IHK-Gründerpreis Mittelfranken: Bewerbung bis zum 2. August möglich

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken zeichnet in diesem Jahr wieder drei herausragende Unternehmerpersönlichkeiten aus: Um den IHK-Gründerpreis 2021 können sich Gründer, Nachfolger und Firmenübernehmer mit Hauptsitz in Mittelfranken bewerben, die IHK-Mitglied sind und ihr Geschäft nach dem 31. Dezember 2014 gestartet haben. Wegen des Corona-bedingten Ausfalles des Wettbewerbs im letzten Jahr wurde das Höchstalter für alle jungen Unternehmen auf sechs Jahre hochgesetzt.

Preiswürdig sind u. a. besondere technische Neuerungen, originelle Marketing-Konzepte, innovative Formen der Unternehmensorganisation sowie Erfolge bei der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von jeweils 10 000 Euro. Bewerbungen können bis Montag, 2. August 2021 online unter www.ihk-gruenderpreis-mittelfranken.de eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am Freitag, 19. November 2021 in der IHK Nürnberg für Mittelfranken statt.

Vorgaben zur Ausstellung von Testnachweisen durch Betriebe: Tests vor Ort können nun mit Testbescheinigung dokumentiert werden

Bis zur Einführung eines digitalen Testnachweises soll ein analoger Testnachweis als Übergangslösung dienen. Ein Muster für einen analogen Testnachweis wurde vom Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt. Die Testnachweise sind die Voraussetzungen für weitere Öffnungen in Bayerns Wirtschaft.

  • Werden in Einrichtungen mit Testpflicht (Einzelhandel, Friseurbesuch, Zoobesuch, Hotels, Restaurants, Pflegeeinrichtungen etc.) Tests vor Ort und unter Aufsicht erbracht, kann ein Testnachweis ausgestellt werden. Die Testnachweise können dann innerhalb von 24 Stunden ab Vornahme der Testung auch für andere testgebundene Angebote genutzt werden.
  • Im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes kann ein Testnachweis nur dann ausgestellt werden, wenn die Testung durch Personal durchgeführt bzw. beaufsichtigt wird, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt.
  • Ärzte, Testzentren und weitere beauftragte Leistungserbringer können die Testnachweise nach erfolgtem negativen Test ohne weitere Anforderungen ausstellen.

>> Musterbescheinigung (pdf)

Die IHK befindet sich mit der Staatsregierung noch in der Klärung, warum die Anforderungen für Einrichtungen mit Testpflicht und Tests in Betrieben so unterschiedlich sind, und drängt auf eine Gleichstellung dieser Anforderungen.

Erlangen: Öffnungsperspektiven und Rahmenkonzept für die Außengastronomie

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 bzw. unter 50 können die Kreisverwaltungsbehörden unter den Voraussetzungen des § 27 der 12. BayIfSMV ab dem 10. Mai die dort beschriebenen Erleichterungen für die Außengastronomie (Öffnung bis 22 Uhr). Am 7. Mai wurde das dazugehörige Rahmenkonzept mit den wichtigsten Regelungen veröffentlicht.

Mehr auf der Seite der IHK: https://www.ihk-nuernberg.de/de/corona-virus/oeffnung-von-geschaeften-und-betrieben/wiedereroeffnung-von-gastronomie-und-hotellerie/

Businessplan Wettbewerb Nordbayern: 3. Platz für Start-Up aus Erlangen

Geschäftsmodelle aus Nanotechnologie, IKT, Medizin- und Umwelttechnik überzeugen die Jury in Phase 2 des Businessplan Wettbewerb Nordbayern 2021. Das Startup-Netzwerk BayStartUP kürte gestern als Ausrichter des Wettbewerbs die fünf Sieger.

Der 3. Platz geht an Magnetic Water Cleaning aus Erlangen.
Magnetic Water Cleaning nutzt eigens entwickelte preiswerte und ungiftige „superparamagnetische“ Nanopartikel zur nachhaltigen Wasserreinigung. Die Partikel interagieren bevorzugt mit organischen Kontaminationen wie z. B. Kohlenwasserstoffen (u. a. Erdöl) sowie Mikro- und Nanoplastik. Sie verbinden sich mit den Schadstoffen und können dann mit einem magnetischen Feld aus dem Wasser entfernt werden. Eine Anwendung ist in Erdölförderanlagen und Klärwerken geplant.

