IHK-Gremium Erlangen: Positionen zur Verkehrssituation in der Erlanger Innenstadt

Im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) Erlangen sind vernetzte Konzepte für den Autoverkehr, das Parken, den ÖPNV, den Fußgänger- und Fahrradverkehr erarbeitet worden. Derzeit steht hieraus insbesondere die Entlastung der Straßen vom Durchgangsverkehr zur Behandlung im Stadtrat. Beschlossen werden soll der sog. Planfall 8b, der dazu Maßnahmen in der Henkestraße (Geschwindigkeitsreduzierung und verkehrslenkende Maßnahmen) sowie in der Neuen Straße (Einbahnstraßenregelung, nur noch West-Ost-Verbindung) und Spardorfer/Essenbacher Straße (Geschwindigkeitsreduzierung) beinhaltet. Ein Handlungsdruck wird nicht zuletzt mit der Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte für NO2 begründet.

Das IHK-Gremium Erlangen hat die Pläne diskutiert und ein Papier mit fünf Positionen veröffentlicht. Sie können die Positionen des Gremiums hier im Wortlaut herunterladen. (pdf)

https://www.ihk-nuernberg.de/de/media/PDF/geschaeftsstellen/erlangen/positionen-des-gremiums-zu-vep-final-logo.pdf

Zusammenfassung der Positionen des IHK-Gremiums Erlangen:

  1. Autoverkehrs- und Parkkonzepte gemeinsam verwirklichen
    Eine Entlastung der innenstädtischen Straßen vom reinen Durchgangsverkehr wird vom IHK-Gremium Erlangen unterstützt. Verkehrseinschränkungen können aber auch abschreckend wirken und sollten nach Forderung des IHK-Gremiums nur “ganzheitlich im Zusammenhang und in einem positiv kommunizier- und erlebbaren Kontext” realisiert werden.
  2. Flexible Lösungen für ein sich veränderndes Stadtbild
    Konkrete Maßnahmen müssen aus Sicht des Gremiums vorausschauend, anpassungsfähig und reversibel ausgelegt werden.
  3. Vermeidung von Sperrungen
    Die Sperrung in der Martinsbühler Straße im Rahmen der Bahnneubaustrecke hat eindringlich gezeigt, wie Einschränkungen der Erreichbarkeit negative Auswirkungen auf die in der Erlanger Innenstadt ansässigen Unternehmen haben. Sperrungen für Autofahrer sollten daher vermieden werden. Die Schaffung von positiven Alternativen ist laut Gremium zu bevorzugen.
  4. Initiative für die nördliche Altstadt
    Um die in der nördlichen Altstadt beheimateten Einzelhandelsbetriebe zu unterstützen, fordert das IHK-Gremium, die von der Verwaltung vorgesehene aktive Prarkraumsteuerung und -erweiterung schnell umzusetzen und zu kommunizieren. Für die ansässigen Unternehmen sollten subventionierte Parkgebührenerstattungen ermöglicht werden.
  5. Transparenz in der Kommunikation
    Das IHK-Gremium Erlangen wünscht sich in Bezug auf Gutachten zur Schadstoffbelastung eine transparentere Kommunikation sowie die Einholung tatsächlicher Messwerte zusätzlich zu den bisherigen Berechnungen.

AZUBI AKADEMIE des Bundes der Selbständigen (BDS) startet ins siebte Jahr

Die Teilnehmer der diesjährigen BDS AZUBIAKADEMIE haben im Juli von Staatsminister Joachim Herrmann ihre Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme an der vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration ideell unterstützten und mit dem Staatswappen gezeichneten Weiterbildungsmaßnahme überreicht bekommen.

Im Oktober startet das siebte Akademie Jahr. Das Vorbereitungstreffen mit Informationen und Unterrichtsplanerstellung findet am

Donnerstag, 20.09.18, 11.00 Uhr,
im Multimediaraum des Landratsamtes Erlangen,
Nägelsbachstraße 1, Erlangen statt. 

Die BDS AZUBIAKADEMIE steht allen Ausbildungsbetrieben in der Stadt Erlangen offen. Sie ist eine Möglichkeit für KMUs ihren Auszubildenden Inhalte und Werte zu vermitteln, die über den Berufsschulstoff hinausgehen – eine Selbstverständlichkeit in Großbetrieben – bei kleineren Firmen aber oft schwer umsetzbar. Die Themen legen die Unternehmer gemeinsam fest. Der Unterricht wird abwechselnd von den Ausbildern gehalten, deren Firmen an der BDS AZUBIAKADEMIE teilnehmen und findet etwa einmal im Monat für einen Vormittag statt.

Die Teilnahme am Unterricht ist für BDS-Mitgliedsbetriebe kostenfrei. Nichtmitglieder zahlen für den ersten Teilnehmer 200 €, für jeden weiteren 100 € Verwaltungskosten. Die BDS AZUBIAKADEMIE ist eine Initiative des BDS in Kooperation mit dem Wirtschaftsreferat der Stadt Erlangen.

Weitere Informationen zum Konzept der BDS AZUBIAKADEMIE und bereits laufenden Projekten finden Sie auch im Internet unter www.bds-azubiakademie.de.

Bayerischer Gründerpreis 2018 für die Erlanger Method Park Holding AG

Wir gratulieren der Method Park Holding AG sehr herzlich zur Verleihung des Bayerischen Gründerpreises 2018.

Die Method Park Holdung AG erhielt die begehrte Auszeichnung gestern auf der diesjährigen Unternehmer-Konferenz des Sparkassenverbandes Bayern in der Kategorie “Aufsteiger”. In dieser Kategorie werden Gründer ausgezeichnet, deren Unternehmen mindestens fünf Jahre alt sind und in kurzer Zeit ein außerordentliches Umsatzwachstum erreicht sowie das Potenzial zur Marktführerschaft haben.

Seit 2001 begleitet die Method Park Holding AG in der Automobilindustrie und in der Medizintechnik sehr erfolgreich die Einführung agiler Entwicklungsmethoden, neuer Prozesse und Werkzeuge und entwickelt dafür eigene Prozess-Management-Tools.

Die Method Park Holding AG wächst dabei ständig. Inzwischen wirken über 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens mit, das seine Marktstellung weltweit ausbaut und einen hervorragenden Ruf genießt.

Dies gilt auch für die Arbeitgebermarke. Die Method Park Holding AG wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für herausragendes Personalmanagement ausgezeichnet.

Deshalb freuen wir uns sehr, dass diese vorbildliche Unternehmensentwicklung mit dem Bayerischen Gründerpreis 2018 eine weitere besondere Auszeichnung erfährt und sind sehr froh, ein derart erfolgreiches Unternehmen in unserer Stadt zu haben.

IHK-Gründerpreis 2018: Preisträger aus Erlangen und Hemhofen

Wie bereits im vergangenen Jahr kommen auch 2018 zwei von drei Preisträgern aus der Erlanger Region.

Mit dem IHK-Gründerpreis 2018 wurden ausgezeichnet:

  • Evosys Laser GmbH, Erlangen
    Preisträger: Frank Brunnecker und Holger Aldebert
    Auf den Bau von Lasermaschinen haben sich Frank Brunnecker und Holger Aldebert spezialisiert. Die Geschäftsführer der Evosys Laser GmbH in Erlangen entwickeln Lasersysteme für die Materialbearbeitung. Besonderes Knowhow hat das Unternehmen beim Laserschweißen, um Komponenten aus Kunststoff hochfest miteinander zu verbinden. Zum Einsatz kommen die Bauteile u. a. in Automobilen (ABS- und ESP-Steuergeräte, Reifendrucksensoren etc.), medizinischen Geräten, Display-Abdeckungen, Mikrofonen und Linsensystemen für Smartphones.

http://www.evosys.de

  • Schloss Hemhofen GmbH, Hemhofen
    Preisträgerin: Dr. Hannah Winkler von Mohrenfels
    Dr. Hannah Winkler von Mohrenfels, Geschäftsführerin der Schloss Hemhofen GmbH, hat das gleichnamige barocke Schloss im Landkreis Erlangen-Höchstadt zu neuem Leben erweckt. Außerdem hat sie die familieneigene Firmengruppe für ökologische Lebensmittel von ihren Vater übernommen und ausgebaut. Mit der Neugründung und der erfolgreichen Unternehmensnachfolge überzeugte sie die Jury beim IHK-Gründerpreis 2018.
    http://www.schloss-hemhofen.de,
    http://www.abokiste.de,
    http://www.oekost.de,
    http://www.gaumenfreun.de

Mehr zum IHK-Gründerpreis 2018 und den Preisträgern finden Sie  unter
https://www.ihk-nuernberg.de/de/Geschaeftsbereiche/Standortpolitik-und-Unternehmensfoerderung/gruendung/IHK-Gruenderpreis/zuendende-geschaeftsideen

Die GiS Gesellschaft für integrierte Systemplanung mbH aus Erlangen gehört zu den TOP 100 !

Gemeinsam mit Mentor Ranga Yogeshwar ehrt die compamedia GmbH im Benchmarkingprojekt  TOP 100 jedes Jahr die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Nach  der INVENT Umwelt- und Verfahrenstechnik AG (2014) wird diese begehrte Auszeichnung 2018 erneut einem Erlanger Unternehmen zuteil.

Wir gratulieren der GiS Gesellschaft für integrierte Systemplanung mbH zu diesem herausragenden Erfolg.

Das Beratungsunternehmen GiS mbH ist ein international agierender und anerkannter, unabhängiger Spezialist in Beratung, Konzeption, Optimierung und Implementierung von Instandhaltungslösungen (EAM-Systeme) für Asset-intensive Industrien, beispielsweise konventionelle und regenerative Kraftwerksanlagen, Automotive, Chemie, Oil & Gas und Anlagenbau.

1. Erlanger jobwalk am 16. Juni 2018

Beim 1. Erlanger jobwalk am Samstag, 16. Juni 2018, verwandelt sich die gesamte Erlanger Fußgängerzone vom Schloßplatz bis zum Rathausplatz in eine große Outdoor-Karrieremesse. Unter dem Motto “bummeln & bewerben” finden potentielle Arbeitnehmer und Arbeitgeber in ungezwungener und unverbindlicher Atmosphäre zueinander.

Der jobwalk ist ein komplett neues Veranstaltungsformat in Erlangen. Die Innenstadt wird für einen Tag zum Schauplatz für eine große Jobmesse, bei der sich Arbeitgeber, vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum großen Konzern, aus Stadt und Landkreis Erlangen-Höchstadt, präsentieren können.

Beim jobwalk sind alle Unternehmen gleich. Mit Ständen im Format von drei mal drei Metern erfährt jedes Unternehmen die gleiche Aufmerksamkeit.

Mit dem jobwalk erreichen teilnehmende Firmen viele Tausend Menschen, die an einem normalen Samstag die Innenstadt aufsuchen und dabei die Möglichkeit haben, Unternehmen kennenzulernen, die sie bisher noch nicht kannten.

“Bewegung tut gut – sogar bei der Jobsuche oder Mitarbeitergewinnung. Firmenkontaktmessen an Universitäten, Berufsinformationstage an Schulen, Arbeitsplatzbörsen und vieles mehr erfahren seit Jahren großes Interesse. Diese erfolgreichen Formate erfahren jetzt mit dem jobwalk eine Ergänzung. Nach dem Motto „Die Menschen dort abholen, wo sie sind“ – und Menschen sind nun mal viel in der Stadt unterwegs – geht diese neue Art der Arbeitsplatzbörse in die Innenstadt, auf belebte Plätze. Dieses neue Format steht für kreatives Personalmarketing. Gern habe ich die Schirmherrschaft übernommen und wünsche der Veranstaltung viel Erfolg.”, sagt Oberbürgermeister Dr. Florian Janik.

Also liebe Erlanger Unternehmen: Auf geht’s zum jobwalk! Die Zahl der Stände ist auf 150 begrenzt.
Deshalb schnell einen Stand buchen und den besten Platz sichern!

Veranstalter:

City-Management: Qualitätsoffensive 2018 für Erlanger Einzelhändler

Das Erlanger City-Management bietet in Zusammenarbeit mit der cima ein interessantes Schulungsprogramm an.

Onlinepräsenz-Checks

Kundenansprache findet in der Wirtschaft auf zahlreichen Ebenen statt. Ein zentrales Element stellt mittlerweile die Onlinepräsenz der Unternehmen dar. Der Onlinepräsenz-Check rückt den Online-Auftritt Ihres Unternehmens aus Sicht des Kunden in den Fokus. Im Zentrum stehen die Website, die Einträge in externen Diensten wie Verzeichnissen und Social Media-Plattformen. Anhand relevanter Beurteilungskriterien erhalten Sie:

  • einen unabhängigen Blick auf Ihre Onlinepräsenz anhand relevanter Beurteilungskriterien und mittels Punktebewertung,
  • einen Überblick über ungenutzte Online-Marketing-Kanäle,  einen Ergebnisbericht mit konkreten Handlungsempfehlungen sowie
  • eine detaillierte Erläuterung der einzelnen, eher technischen Bewertungsbereiche

Workshops aufbauend auf den Onlinepräsenz-Checks

Die Themen ergeben sich aus den abgeleiteten Handlungsempfehlungen der OnlinepräsenzChecks, z.B.

  • Optimierung der eigenen Onlinepräsenz
  • Google My Business
  • Verzeichnisse und Portale
  • Kommunikation und Kundenbindung – Newsletter; Social Media.

Geplant sind mehrere Workshops und vertiefende Seminare zu unterschiedlichen Themen. Nähere Informationen und weitere Termine erhalten alle Interessierten nach der Auswertung der Onlinepräsenz-Checks

Auftaktworkshop:

21.03.2018 Referent/Coach:  Christian Kramer, cima
Thema:   Erfolgsfaktoren für mehr Sichtbarkeit im world wide web
Dauer:   19:00 bis ca. 21:00 Uhr
Ort:    Quartiersbüro Erlangen, Martin-Luther-Platz 3

Quelle: City-Management Erlangen: http://www.erlangen-marketing.de/service/ueber_uns/city-management/

Auszeichnung BAYERNS BEST 50

Zum 17. Mal zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie besonders wachstumsstarke mittelständische Unternehmen aus, die in den letzten Jahren die Zahl ihrer Mitarbeiter und ihren Umsatz überdurchschnittlich steigern konnten. Zusätzlich wird an zwei Unternehmen ein Sonderpreis für überdurchschnittliches Ausbildungsengagement verliehen.

Der Preis hat nicht nur Bedeutung für die ausgezeichneten Unternehmen. Er möchte darüber hinaus unternehmerisches Denken fördern und Mut zur Exitenzgründung machen.

Die Preisträger werden durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft ausgewählt. Sie gewährleistet die neutrale und vertrauliche Bewertung der Unternehmensdaten.

Deshalb haben Unternehmen auch die Möglichkeit, sich initiativ zu bewerben.

Informationen und Bewerbungsbogen herunterladen !

Bewerbungsende: 23. März 2018

Kontakt für Fragen:

Herr Stephan Nowak, Tel. 089/38172-249, eMail: s.nowak@psp.eu
Herr Dr. Christian Eschner, Tel. 089/38172-249, eMail: c.eschner@psp.eu

 

Folgenden Erlanger Unternehmen haben die Auszeichnung BAYERNS BEST 50 in den letzten Jahren (teilweise sogar mehrfach) erhalten:

  • BayernStift gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Dienste und Gesundheit mbH
  • defacto call center GmbH
  • Heitec AG
  • method park Software AG
  • PEQLAB Biotechnologie GmbH
  • Tintschl Holding AG
  • WaveLight AG

Die Bäckerei Der Beck setzt auf E-Mobilität

Erstes elektrisches Lieferfahrzeug bei der Beck in Betrieb genommen

Ob als Liefer- oder Personenwagen, Elektroautos nehmen ihren Platz auf den Straßen ein. Die Bäckerei Der Beck wird künftig mit dem ersten strombetriebenen Streetscooter der Metropolregion Nürnberg (außerhalb des Postbetriebes) Brötchen, Brote, Kuchen und weitere leckere Backwaren in den Stadtgebieten Nürnberg – Fürth – Erlangen ausliefern. So wird den Bürgern ab sofort regelmäßig der umweltfreundliche Elektro-Transporter begegnen. Das gestiegene Umweltbewusstsein sowie strengere Vorschriften für die Abgasemission bei Verbrennungsmotoren machen strombetriebene Lieferfahrzeuge auch für mittelständische Unternehmen, wie die Bäckerei Der Beck, immer attraktiver.

„Mit dem Streetscooter “Work L”, der von einem Tochterunternehmen der Deutschen Post entwickelt wurde und über eine Reichweite von etwa 80 km verfügt, integrieren wir den ersten strombetriebenen Transporter in unsere Lieferflotte.“, erklärt Dominik Beck, Geschäftsführer von Der Beck. „Durch die Inbetriebnahme geben wir ein gutes Beispiel, auf Elektromobilität umzusteigen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.“ so Beck weiter.

Das neue elektrische Lieferfahrzeug mit dem komplett emissionsfreien Antrieb wird gezielt für Fahrten im innerstädtischen Bereich eingesetzt und ergänzt so den bestehenden Fuhrpark optimal. Dieser weitere Schritt macht die Philosophie von Der Beck deutlich, den Umweltgedanken fest in das unternehmerische Handeln zu integrieren.

Im Foto: Geschäftsführer Siegfried Beck (li.) Dr. Siegfried Balleis, „Sonderbeauftragter Sofortprogramm Saubere Luft“ der Bundesregierung (mi.), und Geschäftsführer Dominik Beck (re.) präsentieren den ersten strombetriebenen Streetscooter der Metropolregion Nürnberg (außerhalb des Postbetriebes).

Quelle: Der Beck

Access: Mitten im Arbeitsleben

Mit großem Erfolg integriert die Erlanger Access GmbH behinderte Menschen in die Arbeitswelt.

Tiago Graf hat das Down-Syndrom und arbeitet als Bürohelfer bei einem Marktforschungsunternehmen in Rückersdorf. Carina S. sitzt wegen einer Querschnittslähmung im Rollstuhl und ist für die Arztsekretariate einer Klinik tätig. Lisa A. mit dem Williams-Beuren-Syndrom wirkt als Therapieassistentin in einem Reha-Zentrum. Und Florian S., der eine Tetraspastik hat, ist Mitglied eines dreiköpfigen IT-Teams im Nürnberger Land. Geschafft haben sie das mit Hilfe der Erlanger Integrationsbegleitung Access – einer gemeinnützigen GmbH, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. Dies sind nur vier von über 500 Menschen mit Handicap und besonderem Unterstützungsbedarf, die von Access (auf deutsch „Zugang“) in den Arbeitsmarkt vermittelt und dort langfristig integriert wurden.

Drei Gesellschafter hatten die „Access Integrationsbegleitung Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben gemeinnützige GmbH“ – so der vollständige Name – am 1. Juli 1998 aus der Taufe gehoben: der Freundeskreis des Wichernhauses in Altdorf, der Verein zur Integration behinderter Menschen „Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen“ im Nürnberger Land und das Erlanger „Zentrum für selbstbestimmtes Leben“.

Heute haben die Projekte weitaus größere Dimensionen als in der schwierigen Anfangszeit. So fließen z. B. noch bis März 2018 Fördergelder des Bundes in das Projekt „Zusammenarbeit – Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt“ (Zusa), das innerhalb von drei Jahren mit 1,6 Mio. Euro gefördert wurde. Über „Zusa“ wurden in dieser Zeit im Projektgebiet, das die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt umfasst, über 190 Menschen mit Schwerbehinderung erreicht, die Arbeitslosengeld II beziehen. Durch Qualifizierung und intensive Begleitung konnten bereits über 50 von ihnen in eine Beschäftigung gebracht werden.

Dazu waren, auch mit Unterstützung der IHK-Geschäftsstelle Erlangen, rund 900 potenzielle Arbeitgeber kontaktiert worden mit der Bitte, Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. Vor jedem Praktikum standen eine dreimonatige Trainingsphase durch professionelle Access-Inklusionsbegleiter sowie eine Probearbeit, die von einem Coach begleitet wurde und die in den Integrations- und Sozialbetrieben bzw. in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung der beteiligten Partner stattfand (Laufer Mühle, Regnitz-Werkstätten, Lebenshilfe, Wabe und WAB Kosbach).

(mehr Infos unter Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 1|2018; https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-01/Special/mitten-im-arbeitsleben)