Inklusion – Chancen für den Arbeitsmarkt

Knapp jeder 10te in Deutschland ist schwerbehindert. 89% aufgrund einer Krankheit. Gute Gründe für inklusive Arbeitsplätze.

Die Access – Inklusion im Arbeitsleben gGmbH informierte beim Wirtschaftsfrühstück mit Oberbürgermeister Dr. Florian Janik und Wirtschaftsreferent Konrad Beugel am 22. Juni  über das Projekt LAUT – „Leben, Arbeiten und Teilhaben“. Bei gemütlicher Atmosphäre und bestem Frühstück haben sich interessierte Unternehmer*innen wertvolle Tipps abgeholt. Denn sicherlich gibt es in jedem Unternehmen Aufgaben für die keine Zeit ist, oder die immer wieder aufgeschoben werden. Auf der Suche nach Arbeitskräften bleiben wertvolle und potentiell geeignete Mitarbeiter*innen mit gesundheitlichen Einschränkungen als Zielgruppe oft unentdeckt. Konkret unterstützt LAUT Arbeitgebende dabei neue Arbeitskräfte zu gewinnen, inklusive Arbeitsplätze aufzubauen und bestehende Beschäftigte zu halten. Individuell und auch direkt im Unternehmen vor Ort.

Unternehmen gewinnen durch inklusive Beschäftigung
… Teamplayer
… Loyale Mitarbeiter*innen
… Höhere Innovationskraft durch diverse Teams
… Ein positives Employer Branding
… Einsparungs- und Fördermöglichkeiten
… Ein positives Image

Aktuelle Gesuche
Helfer-oder Verpackungstätigkeit, Verkauf / Kassiertätigkeiten, Marketing & PR, Lektorat, Lagerarbeit, Ergotherapie, Verwaltung/ Buchhaltung, Sprach- und Kulturmittler, Schreinerarbeiten, Empfang / Pforte / Telefontätigkeiten, (Elektro-) Montagetätigkeiten, Innerbetriebliche Hilfstätigkeiten

Kontakt:
Koordinationsstelle LAUT Unternehmenskontakte (c/o Access gGmbH)
☎️: 09131 / 897444
📧: laut@access-ifd.de

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert LAUT im Rahmen des Bundesprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ seit November 2019 bis April 2025.
Mehr Informationen zum Projekt LAUT.

IHK vor Ort am 4. Juli in Weisendorf: Klimaschutz – THG-Bilanzierung

Das IHK-Gremium Herzogenaurach – Höchstadt/Aisch befasst sich im Rahmen der Reihe „IHK vor Ort“ am 4. Juli 2022, 18:30 Uhr mit dem Thema Klimaschutz im Betrieb. Ziel ist, Unternehmen insbesondere beim einfachen Einstieg zu unterstützen und Erfahrungen zu teilen:

  • Warum spielt die Treibhausgas (THG) – Bilanzierung eine wichtige Rolle?
  • Wie setzen Unternehmen in der Region Klimaschutzmaßnahmen um?
  • Wie kann man als Einsteiger am besten loslegen?

Die Veranstaltung findet in Weisendorf bei der Peter Brehm GmbH statt. Mehr zur Agenda, der Betriebsbesichtigung sowie die Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung finden Sie unter https://www.ihk-nuernberg.de/v/6200

Auszubildende finden – Praktikumswoche in den Sommerferien

Mit der Praktikumswoche in der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt lernen Unternehmen interessierte Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien kennen. Die Jugendlichen schnuppern eine Woche lang jeden Tag in ein anderes Unternehmen hinein. Die Praktikumswoche findet in den kompletten Sommerferien statt und Schülerinnen und Schüler können aussuchen, in welcher Woche sie mitmachen.

Als Unternehmen geben Sie an, wann und für welche Berufsfelder Sie Tagespraktika anbieten. Danach bekommen Sie von der Vermittlungsplattform Praktikanten vorgeschlagen, die sich für Ihre Berufsfelder interessieren. Mit einem Klick ist der Praktikums-Vorschlag angenommen und der Praktikant bzw. die Praktikantin erhält automatisch alle wichtigen Informationen zum Praktikumstag.

Unternehmen können sich jetzt informieren und anmelden:
www.praktikumswoche.de/erlangen

Connect Mobility: Start-up will Pendlerautos besser auslasten

Mit einer App möchte das Erlanger Unternehmen Beschäftigte mobil machen und gleichzeitig das Verkehrsaufkommen senken.

Die Benzinpreise sind aktuell in schwindelerregenden Höhen. Viele Pendler überlegen deshalb, wie sie ihre Kosten reduzieren können. Eine Möglichkeit ist, sie mit anderen Pendlern, die die gleiche Strecke fahren, zu teilen. „Gerade im Nahverkehr ist ein Großteil der Autos im Durchschnitt nur mit 1,1 Personen besetzt“, sagt Malte Andree, Geschäftsführer der Connect Mobility GmbH in Erlangen. „Wir wollen die Auslastung der privaten Pkw erhöhen und damit die Privatfahrten reduzieren.“ Mit ihrer App „uRyde“ will die Ausgründung aus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gemeinsam mit Arbeitgebern deren Beschäftigte mobil machen und gleichzeitig das Verkehrsaufkommen senken: „Unsere Mission ist es, Menschen und Organisationen zu vernetzen, um gemeinsam eine nachhaltige und geteilte Mobilität zu schaffen“, so der Firmengründer.

Die Software kombiniert dabei die Navigation mit der Mitfahrgelegenheit. „Wir bringen die Navigation mit Carpooling zusammen und machen so das Fahrzeug spontan für andere verfügbar“, so Andree. Damit werden Autofahrer auf alltäglichen Routen zu „uRyde“-Nutzern und helfen so, die Auslastung der Autos zu verbessern. „uRyde“ bringt dadurch keine neuen Fahrzeuge in den Verkehr, sondern nutzt die bestehenden freien Kapazitäten auf den Straßen. Dazu verfügt die Anwendung über eine In-App-Navigation, über die jeder Nutzer in Echtzeit Fahrten teilen kann. Über eine Bezahlfunktion in der App können die Fahrtkosten digital verrechnet werden. Außerdem sind der gesamte öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sowie alle Shuttle- und Pendelbusse von Siemens Healthineers in die App integriert.

Die Autofahrer bekommen von ihren Mitfahrern 14 Cent pro Kilometer. Allerdings ist das System nicht für jeden zugänglich: „uRyde ist kein Modell für den B2C-Markt, sondern ein Lizenz-Modell für teilnehmende Partnerunternehmen“, erklärt der Geschäftsführer. Das bedeutet: Nur Mitarbeiter der Partnerfirmen können sich per E-Mail anmelden. Erst nachdem die Adresse verifiziert ist, erhalten sie einen Zugang. Damit können sie andere Teilnehmer mitnehmen oder bei anderen mitfahren. „Dieses geschlossene System schafft auch Sicherheit und Vertrauen“, glaubt Andree. Auf Wunsch ist es jedoch möglich, sich auch die Teilnehmer von anderen Firmen anzeigen zu lassen.

Eine Lizenz kostet etwa einen bis 1,80 Euro pro Monat. Etwa 15 Firmen beteiligen sich bisher in der Region Nürnberg, mit Hamburg und Berlin sind es 20 Arbeitgeber. Während „uRyde“ in Hamburg bereits seit Sommer 2021 für eine Reederei im Einsatz ist, steht der Start in Nürnberg und Berlin noch bevor: Der Start wurde wegen Corona in Nürnberg auf Mai 2022 und in Berlin auf Juni 2022 verschoben. In der Region haben ab Mai über 100 000 Menschen Zugang zu „uRyde“, erwartet Andree, der die Firma gemeinsam mit seinem Bruder Johannes und dem Software-Entwickler Nino Handler gegründet hat. Partnerunternehmen sind in der Region u. a. die Stadt Erlangen, Siemens Healthineers, alle Sparkassen und VR-Banken sowie die FAU. Große Mitfahrdienste sieht Andree nicht als wirkliche Konkurrenz: „Andere Anbieter sind eher im Fernverkehr aktiv. Für die Kurzstrecke oder den Pendelweg, der am schlechtesten ausgelastet ist, gibt es bisher keine andere Lösung“.

Autor: (leo.)

Frör: 50 Jahre alte Getränkekästen recycelt

Eine Zeitreise scheinen die etwa 3 000 Getränkekisten gemacht zu haben, die vor Kurzem ihren Weg zurück zur Frör Kunststofftechnik GmbH in Erlangen fanden.

