Pension Solutions Group: Berater für betriebliche Vorsorge

Die PS-Pension Solutions GmbH aus Erlangen erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Wachstum beim Umsatz.

Im Geschäftsjahr 2016/2017 (Stichtag 30. Juni) belief er sich auf 8,7 Mio. Euro, im jetzigen werde er voraussichtlich auf 9,2 Mio. Euro steigen. Die Pension Solutions Group berät Mittelständler und Dax-Konzerne zum Thema betriebliche Altersvorsorge. Die Mitarbeiter der über 800 Firmenkunden haben zusammen Betriebsrentenansprüche von aktuell 3,3 Mrd. Euro. Einen Schub für das Geschäft erwartet sich der Erlanger Vorsorgeberater durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz, das seit Anfang 2018 gilt. Es soll die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in den Unternehmen und die Akzeptanz unter Mitarbeitern erhöhen.

Die 2001 gegründete Pension Solutions Group will mit ihren Dienstleistungen Informationslücken bei Arbeitgebern und -nehmern schließen und Personalabteilungen entlasten. Zum Angebot gehören betriebliche Alters-, Berufsunfähigkeits- und Gesundheitsvorsorge, Entgeltoptimierung, Zeitwertkonten und Gruppenunfallschutz. Aktuell sind 81 Mitarbeiter in Erlangen, Hamburg, München sowie in Berlin tätig, wo ein neuer Standort geplant ist.

Autor: (ug.)
www.pension-solutions.de
Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 06|2018, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-06/unternehmen/berater-fuer-betriebliche-vorsorge

Invent Umwelt- und Verfahrenstechnik: Marktführerschaft bei Klärwerktechnik angestrebt

Kläranlagen waren lange Zeit Energiefresser – bis ein Erlanger Unternehmen die Technik dahinter effizienter gemacht hat.

Was haben Shanghai, New York und Erlangen gemeinsam? Die Invent Umwelt- und Verfahrenstechnik AG in der Hugenottenstadt hat die Kläranlagen aller drei Städte mit modernster Technik ausgerüstet – wie in den letzten 20 Jahren in mehr als 8 000 Kommunen und Industriebetrieben weltweit. Es ist vor allem die Energieeffizienz, mit der das im Eltersdorfer Industriegebiet angesiedelte Unternehmen punktet.

Die Ausgangslage ist klar: Für die Städte und Gemeinden sind die Stromkosten, die für Kläranlagen anfallen, in der Regel der höchste Posten aller kommunalen Einrichtungen. Im Durchschnitt verschlingen sie laut Wikipedia 20 Prozent des gemeindlichen Energieverbrauchs. So benötigte man Anfang der 90er Jahre sechs bis sieben Watt Rührleistung pro Kubikmeter Wasser. Die Invent AG hat dies revolutioniert: Ihre Rührwerke aus glasfaserverstärktem Kunststoff statt teurem Edelstahl sind leicht, flexibel einsetzbar und korrosionsbeständig und benötigen in den von ihr ausgestatteten Abwasseranlagen nur noch eine Leistung von ein bis zwei Watt pro Kubikmeter – was unter dem Strich deutschlandweit Einsparungen in Millionenhöhe bedeutet. „Die Generation 7, seit zwei Jahren im Einsatz, ist um 30 Prozent effizienter und sparsamer als das ohnehin schon beste Rührwerk der Welt, unsere Generation 6“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Marcus Höfken. Statt vorher einteilig, werden die neuesten Rührwerke aus acht Einzelteilen produziert, die Rippe wurde entgegen der Strömungsrichtung konstruiert. Bei einer Kläranlage ist es wichtig, dass der Beckeninhalt sicher umgewälzt wird und sich am Boden kein Schlamm absetzt. Invent hat daher ein neues Rührwerk entwickelt, das sich zentrisch in der Mitte des Beckens befindet und der natürlichen Strömung nachempfunden ist – laut Höfken „ein radikaler Ansatz, der heute Standard in der Wasser- und Abwasserreinigung ist“.

