Laserzentrum in Erlangen: Mit hoher Strahlkraft

Innovationen seit 25 Jahren: Das Bayerische Laserzentrum (BLZ) eröffnet neue Möglichkeiten in der industriellen Produktion.

Lasertechnik, Beleuchtung, Mikroskopie oder Bildgebung: Die Photonikbranche boomt weltweit mit hohen Wachstumsraten, deutsche Unternehmen sind vorne mit dabei. Sie benötigen wissenschaftliche Partner, um Innovationen zu entwickeln und im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. Das Bayerische Laserzentrum (BLZ) in Erlangen, das jetzt sein 25-jähriges Jubiläum feierte und eng mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zusammenarbeitet, ist solch ein Partner. Die Wissenschaftler agieren als anwendungsorientierte Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung.

IHK stark engagiert

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken hat die Gründung und den Ausbau des Laserzentrums von Anfang an aktiv unterstützt. Das wird bis heute dadurch deutlich, dass die Geschäftsführung des „Förder- und Freundeskreises für den Ausbau der Lasertechnologie an der FAU e. V.“, dem aktuell 30 Mitglieder angehören, vom IHK-Geschäftsbereich Innovation | Umwelt wahrgenommen wird. Vorsitzender des Vereins ist Prof. Dr. Mathias Glasmacher, bei Diehl in Nürnberg verantwortlich für den Bereich „Zentrale Technologie“. Hauptgesellschafter der Bayerisches Laserzentrum gemeinnützige Forschungsgesellschaft mbH – so die offizielle Bezeichnung – ist der Förder- und Freundeskreis. Die Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) und die IHK Nürnberg für Mittelfranken sind Gründungs- und Minderheitsgesellschafterinnen der gemeinnützigen GmbH.

Die Photonik mit dem Schwerpunkt Laser gilt als Schlüsseltechnologie in Gegenwart und Zukunft. Drei Nobelpreise aus diesem Bereich in den letzten Jahren dokumentieren die Bedeutung dieses Forschungsfeldes. Erlangen hat sich dabei als ein Zentrum in Deutschland herauskristallisiert – mit Unternehmen wie Erlas, Evosys oder Optocraft. Nach Worten von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wurde Erlangen vor 25 Jahren von der Staatsregierung bewusst als Standort des BLZ gewählt: „Heute ist Erlangen die bayerische Laser-Hauptstadt.“ Flankiert wurde der Aufbau des BLZ durch entsprechende wissenschaftliche Schwerpunktsetzungen an der Universität Erlangen-Nürnberg, an der vor zehn Jahren der Lehrstuhl für Photonische Technologien eingerichtet wurde. Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Michael Schmidt hatte bereits vier Jahre zuvor die Geschäftsführung des BLZ übernommen, das er seit 2010 gemeinsam mit Dr. Stephan Roth leitet. Heute sind 40 Mitarbeiter beim BLZ beschäftigt, das jährlich einen Gesamtertrag von rund drei Mio. Euro erzielt. Das BLZ arbeitet damit eigenständig und kommt ohne öffentliche Grundfinanzierung aus.

Enge Kooperation mit der Universität

Als Vater der Lasertechnologie in Erlangen gilt Prof. Dr. Manfred Geiger, der ab 1982 den neu eingerichteten Lehrstuhl für Fertigungstechnologie (seit 2008 Prof. Dr. Marion Merklein) zur Weltgeltung führte. Zahlreiche Innovationen in den Bereichen Laserstrahlschneiden, -schweißen und -umformen gehen auf Geiger und seine Mitarbeiter zurück und haben sich in der industriellen Praxis durchgesetzt. Am 25. November 1993 gründete Geiger schließlich das BLZ, unter dessen Kunden sich heute so prominente Unternehmen wie Schaeffler, Continental und Diehl befinden. Mit diesen Aktivitäten habe Geiger die Strahlkraft der Universität gestärkt, so FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger anlässlich des BLZ-Jubiläums. Seit der Gründung arbeite das BLZ eng mit Lehrstühlen der Universität Erlangen-Nürnberg zusammen.

Die vom BLZ initiierten Projekte sind vielfältig: So spielt der Laser im Fahrzeugbau als modernes Fügewerkzeug eine Schlüsselrolle, etwa bei der Produktion von Brennstoffzellen. Nach Worten von Vincent Mann, der beim BLZ den Bereich Prozesstechnik Metalle leitet, ermöglicht der Einsatz des Lasers neue Werkstoffkombinationen. Außerdem trage die Integration der Lasertechnik in automatisierte Produktionsanlagen dazu bei, dass auch im Hochlohnland Deutschland eine wirtschaftliche Fertigung möglich sei. Nach Worten laut Tobias Laumer, der beim BLZ für den Bereich Prozesstechnik Kunststoffe verantwortlich ist, eröffnet die Lasertechnik zudem neue Möglichkeiten im Leichtbau.

