Die Erlanger Schnappertage kommen in die City!

Erlangen, 23.04.2019 – An zwei exklusiven und limitierten Tagen können alle Erlanger*innen ihre Stadt auf einzigartig neue Art und Weise entdecken. Dabei sind nur inhabergeführte Fachgeschäfte, die sich zu einer gemeinsamen Aktion der Erlanger Altstadt zusammengeschlossen haben und jetzt die „1. Erlanger Schnappertage“ ins Leben rufen.

Am 3. und 4. Mai 2019 bieten 41 Inhaber*innen der kleinen, individuellen Geschäfte diese spezielle Aktion an. An den beiden Tagen können Kunden und Besucher durch die einzigartigen Läden Erlangens bummeln und ihre besonderen Schnäppchen finden.

„Wir, die Inhaber von den Geschäften rund um den Bohlenplatz, Neustädter Kirchplatz und in der nördlichen und östlichen Altstadt möchten Sie, die Erlanger*innen auf uns aufmerksam machen, Sie in Ecken führen, die Sie schon lange nicht mehr besucht haben oder gar nicht kennen, und Sie mit besonderen Schnäppchen zu einem mal etwas anderem Stadtbummel verleiten! Wir freuen uns, dass viele inhabergeführte Geschäfte dabei sind und so eine Aktion spontan mitmachen. Dank dem City-Management, der Cima und der Städtebauförderung konnten wir dies innerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellen“, so Martina Geue von Bel Mondo, Einzelhändlerin aus der Fahrstraße/ Ecke Obere Karlstraße.

Die teilnehmenden Fachgeschäfte sind mit pinken und gelben Luftballons an den Ladeneingängen gekennzeichnet. Wo die Luftballons als Erkennungsmerkmal erscheinen, darf nach Herzenslust zugeschnappt werden.

„Wir freuen uns, wenn unsere Fachgeschäfte und feinen Adressen als Gemeinschaft auftreten und sich für die Bürger, Kunden und Besucher eigene hervorragende Aktionen überlegen. Das bietet für die Kunden einen echten Mehrwert und stärkt durch den Austausch und das Miteinander unseren Wirtschaftsstandort“, meint Christian Frank, Geschäftsführer des Erlanger Tourismus und Marketing Vereins.

Auf einer übersichtlichen, handlichen Broschüre sind alle teilnehmenden Fachgeschäfte benannt und mit einer Karte dargestellt. Dieser liegt auch in der Tourist-Information in der Goethestraße 21a, 91054 Erlangen aus.

Quelle: Erlanger Tourismus und Marketing Verein e.V., https://www.erlangen.info/schnappertage/

Schaeffler Gruppe: „Bremsen und Gasgeben zugleich“

Der weltweite Automobil- und Industriezulieferer stellt sich auf mehr Elektromobilität und veränderte Märkte ein.

Zwei Drittel des Geschäfts von Schaeffler beziehen sich auf die Automobilindustrie, die aktuell sowohl mit technischen als auch mit Welthandelsproblemen (USA, China, Brexit) zu kämpfen hat. Das schlägt auf die Zulieferer durch, weshalb man in Herzogenaurach die ursprüngliche Prognose für Umsatz und Ertrag bereits im Herbst letzten Jahres deutlich zurücknehmen musste. Die ganze Branche habe Gegenwind sagte Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens Anfang März. Die korrigierten Ziele habe Schaeffler im Geschäftsjahr 2018 aber insgesamt erreicht. Der Umsatz stieg auf 14,2 Mrd. Euro (Vorjahr 14,0 Mrd.), die Marge betrug 9,7 Prozent (2017: 11,3 Prozent). Das Konzernergebnis lag mit 881 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 980 Mio. Euro.