Und auch bei der Belüftung – in den Klärbecken ist eine bestimmte Sauerstoffkonzentration notwendig – wirken sich die Entwicklungen der Erlanger Experten aus. So befindet sich beim Regelsystem von Invent die Messsonde in einer Haube über statt im Wasser, misst also den Sauerstoffgehalt in der Abluft statt im Becken. Das liefert bei den Sauerstoff- und Kohlendioxid-Analysen erheblich genauere Daten. Ergebnis: 30 Prozent weniger Energieaufwand durch eine feinere Dosierung der Sauerstoffzugabe. Höfken: „Mit revolutionär besseren Produkten haben wir einen Vorsprung von vielen Jahren gegenüber unseren Mitbewerbern.“

Kläranlagen waren lange Zeit im Spitzenbereich der Energiefresser angesiedelt, ohne dass jemand viel Aufhebens um dieses Problem gemacht hätte. Es gab keine echten Innovationen, lediglich leicht modifizierte Kopien altbekannter Produkte – bis Invent Mitte der 80er Jahre als Spin-Off des Lehrstuhls für Strömungsmechanik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unter Prof. Dr. Franz Durst gegründet wurde und sich des Problems annahm. Denn, so Höfken: „Gute Ideen können nur ihre Wirkung entfalten, wenn man sie zu kommerziell vermarktbaren Produkten oder Dienstleistungen entwickelt.“ 1995 entstand Invent in seiner heutigen Ausrichtung durch ein Management-Buy-out, 2003 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Heute gehört die AG vornehmlich drei Hauptgesellschaftern, angeführt von Marcus Höfken.

Mittlerweile wuchs Invent zu einem global tätigen Unternehmen mit einem Gruppenumsatz von etwa 27,5 Mio. Euro, davon wird ein knappes Drittel in den USA, und zwei bis drei Mio. Euro in China erzielt. Pro Jahr ist ein Wachstum von fünf Prozent eingeplant. Der Marktanteil an Rührwerken in Europa könnte in einzelnen Ländern bis zu 70 Prozent betragen, vermutet Höfken. Zwei Drittel der weltweit 125 Mitarbeiter sind in Eltersdorf, auf dem im Dezember 2008 errichteten, 7 000 Quadratmeter großen Firmengelände tätig. Zur Unternehmensgruppe gehört seit 2016 auch die Geppert Rührtechnik GmbH im südhessischen Erzhausen, die sich mit mehr als 40-jähriger Erfahrung auf die Lieferung von Prozessrührwerken für alle Anwendungen in stoffverarbeitenden Industrien spezialisiert hat. Invent-Tochterfirmen existieren außerdem in New Jersey in den USA, im australischen Orange, im italienischen Monza und in Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese Niederlassung befasst sich auch mit Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung – ein Unternehmensbereich, der etwa zehn bis 15 Prozent zum Umsatz beiträgt.

Die Zukunft sieht Höfken positiv: „Wir sind in unserem Markt absoluter Technologieführer. Ich wünsche mir, dass wir in ein paar Jahren, ohne rot zu werden, behaupten können, Weltmarktführer zu sein“, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Dazu müssen wir zwar noch etwas wachsen, aber wir arbeiten hart daran.“ Die geplanten Zuwächse scheinen realistisch angesichts des hohen Bedarfs an Kläranlagen, die neu gebaut oder erweitert werden müssen – gerade auch in Entwicklungsländern, wo mancherorts entsprechende Anlagen fehlen und erst ein kleiner Teil der Bevölkerung angeschlossen ist. Und neben öffentlichen Auftraggebern warten Kunden aus der gesamten stoffverarbeitenden Industrie auf die effizienten, robusten und verschleißarmen Anlagen aus Eltersdorf. Dort kann man in verschieden großen Modellen Strömungen simulieren und in einem Tank mit zehn Metern Durchmessern und bis zu acht Metern Wassertiefe die echten Rührwerke praxisnah in Augenschein nehmen. Die Technik des 3D-Druckers hat auch bei Invent Einzug gehalten. „Heute kann man damit innerhalb von ein oder zwei Tagen ein Rührwerk oder einen Propeller herstellen und gleich testen. In den 90er-Jahren musste man wochenlang dafür dengeln und löten“, erklärt Höfken, der den Vorstand zusammen mit Volker Horst und Erin Donze bildet. Je nach Kundenwunsch übernimmt sein Unternehmen auch das komplette Anlagendesign, Engineering, Projektmanagement, die Lieferung und Montage sowie die Inbetriebnahme der Gesamtanlage.

„Wasser ist der Ursprung und Quell allen Lebens“, sagt der Vorstandsvorsitzende und meint damit die Verantwortung, Wasser auch künftigen Generationen in hoher Qualität zur Verfügung zu stellen. „Der Schutz, die Erhaltung und – wo notwendig – die Wiederherstellung unserer Umwelt wird auch in Zukunft eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft bleiben.“

Autor: (ug.)
www.invent-uv.de
Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 06|2018, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-06/unternehmen/marktfuehrerschaft-bei-klaerwerktechnik-angestrebt

Method Park: Wachstum in Europa und Asien

Die Method Park Holding AG aus Erlangen hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 16,3 Mio. Euro und damit ein Plus von neun Prozent erzielt.