In den letzten Jahren forscht das BLZ gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Erlangen-Nürnberg auf dem vergleichsweise jungen Gebiet der Ultrakurzpulslaser. Das sind spezielle Laser, die Pulse im Bereich von Piko- und Femtosekunden aussenden und ein großes Potenzial für die Bearbeitung von Mikro- und Nanomaterialien bergen. Weitere Schwerpunkte setzt das BLZ auf Metall- und Kunststoffbearbeitung, Elektronikproduktion und Additive Fertigung. Heute ist der Laser längst als flexibles Werkzeug in der Fertigung angekommen. Um ihn zu beherrschen, braucht es jedoch mehr als klassische ingenieurwissenschaftliche Kompetenzen. Komplexe physikalische, chemische und werkstofftechnische Einflüsse spielen zusammen und stellen hohe Ansprüche an die Anwender. Prof. Dr. Michael Schmidt: „Wir müssen externes Expertenwissen frühzeitig in erforderliche Veränderungen von Fertigungsabläufen und -anlagen einbinden, um technisch und wirtschaftlich geeignete Lösungen zu realisieren.“

Für die wirtschaftliche Entwicklung der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) sei das BLZ ein eminent wichtiger Anlaufpunkt, so Dr.-Ing. Robert Schmidt, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Innovation | Umwelt. Die dort entwickelten Lösungen passten hervorragend zu den Kompetenzfeldern des Entwicklungsleitbilds der EMN. Mit der Querschnittstechnologie „Laser/Optik/Photonik“ würden z. B. die Kernkompetenzen der Region in den Bereichen Automation und Produktionstechnik, Neue Materialien und Medizintechnik bestens unterstützt, so Schmidt.

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ug.

Arbeitskreis SchuleWirtschaft: Kontaktbörse für Schulen und Unternehmen

Die Arbeitskreise SchuleWirtschaft in der Region verstehen sich als Kontakt- und Informationsbörse für Schulen und Unternehmen. Der Erlanger Arbeitskreis trifft sich nun zum Jahresabschluss am Donnerstag, 13. Dezember 2018.

Auf der Tagesordnung stehen die Berufsinformationsbörsen in Stadt und Landkreis, Schülerprojekte der Wirtschaftsjunioren Erlangen sowie das Qualifizierte Praktikum. Gleichzeitig ergeben sich dabei gute Gespräche zwischen Schul- und Unternehmensvertretern.

Firmen gesucht
Für die Betriebe bieten sich so direkte Kontakte zu den Erlanger Schulen. Dabei könnten an den Treffen durchaus noch weitere Unternehmensvertreter teilnehmen. Firmen sind deshalb eingeladen, sich aktiv an dem Austausch zu beteiligen. Anmeldung gerne über die IHK-Geschäftsstelle Erlangen.

Link zur Veranstaltung: https://wirtschaft-in-erlangen.de/events/arbeitskreis-schulewirtschaft-erlangen/

Evosys: Mehr Raum für Lasertechnik

Die Evosys Laser GmbH, die in Erlangen Systeme für das Laserschweißen von Kunststoffen fertigt, hat ihre neuen Räumlichkeiten in der Schallershofer Straße bezogen. Damit reagiert das vor drei Jahren gegründete Unternehmen, das in diesem Jahr den IHK-Gründerpreis Mittelfranken gewonnen hat, auf das stete Wachstum bei Mitarbeiterzahl und Umsatz.

Die Belegschaft zählt derzeit über 40 Mitarbeiter und in den nächsten Jahren will Evosys weiter wachsen – allerdings nur bis zu einer Betriebsgröße von rund 80 Mitarbeitern.

Mit der offiziellen Eröffnung, zu der auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Erlangens Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß und Wirtschaftsreferent Konrad Beugel zugegen waren, wurde die letzte Phase des Umzugs abgeschlossen. Nun stehen dem jungen Technologieunternehmen nach Angaben der Geschäftsführer Frank Brunnecker und Holger Aldebert mehr als 2 000 Quadratmeter für Entwicklung und Produktion von Laseranlagen zur Verfügung. Evosys ist international bereits stark engagiert und unterhält eine Tochtergesellschaft in China.

KUM | Möbius & Ruppert: In der Welthauptstadt der Bleistiftspitzer

Auf fast jedem Schreibtisch sind Bleistiftspitzer zu finden. Seine Ursprünge hat das Zeichengerät in einer mittelfränkischen Stadt.

Erlangen gehört zu den Städten mit den meisten Patentanmeldungen in Europa. Heute sorgen der Siemens-Konzern sowie die universitären Einrichtungen und wissenschaftlichen Institute für den Erfinderreichtum, doch die Tradition reicht weit zurück. So gilt die Stadt auch als Geburtsort eines so profanen Geräts wie des kegelförmig gebohrten Bleistiftspitzers, 1908 erfunden von dem damals in einer Bürstenfabrik tätigen Konstrukteur Theodor Paul Möbius. Er war es eines Tages leid, seine abgeschriebenen Bleistifte mit dem Taschenmesser anspitzen zu müssen. Daraus hat sich in Erlangen eine kleine Industrie entwickelt, die heute noch durch die Firmen KUM sowie Möbius & Ruppert repräsentiert wird. Sie beliefern zusammen nach wie vor zu etwa 75 Prozent den Weltmarkt für Bleistiftspitzer.

Die Erfindung des heute alltäglichen Gebrauchsgegenstands, in jedem Büro und Schulmäppchen zu finden, gilt als Revolution in der 450-jährigen Geschichte des Bleistifts. Dieser besteht  entgegen dem Volksglauben und Sprachgebrauch nicht aus weichem und giftigem Blei, sondern aus einem Grafit-Ton-Gemisch, das bei 1 000 Grad Hitze gebrannt wird. So muss der Spitzer außer dem Holz auch die steinharten Tonpartikel abraspeln, was stabile Messer erfordert. Diese sind aus chromlegiertem, mit rund einem Prozent Kohlestoff angereichertem Stahl, werden auf rotglühende 800 Grad erhitzt, dann herunter gekühlt und wieder auf 200 Grad aufgeheizt, was dem Messer hohe Flexibilität verleiht. Bei der anschließenden Politur liegen die erlaubten Toleranzen bei höchstens 0,03 Millimetern. Bevor das Messer in den keil- oder quaderförmigen Korpus aus Magnesium oder Messing eingebaut wird, wird es mit Ultraschall gereinigt und einer hauchdünnen Ölschicht überzogen.

Quelle und Fortsetzung in der Wirtschaft in Mittelfranken WiM 09|2018: https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-09/unternehmen/in-der-welthauptstadt-der-bleistiftspitzer

Der City-Gutschein Erlangen: Einkaufsgutschein startet in Erlangen mit 200 Akzeptanzstellen

Ab Oktober einlösbar ist der neue Einkaufsgutschein des City-Management Erlangen, gefördert durch finanzielle Mittel der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach, der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden, der Stadt Erlangen sowie den Erlanger Stadtwerken.

Die Gutscheine (drei Motive, Wert: 10 Euro) sind in der Tourist-Information in der Goethestraße 21 a, den Sparkassenfilialen am Hugenottenplatz sowie am Martin-Luther-Platz, bei Intersport und Modehaus Eisert sowie dem Kitzmann BräuKontor erhältlich. In allen Verkaufs- und Akzeptanzstellen liegen die Informationsbroschüren zum City-Gutschein Erlangen aus. Zum Start beteiligen sich ca. 200 Akzeptanzstellen, von A wie Apotheke bis W wie Wohnen.

Immer wieder wurde in der Vergangenheit von Gästen, Bürgern und vor allem den Händlern, Gewerbetreibenden, Dienstleistern, Gastronomen, den Hoteliers und Freiberuflern und vielen anderen der Wunsch geäußert, einen Einkaufsgutschein für das gesamte Stadtgebiet Erlangen ins Leben zu rufen. Der neue City-Gutschein Erlangen bündelt nun diese Idee mit der entspannten Suche nach einem passenden Geschenk für Jedermann. Nebeneffekt: Das Geld bleibt in der Stadt.

Und nicht nur für Privatpersonen ist der City-Gutschein attraktiv. Auch für Unternehmen kann dieser eine elegante Möglichkeit darstellen, Zuwendungen und Standortförderung zu verknüpfen. Mit bis zu 44 € pro Mitarbeiter und Monat ist die Herausgabe des Gutscheines sogar
steuerfrei.

Mehr unter http://www.erlangen.info/city-gutschein_erlangen/

Autohaus Pickel: Weichen für dritte Generation gestellt

Das familiengeführte Autohaus Josef Pickel GmbH & Co. KG mit Sitz in Erlangen feiert in diesem Jahr 85-jähriges Bestehen.

Michael und Franz Pickel, die Geschäftsführer des Mercedes-Benz-Autohauses, planen in den nächsten beiden Jahren umfangreiche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen für das Firmengelände. Dabei wollen sie vor allem in den Service für alternative Antriebe, die digitale Präsentation sowie eine bessere Ablauforganisation investieren. Außerdem fördert das Autohaus den eigenen Nachwuchs: Derzeit sind 29 Auszubildende in diversen technischen und kaufmännischen Berufsrichtungen beschäftigt.

Die Weichen für die Zukunft des Familienunternehmens sind bereits gestellt: Michael Pickels Tochter Andrea, die derzeit als Assistenz der Geschäftsführung tätig ist, soll es in der dritten Generation weiterführen.

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 09|2018, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-09/Koepfe/weichen-fuer-dritte-generation-gestellt