Effizienzprogramm „Race“

Der Ergebnisrückgang sei dem Bereich Automotive zuzurechnen und betraf insbesondere die Erstausrüstung der Fahrzeughersteller, aber auch die Produktion von Ersatzteilen. Dies konnte durch die gute Entwicklung der Sparte Industrie nicht kompensiert werden. Vor allem das schwierige Markt- und Wettbewerbsumfeld sowie der zunehmende Veränderungsdruck seien dafür verantwortlich. Daneben gebe es hausgemachte Faktoren, weswegen ein Programm namens „Race“ gestartet wurde, das auf Effizienzsteigerung und Portfolio-Optimierung ausgerichtet ist. Im Klartext stehen fünf kleinere Werke in Europa zur Disposition, 900 Stellen sollen abgebaut werden, 700 davon in Deutschland. Sozialverträgliche Lösungen ohne betriebsbedingte Kündigungen werden angestrebt. Aber Race sei kein reines Sparprogramm, betonte Rosenfeld, sondern „Bremsen und Gasgeben zugleich, wie in der Formel 1“. Es gehe um langfristige Wertschaffung in drei Phasen bis 2024. Mit der Umsetzung ist der Chef der Automobilsparte Matthias Zink betraut, dessen Vertrag um fünf Jahre verlängert wurde. Er will insgesamt das Margenniveau nachhaltig verbessern und die hohe Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor weiter reduzieren.

Vorsichtiger Ausblick

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Schaeffler mit einem moderaten Umsatzwachstum von ein bis drei Prozent, obwohl die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen voraussichtlich um ein Prozent zurückgehen werde. Als Personalentscheidung wurde bekanntgegeben, dass der Aufsichtsrat der Schaeffler AG den bisherigen F&E-Leiter Uwe Wagner mit Wirkung zum 1. Januar 2020 als Nachfolger von Prof. Dr. Peter Gutzmer zum Technologievorstand bestellt hat. Das Herzogenauracher Familienunternehmen mit 170 Standorten in über 50 Ländern beschäftigt insgesamt 92 500 Mitarbeiter. Es fertigt Präzisionskomponenten und Systeme in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlager für Industrieanwendungen.

Method Park: Umsätze wachsen zweistellig

Das Geschäftsjahr 2018 war für die Method Park Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben das erfolgreichste der Firmengeschichte.

Demnach erzielte der Erlanger IT-Dienstleister einen Gesamtumsatz von fast 19 Mio. Euro und damit ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. So belief sich der Umsatz im Bereich Ingenieurdienstleistungen, etwa für medizinisch-technische Geräte oder Komponenten im Automobil, auf knapp acht Mio. Euro und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Noch stärker, nämlich um 18 Prozent, stieg der Umsatz mit Beratungsdienstleistungen, mit denen Method Park mehr als sechs Mio. Euro erzielte.

Zum Dienstleistungs-Portfolio gehören Prozessmanagement, Einhaltung von Normen und Standards sowie Einführung neuer Technologien oder Entwicklungsmethoden. Zudem veranstalten die Fachleute des IT-Dienstleisters  Seminare, Trainings und Workshops. Infolgedessen stiegen auch die Umsätze des Method Park Training Centers weltweit um 71 Prozent auf eine Mio. Euro. Europa blieb für das Erlanger Unternehmen umsatzstärkster Kernmarkt, gefolgt von Asien. Die Belegschaft von Method Park wuchs um 25 Mitarbeiter auf über 190 Beschäftigte.

Elektrobit: Vom Auto zum Netzfahrzeug

Technik aus Erlangen lässt Autos kommunizieren – innerhalb und außerhalb des Wagens.

Wenn Autofahrer ihrem Fahrzeug Fragen stellen, Musik abspielen, Nachrichten, Wetter- und Verkehrsberichte hören und ihr Smart Home vom Lenkrad aus steuern – dann könnte es sein, dass das in Erlangen ansässige Unternehmen Elektrobit Automotive GmbH die dafür notwendige Technik geliefert hat. Anfang des Jahres zeigte es auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, wie der intelligente Sprachassistent „Amazon Alexa“ in Automobile integriert werden kann – schneller und einfacher, als es bisher möglich gewesen ist. Als eine „neue Ära der Sprachbedienung mit natürlicher Spracherkennung“ bezeichnete es damals Christian Reinhard, der bei Elektrobit für internationale Projekte zuständig ist.