Dort waren sie vor 50 Jahren für einen Getränkehersteller aus dem Raum Deggendorf produziert worden und haben seitdem unzählige volle und leere Flaschen transportiert. Stempel auf den Kunststoffkisten verrieten, dass sie damals aus neuem Polyethylen-Kunststoff von dem zu dieser Zeit noch „Firma Werner Frör“ genannten Betrieb hergestellt wurden. Bis vor zehn Jahren waren die Kästen noch im Einsatz und wurden danach zwischengelagert. Nun hat die Firma Frör sie vom Getränkehersteller zurückgekauft, eingemahlen und zu neuen Kästen weiterverarbeitet. Das zeige, dass sich Getränkekästen aus Kunststoff über Jahrzehnte hinweg verwenden lassen und anschließend ohne weiteres Rohmaterial zu neuen, jahrzehntelang stabilen Kästen umgearbeitet werden können, so der Erlanger Kunststoffhersteller, der 2019 zu den Gewinnern des IHK-Gründerpreises Mittelfranken gehörte.

IHK#Innenstadt: Fahrradachse Universitätsstraße – Wirtschaft legt Lösungsvorschlag vor

Erlangen – Gespräch von IHK-Gremium, Kreishandwerkerschaft und Einzelhandelsverband mit Baureferent Josef Weber: Wirtschaft will mit einem konkreten Konzept zu einem Konsens beitragen, um den „gordischen Knoten“ bei der Gestaltung der Universitätsstraße als Fahrradstraße zu lösen.

In einem Treffen mit Baureferent Josef Weber haben die Spitzen der Wirtschaftsvertretungen in Erlangen (IHK-Gremium Erlangen, Kreishandwerkerschaft Erlangen und Einzelhandelsverband Bayern) einen Lösungsvorschlag eingebracht, der die verschiedenen Interessen verbinden und zur zeitnahen Realisierung der politisch beschlossenen Fahrradachse in der Universitätsstraße beitragen soll.

Carsten Dörfler, zuständig im IHK-Vorstand für den Themenkomplex Innenstadt: „Es ist unsere Verantwortung konstruktive Lösungen zu finden und die Innenstadtentwicklung voranzubringen, auch wenn wir die Beteiligungsprozesse der Stadt und insbesondere der Bauverwaltung wiederholt als mangelhaft betrachtet haben.“ Deshalb sei man mit einem konstruktiven Konzept erneut auf das Baureferat zugegangen und könne sich dabei auf eine fundierte Umfrage unter den Mitgliedsbetrieben der Innenstadt stützen. Knut Harmsen, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Erlangen, ergänzt: „Wir begrüßen es, dass auch vom Baureferenten die Bereitschaft signalisiert wurde, die künftige Zusammenarbeit kommunikativ und inhaltlich zu verbessern.“

Die vollständige Pressemitteilung inkl. des konkreten Vorschlages finden Sie unter https://www.ihk-nuernberg.de/de/wir-ueber-uns/geschaeftsstellen-gremien/ihk-geschaeftsstelle-erlangen/presse/fahrradachse-universitaetsstrasse-wirtschaft-legt-loesungsvorschlag-vor

papa@work – Fachkräftebindung durch Familienfreundlichkeit am 29.03.2022

Immer mehr Väter wollen heute Familienaufgaben und die Verantwortung für das Familieneinkommen partnerschaftlich teilen. Sie wünschen sich ein Arbeitsleben, das mit der Familie vereinbar ist.

Welche Lösungen können Unternehmen dafür finden, die für beide Seiten von Vorteil sind?

Und wie kann familienorientierte Personalpolitik dazu beitragen, Fachkräfte zu binden und zu gewinnen?

Das Bündnis für Familie in Erlangen-Höchstadt lädt Sie herzlich ein zu der Online-Veranstaltung
papa@work- Fachkräftebindung durch Familienfreundlichkeit
am Dienstag, den 29.03.2022, von 11 Uhr bis 12:30 Uhr!

Damian Cvetkovic, Projektreferent bei „Erfolgsfaktor Familie“, wird zum Thema inhaltliche Impulse geben und mit zwei Höchstädter Unternehmen ins Gespräch kommen:

Werner Vogel, Omnibusunternehmer und Melanie Muth, Personalreferentin der RWG Germany GmbH, berichten, wie sie Väter mit familienfreundlichen Angeboten unterstützen und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung.

Sie können sich kostenlos beim Bündnis für Familie über nachfolgenden Link anmelden:

https://buendnis-fuer-familie.de/papawork-fachkraeftebindung-durch-familienfreundlichkeit/

 

Möbel Fischer aus Herzogenaurach als „Digitale Champions im bayerischen Einzelhandel 2021“ ausgezeichnet

Fünf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus den Branchen Handwerk, Lebensmittel, Möbel, Spielwaren und Sport sind die „Digitalen Champions im bayerischen Einzelhandel 2021“.

Als einziges Unternehmen aus Mittelfranken konnte Möbel Fischer aus Herzogenaurach aufs Siegertreppchen. Umgesetzt wurden eine papierlose Möbel- und Küchenberatung bis hin zu einer papierlosen Kaufvertragsabwicklung. Tim Bauer, Leiter Marketing und IT: „Die Auszeichnung als Digitaler Champion hat unser gesamtes Team sehr gefreut. Sie bestätigt uns darin, dass wir auf dem richtigen Kurs sind und motiviert uns, weiter an unserer Digitalstrategie zu arbeiten.“

Aus dem Vorstand des IHK-Gremiums Herzogenaurach – Höchstadt/Aisch gratulierten der Gremiumsvorsitzende Michael Thiem und Jutta Rost sowie IHK-Geschäftsstellenleiter Knut Harmsen aus Erlangen der Geschäftsführerin Franziska Fischer (2.v.l.).

Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/113-2022/

IHK#Innenstadt: Obere Karlstraße: Betriebe lehnen Parklets ab

IHK-Workshop mit ansässigen Firmen ergab kritisches Bild – Ergebnisse wurden der Stadt präsentiert.

Das IHK-Gremium Erlangen widerspricht der Darstellung der Stadt Erlangen zu den Parklets in der Oberen Karlstraße. In einem Bericht der Erlanger Nachrichten vom 8. Februar heißt es seitens der Stadtverwaltung, die mobilen Sitzgelegenheiten hätten sich gut bewährt. Auch von den Einzelhändlern habe es keine negative Rückmeldung mehr gegeben.

Das IHK-Gremium Erlangen hat von den Gewerbetreibenden jedoch andere Informationen erhalten. Es verweist auf Ergebnisse eines IHK-Workshops, der Ende Oktober vergangenen Jahres mit den Firmen der Oberen Karlstraße stattfand. Dabei hatten sich die beteiligten Unternehmen gemeinsam sehr ablehnend über die Parklets geäußert. Eine Belebung in der Straße sei nicht eingetreten. Alle Betriebe klagten über erhebliche Frequenzeinbrüche durch die getroffenen Umgestaltungsmaßnahmen.

Den gesamten Text der Pressemitteilung finden Sie unter
https://www.ihk-nuernberg.de/de/wir-ueber-uns/geschaeftsstellen-gremien/ihk-geschaeftsstelle-erlangen/presse/obere-karlstrasse-betriebe-lehnen-parklets-ab

Quarantäne ohne Bescheinigung

Die Stadt Erlangen hat nun erstmals in einem Brief an die IHK-Geschäftsstelle und die Kreishandwerkerschaft die hohe Arbeitsbelastung im Gesundheitsamt Erlangen und das Problem der zeitverzögerten Quarantänebescheinigungen angesprochen. Oberbürgermeister Dr. Florian Janik appelliert in dem Schreiben an die Arbeitgeber, „Eltern auch ohne offizielle Bescheinigung des Gesundheitsamtes größtmögliche Flexibilität bei der Ausgestaltung der Arbeitszeiten“ zu bieten und die Arbeit im Homeoffice oder gar die bezahlte Freistellung zu ermöglichen. Zu den dynamischen Entwicklungen u.a. bei Lohnfortzahlungen und Quarantäneanordnungen können sich Unternehmen auf der Webseite der IHK unter https://www.ihk-nuernberg.de/de/corona-virus/ informieren oder im Corona-Newsletter regelmäßig auf dem Laufenden halten.