Als Grund nannte das Software- und Systemhaus die außerordentlich guten Geschäfte im Bereich Engineering, bei Seminaren, Trainings und Workshops sowie bei den Lizenzverkäufen für ein Produkt zum Management komplexer Prozesse.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf Software für sicherheitskritische Systeme, zum Beispiel in der Automobilindustrie oder der Medizinbranche. Ihre Umsätze erwirtschaftete die Method Park Gruppe vorwiegend in Europa, daneben lag der Fokus im vergangenen Jahr auf dem asiatischen Markt. Die Firma ist an den Standorten Erlangen, Frankfurt am Main, Hannover, München und Stuttgart vertreten, daneben gibt es Niederlassungen in Detroit, Miami und Pittsburgh in den USA. Zum Jahreswechsel beschäftigte das Softwarehaus 167 Mitarbeiter, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu gehörten auch 22 Trainees und fünf Auszubildende.

Autor: (ug.)
www.methodpark.com
Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 05|2018, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-05/Koepfe/wachstum-in-europa-und-asien

HL-Studios: Industrie greifbar machen

Die Erlanger Agentur macht technische Geräte und Anlagen multimedial verständlich.

Wenn ein Hersteller von Industrieanlagen auf einer Messe zeigen will, was seine Produkte können, hat er es oft nicht leicht: Roboterarme, Digitalanzeigen, Fließbänder oder mannshohe Schaltschränke, die wahlweise brummen, surren, zischen oder einfach nur still vor sich hinarbeiten. All das anschaulich darzustellen und die Funktionen zu erläutern, ist oft eine Herausforderung. Unternehmen müssen überlegen, wie sie ihre Erzeugnisse für das Publikum zum Leben erwecken können, wenn es nicht möglich ist, die Produkte vor Ort aufzustellen und zu demonstrieren. Vor allem mit Blick auf die rasante technische Entwicklung, die die Geräte und Anlagen zunehmend komplexer macht, drängt sich diese Frage immer mehr auf. Die hl-Studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation aus Erlangen hat sich dieser Herausforderung angenommen.

Angefangen hat die Firma als Fotostudio für Industriewerbung, das die beiden Erlanger Jürgen Hinterleithner und Alfons Loos 1991 in Nürnberg gründeten. Beide haben Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie und Film an der Technischen Hochschule Nürnberg studiert. 1996 zog die Agentur nach Erlangen-Tennenlohe um. Heute bietet das Unternehmen mit seinen über 100 Mitarbeitern an zwei Standorten ein breites Spektrum an Kommunikationsdienstleistungen an. Dazu gehören u. a. 3D-Animationen und computergenerierte Bildwelten (CGI), Druckerzeugnisse, Filme, Fotos, Grafikdesign, Techniken zur Darstellung virtueller und erweiterter Realität (Virtual / Augmented Reality), Apps, interaktive Messemodelle sowie Messen und Events.

Moderne Medientechniken wie Virtual Reality machen es möglich, dass der Betrachter das beworbene Produkt nicht nur im Katalog oder auf dem Bildschirm, sondern gleich virtuell anschauen kann. Dann lässt sich zum Beispiel die Fertigungsstraße nicht mehr nur im Katalog begutachten, sondern mittels Virtual-Reality-Brille begehen und in den maßstabsgetreuen Ausmaßen erkunden. Abgesehen davon können Unternehmen ihre Produkte auch in eine digital gestaltete Umgebung einbetten, zum Beispiel Medizingeräte in einem virtuellen Behandlungssaal platzieren und so einen Eindruck vom künftigen Einsatzort vermitteln. Auf diese Weise können sich die Auftraggeber auch aufwendige Studioaufbauten für Foto- oder Filmaufnahmen sparen, die ansonsten nötig wären, um den gleichen Effekt zu erzielen.

Um große Maschinen, wie sie in der Industrie üblich sind, überhaupt in Szene setzen zu können, braucht es auch entsprechend große Räumlichkeiten. Die Agentur hat hierfür ein über 200 Quadratmeter großes, befahrbares Studio zur Verfügung, in dem nach eigenen Angaben schon Maschinen mit über zehn Tonnen Gewicht gefilmt und fotografiert wurden. Darin befindet sich eine sechs Meter hohe grüne Spezialwand. Vor dieser kann das Team Detailbilder oder freistehende Aufnahmen anfertigen. So macht die Agentur mit ihren Medienproduktionen – ob gedruckt oder multimedial – Industrieanlagen, Maschinen und Geräte für das Publikum greifbar. Das sogenannte Hybrid-Studio bietet also dem Unternehmen zufolge völlig neue technische Möglichkeiten, mit denen die immer digitaler werdende Industrie besser kommunizieren könne.

Thematisch deckt die Agentur von Automation über Energie, Mobilität, Robotertechnik und IT bis hin zu Verkehrstechnik und Zulieferung ein breites Spektrum der Industriefertigung ab. Zu ihren Kunden zählen dementsprechend auch Schwergewichte der deutschen Wirtschaft wie Continental, Kuka, Osram, Siemens oder Bosch. 2014 eröffnete die Firma ein weiteres Büro in Berlin mit sechs Mitarbeitern. Da es sich bei den Kunden um international agierende Unternehmen handelt, sind die Film-, Foto- und Messeteams der hl-Studios auf dem ganzen Globus unterwegs.

Trotz der internationalen geschäftlichen Aktivitäten fühlt sich die Firma durch ihren Hauptsitz in Erlangen eng mit der Region verbunden. Besonders mit der Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern sowie mit Schulen und Hochschulen sei man im engen Austausch. So sitzt Geschäftsführer Alfons Loos beispielsweise im Hochschulrat der Hochschule Ansbach. Daneben engagiert sich die Agentur in vielfacher Hinsicht gesellschaftlich, zum Beispiel bei der Bürgerstiftung Erlangen, dem HC Erlangen oder im Stifterrat beim Museum Industriekultur, bei dem es auch auf eine anschauliche Darstellung von Technik ankommt.

Autor: (ug.)
www.hl-studios.de
Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 05|2018, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-05/unternehmen/industrie-greifbar-machen

Sparkasse Erlangen: Fusion gut gemeistert

Über 1 000 Mitarbeiter sind für die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach tätig.

Sie war am 1. Juli 2017 durch die Fusion der Kreissparkasse Höchstadt und der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen entstanden. Wie zugesagt habe es keine fusionsbedingten Kündigungen gegeben, so Vorstandsvorsitzender Johannes von Hebel, der eine positive Zwischenbilanz zog: „Es läuft gut. Wir hätten es nicht so schnell geschafft, wenn die Mitarbeiter nicht so gut mitgezogen hätten.“ Das Netz von 68 Geschäftsstellen solle weitergeführt werden, es sei keine Schließung von Filialen geplant. Bis 30. April soll das gesamte Fusionsvorhaben mit rund 300 einzelnen Arbeitspaketen endgültig abgeschlossen sein. Die Kosten des Zusammenschlusses, die auf einen geringen einstelligen Millionenbetrag veranschlagt wurden, seien gut verkraftet worden. Trotz dieser Aufwendungen und trotz der unverändert niedrigen Zinsspanne sei der Jahresüberschuss mit 8,8 Mio. Euro auf Vorjahresniveau geblieben.

Gemessen an der Bilanzsumme von 5,7 Mrd. Euro belegt das Erlanger Geldinstitut laut von Hebel Platz 6 unter den größten Sparkassen in Bayern. Das Kreditgeschäft wuchs im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 3,5 Mrd. Euro. Die Immobi- lienabteilung hat rund 350 Objekte im Wert von über 100 Mio. Euro vermittelt. Der Umsatz beim Wertpapiergeschäft lag bei 520 Mio. Euro (plus sieben Prozent), das Gesamtvolumen der Einlagen beläuft sich nunmehr auf 4,8 Mrd. Euro.

Autor: (ug.)

Leistungszentrum Elektroniksysteme: Sparsam mit Energie

Auf Forschung in Leistungselektronik und Low-Power-Elektronik ist das LZE in Erlangen-Tennenlohe spezialisiert.

Zu einem deutschen und europäischen Kompetenzzentrum für die angewandte Forschung auf dem Gebiet der Elektroniksysteme hat sich das Leistungszentrum Elektroniksysteme (LZE) in Erlangen-Tennenlohe entwickelt. Es wurde vor drei Jahren als Pilotprojekt gegründet. Im LZE arbeiten die beiden Erlanger Fraunhofer-Institute für Integrierte Schaltungen IIS und für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und mit Partnern aus der Industrie zusammen.