Doch auch die Entwicklung von Augmented-Reality-Funktionen in automatisierten Fahrzeugen, also die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung, erlebte auf dem CES-Messestand des Erlanger Unternehmens ihre Aufführung. Sie unterstützt sogenannte Head-Up-Displays, die relevante Daten zum Fahrmanöver im Sichtfeld des Insassen anzeigen. Die Folge: Der Fahrer bekommt prägnante Hinweise und ist weniger abgelenkt, wodurch sich die Unfallgefahr reduziert. Und zusammen mit der israelischen Tochtergesellschaft Argus wurde das branchenweit erste Software-Hardware-Komplettprodukt für Cyber Security vorgestellt, das Fahrzeuge selbst vor raffinierten Internet-Angriffen umfassend schützen soll.

Der Premierenort in den USA dokumentiert die internationale Welt von Elektrobit mit rund 2 400 Beschäftigten an 23 Standorten. In Deutschland ist das Unternehmen neben dem Hauptsitz in Erlangen noch in Böblingen, Braunschweig, Ingolstadt, Radolfzell, München und Ulm vertreten. Im Ausland gibt es Niederlassungen in den USA, China, Japan, Korea, Indien, Israel, Frankreich, Finnland, Rumänien und Österreich.

Ursprung in der Medizintechnik

Die Unternehmensgeschichte beginnt mit der 1988 gegründeten Software-Schmiede „3Soft“, die sich ursprünglich mit Medizintechnik befasst hatte, dann aber zum Spezialisten für automotive Steuergeräte wurde. 2004 übernahm die finnische Elektrobit-Gruppe das Unternehmen. Deren Automotive-Bereich wurde dann 2015 wiederum vom Dax-Konzern Continental – bei einem damaligen Umsatz von 171 Mio. Euro – zum Preis von 600 Mio. Euro aufgekauft. Das Technologieunternehmen stärkte damit sein Wachstumsfeld „Vernetztes Fahren“, denn Fahrzeuge enthalten immer mehr Sensoren für automatisierte Fahrfunktionen und entwickeln sich so zunehmend zu Bestandteilen einer komplett vernetzten Verkehrswelt.

Mit dem Kauf übernahm Continental auch 51 Prozent der seit 2009 bestehenden Elektrobit-Tochter „e.solutions“. Sie ist ebenfalls im Gewerbegebiet in Erlangen-Tennenlohe zu finden, wo sie 2018 einen Neubau bezogen hat. Sie ist für den Volkswagen-Konzern tätig und legt den Schwerpunkt auf Komponenten für Informations- und Entertainment-Geräte – einem Bereich, in dem die Software in den letzten Jahren fast schon explosionsartig an Bedeutung gewonnen hat. Sprachbedienung, topographische Navigation oder Bluetooth stehen für eine Vielzahl neuer Funktionen, die vor einigen Jahren noch gar nicht bekannt waren, heute aber als selbstverständlich gelten. „Wir sind überzeugt, dass Daten und Dienste aus der Cloud unser automobiles Erlebnis und den Umgang mit dem Auto grundlegend verändern werden“, so Uwe Reder, Geschäftsführer bei „e.solutions”.

Bordelektronik in Millionen Fahrzeugen

Auf der anderen Straßenseite gegenüber des Neubaus stellt Elektrobit mit 900 Mitarbeitern Software her, die weltweit in mehr als einer Mrd. Steuergeräten in über 100 Mio. Fahrzeugen verbaut ist. Das Unternehmen bietet den führenden Autoproduzenten flexible und innovative Lösungen für die Infrastruktur vernetzter Fahrzeuge, Technologie für Mensch-Maschine-Schnittstellen, Navigations- und Fahrerassistenzsysteme, elektronische Steuergeräte sowie entsprechende Engineering-Services. Das alles findet sich z. B. in Spurwechselassistenten, Verkehrszeichenerkennung und ESP-Steuerungen, die Fahrfehler korrigieren. Und das Wachstum ist ungebrochen. „Die Bedeutung von Software in Autos steigt weiter, die Komplexität explodiert in allen Bereichen“, sagt Geschäftsführer Alexander Kocher, der zusammen mit Finanzchef Gregor Zink das Unternehmen leitet.