Quelle: Presseinformation BPN, https://www.baystartup.de/startupdate/wettbewerbs-updates/die-fuenf-sieger-aus-phase-2-im-businessplan-wettbewerb-nordbayern-2021

Click&Meet ab Montag, 03.05. im Landkreis MIT und ab Dienstag, 04.05. in der Stadt Erlangen OHNE Test

Die Inzidenzwerte sind im Landkreis ERH und in der Stadt Erlangen zurückgegangen. Deshalb ist der Einkauf mit Click&Meet (Terminshopping) folgendermaßen möglich:

  1. Landkreis Erlangen-Höchstadt: der Inzidenzwert liegt zwischen 100 und 150. Somit ist Click&Meet mit negativem Coronatest ab morgen (03.05.) möglich.
  2. Stadt Erlangen: der Inzidenzwert liegt zischen 50 und 100. Daher ist ab Dienstag (04.05.) Click&Meet ohne einen vorzulegenden Coronatest machbar.

Stadt Erlangen: Ab Freitag, 16.04.2021 Zutritt zu weiteren Ladengeschäften nur mit Corona-Test

Wie die Stadt Erlangen in ihren Amtsblatt der Stadtverwaltung Erlangen mitteilt verschärfen sich ab Freitag, 16.04.2021 die Corona-Regelungen.

Da der der Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tages-Inzidenz) in Erlangen an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten worden ist, gilt u.a. für Ladengeschäfte folgendes:

  • Zusätzlich ist für alle weiteren Ladengeschäfte die Öffnung für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig; hierfür gilt § 12 Abs. 1 S. 4 der 12. BayIfSMV entsprechend mit der Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höherist als ein Kunde je 40 m² der Verkaufsfläche und dass die Kontaktdaten der Kunden zu erheben sind. Es dürfen dabei nur Kunden eingelassen werden, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentests oder Selbsttests oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen können.

Quelle: Amtsblatt der Stadtverwaltung Erlangen Nr. 7 B, https://www.erlangen.de/PortalData/1/Resources/080_stadtverwaltung/dokumente/amtsblatt_das/das_2021/DaS_7B_Sonderamtsblatt_2021.pdf

Ab Mittwoch in Erlangen: Einzelhandel muss in den Click & Meet-Modus wechseln

Die Zahl der Corona-Virus-Neuinfektionen im Stadtgebiet Erlangen ist weiterhin gestiegen und am dritten Tag in Folge über dem Inzidenzwert von 50 pro 100.000 Einwohner. Deshalb ändern sich ab Mittwoch, 17. März, die Regelungen für Einzelhandel, Sport und Museen. Die Stadt appelliert weiterhin an alle Bürgerinnen und Bürger, Kontakte weiterhin soweit wie möglich zu reduzieren und die Hygieneregeln einzuhalten.

Der Einzelhandel darf weiterhin geöffnet bleiben, aber mit ergänzenden Schutzmaßnahmen. Für den Besuch sind künftig Terminvereinbarungen nötig („Click & Meet“). Dabei muss sichergestellt sein, dass die Zahl der Kunden begrenzt ist. Es ist jeweils nur ein Kunde pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zulässig. Zudem müssen die Kontaktdaten der Kunden erfasst werden.

Quelle: Stadt Erlangen, https://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-2066/4596_read-38489

Gesundheitsministerium: Einzelhandel kann ab morgen in der Stadt Erlangen öffnen / im Landkreis Click&meet möglich

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat heute die offiziellen Inzidenzeinstufungen bekanntgegeben, die relevant sind für die Öffnungsoptionen ab 8. März 2021 in der Wirtschaft.

Bei Inzidenzzahlen unter 50 kann der Einzelhandel unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen und einer Höchstzahl gleichzeitig anwesenden Kunden öffnen. Im Stadtgebiet Erlangens hat die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 50 als auch 35 nicht überschritten.

Im Landkreis ERH tritt aufgrund einer Inzidenz zwischen 50 und 100 die Öffnung mit Click&meet ein. Dabei müssen die Kunden konkrete Termine buchen. Pro 40 qm Ladenfläche kann ein Kunde das Geschäft dann zu der verabredeten Zeit besuchen.

Infos des Gesundheitsministeriums unter https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2021/173/baymbl-2021-173.pdf

Verschärfte Grenzkontrollen: Stadt Erlangen bittet um Meldung systemrelevanter Arbeitskräfte

Das Bundesministerium des Innern führt ab Sonntag, 14. Februar, vorübergehende Grenzkontrollen zu Tschechien und Österreich durch. Hintergrund ist die Einstufung von Tschechien und dem Bundesland Tirol in Österreich als Virusvarianten-Gebiete. Einreisen nach Deutschland aus Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol sind nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich. Ausnahmen gelten insbesondere für systemrelevante Berufe, unter anderem im Gesundheitswesen, Arbeitskräfte in der Arzneimittel- und Medizinprodukteindustrie, akademische und vergleichbare Fachkräfte in der Informations- und Kommunikationstechnologie, Berufe im Bereich des Ingenieurwesens, Personen, die an systemrelevanten oder anderweitig wesentlichen Infrastrukturen arbeiten sowie Schutzkräfte und Sicherheitsbedienstete. Eine ausführliche Übersicht enthalten die Leitlinien der Europäischen Kommission zur Ausübung der Freizügigkeit der Arbeitskräfte während des COVID-19-Ausbruchs vom 30. März 2020.

Sollten in Erlanger Unternehmen oder Einrichtungen Personen arbeiten, die im systemrelevanten Bereich tätig sind, sind die diese mit Namen und Anschrift, Angaben zur Beschäftigung, KFZ-Kennzeichen sowie einer Kontakttelefonnummer am Montag, 15. Februar, bis spätestens 16:00 Uhr an die Mailadresse ordnungsbehoerde@stadt.erlangen.de zu melden. Es wird dann nach entsprechender Prüfung eine Bescheinigung ausgestellt.

Quelle: Stadt Erlangen

Martin Bauer Group: Pflanzensorten aus 80 Ländern

Ihren 90. Geburtstag hätte die MB-Holding GmbH & Co. KG in Vestenbergsgreuth, besser bekannt als Martin Bauer Group, gerne anders gefeiert.

 Das Unternehmen, zu deren Produktportfolio u. a. Tees, pflanzliche Extrakte für Getränke und Lebensmittel sowie pflanzliche Rohstoffe und Pflanzenpulver gehören, hätte gerne ein Familien-Sommerfest und eine Feier für die Mitarbeiter abgehalten. Wegen der Corona-Pandemie waren andere Ideen gefragt: So startete das Jubiläumsjahr am 24. August, dem Geburtstag von Firmengründer Martin Bauer, und bot den Beschäftigten seitdem u. a. virtuelle Vorträge der Geschäftsführung, eine Sonderausgabe des Mitarbeitermagazins und eine Kunstausstellung. Bis zum nächsten 24. August plant die Firmengruppe mit ihren mehr als 4 000 Mitarbeitern weitere Aktionen.

Den Grundstein für das Unternehmen legte Martin Bauer. Er befasste sich schon in jungen Jahren mit dem Suchen und Sammeln von wilden Kräutern und transportierte sie per Fahrrad zu Apotheken, Drogerien, Kranken- und Reformhäusern. Später begann er, selbst Felder anzulegen und eigene Kräuter anzubauen. 1930 gründete Bauer mit 28 Jahren sein Kräuterverarbeitungswerk, für das die Kräuter bald nicht mehr nur selbst angebaut, sondern zugekauft und weiterverarbeitet wurden. 1952 stieg Schwiegersohn Hans Wedel ins Geschäft ein. Er wandelte die Kräutergroßhandlung in einen produzierenden Betrieb um, sodass Kräuter- und Früchtetees zur wichtigsten Ware wurden. In den 60er Jahren wuchs das Unternehmen schnell, auch dank moderner Schneideanlagen für Tee, die täglich zehn Tonnen feine Kräuter produzieren konnten, mit denen fünf Mio. Teebeutel befüllt wurden. Außerdem baute Hans Wedel Geschäftsbeziehungen in Osteuropa auf. 1980 stiegen die Teespezialisten mit der Gründung der Tochterfirma Plantextrakt ins Extraktionsgeschäft ein. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Gruppe weltweit durch Akquisitionen und weitere Standorte in Europa.

Heute betreibt die Martin Bauer Group 20 Vertriebs- und Produktionsstandorte weltweit und setzt nach eigenen Angaben jährlich mehr als 500 Mio. Euro um. Für seine Produkte beschafft das Unternehmen 200 verschiedene Pflanzensorten aus 80 Ländern, in den Lagerhallen werden 40 000 Tonnen pflanzliche Rohstoffe aufbewahrt. So machen sich die Vestenbergsgreuther auch unabhängig von einzelnen Ernteausfällen. Die Produktentwicklung Kräuter- und Früchtetee kreiert jährlich 7 000 Produkte je nach Wunsch der Kunden, die u. a. aus der Tee-, Getränke- und Lebensmittelbranche stammen.