Ein Fokus des LZE liegt auf der Leistungselektronik: Moderne leistungselektronische Komponenten und Systeme sind das Rückgrat für die Energieversorgung der Zukunft. Dazu zählen beispielsweise hocheffiziente Leistungswandler, Speichersysteme oder die Netzanbindung regenerativer Energiequellen. Der andere Schwerpunkt liegt auf der Low-Power-Elektronik, eine wesentliche Herausforderung für die Elektrotechnik: Systeme, die vom Stromnetz unabhängig sind, müssen für einen zuverlässigen Betrieb immer energieeffizienter laufen. Verbraucher kennen die Anforderung von ihren täglichen elektronischen Begleitern („Wearables“) etwa in den Anwendungsbereichen Sport und Gesundheit. Auch im industriellen Umfeld ist zum Beispiel das Internet der Dinge für eine vernetzte Industrie 4.0 von elementarer Bedeutung.

Laut Dr.-Ing. Christian Forster vom Fraunhofer IIS, der die LZE-Geschäftsstelle u. a. mit Dr.-Ing. Bernd Fischer vom Fraunhofer IISB leitet, geht es nicht zuletzt darum, Innovationszyklen zu beschleunigen. Dafür nehme das LZE auch die Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette unter die Lupe, ergänzt Fischer.

Mehr unter https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-03/Special/sparsam-mit-energie

Homepage LZE: http://www.lze.bayern/

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 3|21018

Evosys Laser: Neuer Standort in Erlangen

Das Erlanger Technologieunternehmen Evosys Laser GmbH wurde vor zwei Jahren gegründet und war seitdem im Gebäude der Erlanger Intego GmbH ansässig.

Intego, die auf optische Inspektionsanlagen für die Fertigung spezialisiert ist und im Jahr 2002 den IHK-Gründerpreis gewonnen hatte, engagiert sich als Investor und Partner von Evosys. Seit der Gründung ist die Evosys Laser GmbH stark gewachsen, sodass der Umzug in neue Räumlichkeiten notwendig wurde. Am neuen Standort in Erlangen-Schallershof stehen nun ausreichend Laborflächen und Fertigungskapazitäten zur Verfügung.

Nach Worten der Evosys-Geschäftsführer Frank Brunnecker und Holger Aldebert können die Kunden im größeren „Technikum“ in der Schallershofer Straße optimal betreut werden. Außer der eigenen Fertigungshalle stehen dem Team nun auch größere Büro- und Besprechungsräume zur Verfügung. Evosys Laser fertigt eine neue Generation von kundenspezifischen Lasersystemen für die Materialbearbeitung, insbesondere für das Laserschweißen von Kunststoffen.

www.evosys-laser.com
Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 3|2018:https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-03/unternehmen/neuer-standort-in-erlangen

1. Erlanger jobwalk am 16. Juni 2018

Beim 1. Erlanger jobwalk am Samstag, 16. Juni 2018, verwandelt sich die gesamte Erlanger Fußgängerzone vom Schloßplatz bis zum Rathausplatz in eine große Outdoor-Karrieremesse. Unter dem Motto “bummeln & bewerben” finden potentielle Arbeitnehmer und Arbeitgeber in ungezwungener und unverbindlicher Atmosphäre zueinander.

Der jobwalk ist ein komplett neues Veranstaltungsformat in Erlangen. Die Innenstadt wird für einen Tag zum Schauplatz für eine große Jobmesse, bei der sich Arbeitgeber, vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum großen Konzern, aus Stadt und Landkreis Erlangen-Höchstadt, präsentieren können.

Beim jobwalk sind alle Unternehmen gleich. Mit Ständen im Format von drei mal drei Metern erfährt jedes Unternehmen die gleiche Aufmerksamkeit.

Mit dem jobwalk erreichen teilnehmende Firmen viele Tausend Menschen, die an einem normalen Samstag die Innenstadt aufsuchen und dabei die Möglichkeit haben, Unternehmen kennenzulernen, die sie bisher noch nicht kannten.

“Bewegung tut gut – sogar bei der Jobsuche oder Mitarbeitergewinnung. Firmenkontaktmessen an Universitäten, Berufsinformationstage an Schulen, Arbeitsplatzbörsen und vieles mehr erfahren seit Jahren großes Interesse. Diese erfolgreichen Formate erfahren jetzt mit dem jobwalk eine Ergänzung. Nach dem Motto „Die Menschen dort abholen, wo sie sind“ – und Menschen sind nun mal viel in der Stadt unterwegs – geht diese neue Art der Arbeitsplatzbörse in die Innenstadt, auf belebte Plätze. Dieses neue Format steht für kreatives Personalmarketing. Gern habe ich die Schirmherrschaft übernommen und wünsche der Veranstaltung viel Erfolg.”, sagt Oberbürgermeister Dr. Florian Janik.