Im Gegensatz zu Herstellern von Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräten wird bei Automobilen absolute Sicherheit und Präzision vorausgesetzt. „Wenn ein Bremsassistenzsystem nicht funktioniert, geht es gleich um Leib und Leben“, erklärt Kocher. Deshalb fließen bei Elektrobit etwa 20 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung – mit der Folge, dass der Umsatz pro Jahr um 20 bis 25 Prozent wächst. Mit der fortschreitenden Einführung des autonomen Fahrens dürften diese Steigerungsraten auch in den nächsten Jahren gesichert sein.

Autor:

ug.

Qualifiziertes Praktikum startet mit 16 Betrieben und zwei Mittelschulen

Das Qualifizierte Praktikum, eine Initiative zur Unterstützung von Praktika, startet nun mit 16 Betrieben aus Erlangen und dem Landkreis. Ebenfalls sind mit der Hermann-Hedenus und der Ernst-Penzoldt Mittelschule zwei Mittelschulen dabei.

Ziel ist, die angebotenen Praktika sowohl inhaltlich als auch in der Abstimmung zwischen Schule und Betrieben zu optimieren.

Eine eigene Webseite mit Praktikumsbörse ermöglich es den Schülern der beteiligten Schulen, aus den Angeboten der Betriebe auszuwählen.

Auszeichnung der QP-Betriebe im Erlangen Rathaus

Die Betriebe und Schulen, die mit dem Projekt nun starten, wurden im Erlanger Rathaus mit dem Gütesiegel „Qualifiziertes Praktikum“ ausgezeichnet.

Mehr zu dem Thema, Beteiligungsmöglichkeiten und dem Bericht über die Auszeichnung finden Sie auf:

https://www.qualifiziertes-praktikum.de

Erlanger Fachtagung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement am 10. April 2019

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „RegioKMUnet“ laden die Projektpartner und beteiligten Unternehmen zur Erlanger Fachtagung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement ein:

„BGM – dazu gehört doch noch viel mehr“

Mittwoch, 10. April 2019 von 09:00 – 16:30 Uhr

Die Fachtagung ist mit ihren Vorträgen und Workshops praktisch ausgerichtet, zeigt nicht nur mögliche Wege, eine Im­plementierung z.B. durch Netzwerke effizient zu unter­stützen, sondern auch eine erweitere Sicht von BGM um neue Belastungs- und Themenfelder. Sie richtet sich gleichermaßen an Unternehmensleitungen wie auch verschiedene Stakeholder eines BGM.

siehe auch: Terminkalendereintrag BGM-Tagung

Birke & Partner: Kommunikationsagentur schreibt Geschichte

25-jähriges Firmenjubiläum: Das Erlanger Unternehmen hat sich besonders mit History-Marketing einen Namen gemacht.

Die Birke & Partner GmbH in Erlangen sieht sich als eine der großen inhabergeführten Agenturen mit Kunden in Deutschland und im deutschsprachigen Raum. Seit rund 25 Jahren ist sie auf dem Markt und unterhält mittlerweile Büros in München, Hamburg, Weimar und Wien. Aus der Gründermannschaft von damals sind allerdings nur zwei übrig geblieben: Geschäftsführer Ralf Birke und seine Frau Sabine, die als Chef-Controllerin das Qualitätsmanagement betreibt. Auch Sohn Fabian Birke bringt nach einem Kommunikationsdesign-Studium sein kreatives Schaffen ein. Darüber hinaus werden derzeit fünf Volontäre in einem eigenen Ausbildungsprogramm an den Beruf herangeführt.