Also liebe Erlanger Unternehmen: Auf geht’s zum jobwalk! Die Zahl der Stände ist auf 150 begrenzt.
Deshalb schnell einen Stand buchen und den besten Platz sichern!

Veranstalter:

City-Management: Qualitätsoffensive 2018 für Erlanger Einzelhändler

Das Erlanger City-Management bietet in Zusammenarbeit mit der cima ein interessantes Schulungsprogramm an.

Onlinepräsenz-Checks

Kundenansprache findet in der Wirtschaft auf zahlreichen Ebenen statt. Ein zentrales Element stellt mittlerweile die Onlinepräsenz der Unternehmen dar. Der Onlinepräsenz-Check rückt den Online-Auftritt Ihres Unternehmens aus Sicht des Kunden in den Fokus. Im Zentrum stehen die Website, die Einträge in externen Diensten wie Verzeichnissen und Social Media-Plattformen. Anhand relevanter Beurteilungskriterien erhalten Sie:

  • einen unabhängigen Blick auf Ihre Onlinepräsenz anhand relevanter Beurteilungskriterien und mittels Punktebewertung,
  • einen Überblick über ungenutzte Online-Marketing-Kanäle,  einen Ergebnisbericht mit konkreten Handlungsempfehlungen sowie
  • eine detaillierte Erläuterung der einzelnen, eher technischen Bewertungsbereiche

Workshops aufbauend auf den Onlinepräsenz-Checks

Die Themen ergeben sich aus den abgeleiteten Handlungsempfehlungen der OnlinepräsenzChecks, z.B.

  • Optimierung der eigenen Onlinepräsenz
  • Google My Business
  • Verzeichnisse und Portale
  • Kommunikation und Kundenbindung – Newsletter; Social Media.

Geplant sind mehrere Workshops und vertiefende Seminare zu unterschiedlichen Themen. Nähere Informationen und weitere Termine erhalten alle Interessierten nach der Auswertung der Onlinepräsenz-Checks

Auftaktworkshop:

21.03.2018 Referent/Coach:  Christian Kramer, cima
Thema:   Erfolgsfaktoren für mehr Sichtbarkeit im world wide web
Dauer:   19:00 bis ca. 21:00 Uhr
Ort:    Quartiersbüro Erlangen, Martin-Luther-Platz 3

Quelle: City-Management Erlangen: http://www.erlangen-marketing.de/service/ueber_uns/city-management/

Materna: Standort Erlangen gestärkt

Seit 1993 ist das Dortmunder IT-Beratungsunternehmen Materna GmbH mit einem Standort in Erlangen vertreten. In der Metropolregion Nürnberg betreut der Dienstleister u. a. Großkunden wie Bundesagentur für Arbeit, Siemens, Adidas, Schaeffler/Continental und T-Systems.

Im vergangenen Jahr bezog die Niederlassung mit ihren 30 Mitarbeitern den neuen Standort im Gewerbegebiet Erlangen-Tennenlohe. Mit den langfristig angemieteten Räumen im Gebäude „Papilio Office“ wurden nach Unternehmensangaben die Weichen für ein weiteres Wachstum in der Region gestellt.

Vor Kurzem wurde der neue Standort offiziell von den Materna-Geschäftsführern Helmut Binder und Michael Knopp eröffnet. Nach Aussage von Standortleiter Dominik Beuer bietet er ausreichend Möglichkeiten, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Zudem ermögliche die offene Büroarchitektur neue Arbeitswelten und damit eine bessere Zusammenarbeit bei komplexen IT-Projekten. Ein wichtiger Standortfaktor sei auch die Nähe zu den Hochschulen in Nürnberg und Erlangen mit den dortigen Informatik-Lehrstühlen.

Der IT-Dienstleister Materna ist weltweit aktiv und setzt mit insgesamt mehr als 1 900 Mitarbeitern jährlich rund 220 Mio. Euro um. Das Unternehmen sieht sich auch als Spezialist für zukunftsweisende IT-Themen wie Cloud, Blockchain, Künstliche Intelligenz sowie Virtual und Augmented Reality.