Mit dem Geschäft im Jubiläumsjahr 2018 zeigt sich die Agentur zufrieden, denn sie erzielte das mit Abstand höchste Wachstum ihrer Firmengeschichte. Die beiden Abteilungen PR/Kommunikation und Geschichts-Marketing generieren je etwa zur Hälfte den Umsatz. Zum Kundenkreis der Agentur gehören prominente Unternehmen und Institutionen, z. B. Bettenrid, Puma, Rehau sowie Bayerischer Industrie- und Handelskammertag und IHK Nürnberg für Mittelfranken, für die Birke & Partner das Jubiläumsjahr zum 175-jährigen Bestehen geschichtlich begleitete.

Sich mit historischen Wurzeln von Unternehmen zu beschäftigen, hat eine besondere Bedeutung für das Erlanger Team: Denn Birke & Partner wurde ursprünglich als PR-Agentur gegründet und hat sich seitdem zu einer Kommunikationsagentur gewandelt, die auf Geschichts-Marketing und -Management spezialisiert ist. Dieser Wandel nahm seinen Anfang vor zehn Jahren, als der Historiker Dr. Hans-Diether Dörfler vom Haus der Geschichte in Bonn in die heute insgesamt 30 Mitarbeiter zählende Erlanger Agentur wechselte. Seitdem arbeitet sie die Geschichte von Unternehmen auf. Mit zwölf Historikern im Team vereint Birke & Partner die Kompetenz eines Geschichtsbüros und das Portfolio einer Kommunikationsagentur. Das Münchner Bekleidungshaus Hirmer war der erste Kunde, der Birke den Auftrag erteilte, die Unternehmensgeschichte aufzuarbeiten, das Archiv zu sortieren und die Schnittstellen zur Kommunikation herzustellen. Dabei scheute sich das Modeunternehmen auch nicht davor, die dunklen Kapitel der Firmengeschichte – etwa die Zeit des Nationalsozialismus – zu beleuchten, sondern stellte sich der Verantwortung.

Ein weiterer Teil von Birke & Partner ist der 1780 gegründete Verlag Palm & Enke, der eng mit wissenschaftlichen Archiven, Bibliotheken, Sozietäten und Gesellschaften kooperiert. Ralf Birke baut derzeit eine eigene Redaktion auf, die schwerpunktmäßig Premiuminhalte für digitale und analoge Unternehmenspublikationen produzieren soll. Über die Reihe „Edition Spielbein“ kümmert sich der Verlag um populäre Publikationen vornehmlich aus dem fränkischen Raum.

Autor:

ug.

Fink: Autohaus stellt sich neu auf

Die Autohaus Fink GmbH & Co. KG in Erlangen ist kein offizieller BMW-Vertragshändler mehr. Firmenchef Stefan Fink, der den Betrieb 1992 von seinem Vater Werner Fink übernommen hatte, sieht das allerdings als Chance.

Denn nun entfalle der Verkaufsdruck und die Berater könnten die Kunden unabhängig von Herstellervorgaben betreuen. Zudem stelle man sich den Herausforderungen der Branche: Digitalisierung, von Marken unabhängige Neuwagenplattformen und der Direktvertrieb der Hersteller veränderten den Autovertrieb. Ein Schwerpunkt im künftigen Geschäft werde der Servicebereich sein. Bei Wartung, Reparatur und Instandsetzung habe das Autohaus in den letzten Jahren personell aufgestockt und werde dies weiterhin tun, so Fink. Das betreffe auch die Infrastruktur: Die Firma, die 2017 knapp 40 Mio. Euro umgesetzt habe, habe 250 000 Euro in den Werkstattausbau, einen neuen Vermessungsstand und in die technische Ausstattung investiert.

Kündigungen werde es durch die veränderte Konstellation nicht geben: „Jeder Arbeitsplatz bleibt erhalten und wir sind sogar auf der Suche nach Zuwachs im Werkstattbereich“, sagt Fink. Aufgrund der hohen Nachfrage benötige man weitere Kfz-Mechatroniker. Aktuell arbeiten an der Günther-Scharowsky-Straße 60 Mitarbeiter, darunter 18 Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen.