HiFi Forum Baiersdorf: Hier spielt die Musik

Seit 25 Jahren betreibt Heiko Neundörfer die HiFi Forum GmbH in Baiersdorf, wo er und seine Mitarbeiter HiFi-Anlagen, Heimkino- und Smart Home-Lösungen anbieten. Um den audiophilen Kunden die Anlagen auch passend präsentieren zu können, wurden im Ladengeschäft drei separate Hörstudios und ein Heimkino installiert. Dabei hatte Neundörfer klein angefangen, nämlich mit dem Verkauf von Lautsprechern, die ein Studienkollege von ihm baute. Da dies im elterlichen Haus irgendwann nicht mehr zu stemmen war, entstand mit dem Umzug 1991 das HiFi Forum.

Die Firma passte sich konsequent an die rasante technische Entwicklung in diesem Bereich an. Man ging von reinem HiFi- zu High-End-Audio-Lösungen über – Audio-Geräte, die besonders hohen Ansprüchen in Klang und Verarbeitung genügen.

Quelle: WiM 12|2016: http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-12/Koepfe/hier-spielt-die-musik

Kempe: Immobilien, Mineralöl und Sport

Vor 70 Jahren hat der Kriegsversehrte Rudolf Kempe quasi aus dem Nichts heraus den Grundstock für die heutige Erlanger Firmengruppe gelegt. Der 2001 verstorbene Bürgermedaillen-Träger nutzte die Hochkonjunktur zu vielfältigen Geschäftsideen u. a. mit Baustoffen, Immobilien und Mineralöl.

Seine Tochter Katharina steuert heute mit ihrem Schwiegersohn Karsten Reichl das breit aufgestellte Unternehmen.

Als wichtigstes Standbein gilt die Entwicklung eigener Immobilien. So entstand in Möhrendorf ein Projekt mit 75 Wohneinheiten, ein Drittel davon vermietet. Der Stadt stellte man mit einem Gewerbemietvertrag eine Halle für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. In Möhrendorf betreibt Kempe ein Tennis-Center und nahe der Firmenzentrale wartet ein 40 000 Quadratmeter großes Grundstück auf die Erschließung. Auch sechs Autohöfe mit 700 Lkw-Stellplätzen hat das Unternehmen seit 1990 errichtet: bei Feuchtwangen an der A7, Thurnau (A70), Gollhofen (A7), Kirchberg (A6), Ansbach (A6) und den beim ADAC-Raststättentest siegreichen Autohof bei Burghaslach (A3).

Ein weiterer Schwerpunkt des Unternehmens mit seinen 140 Mitarbeitern ist der schon 1954 begonnene Handel mit Mineralöl. Inzwischen stehen 42 Tankstellen unter Vertrag, davon 40 Prozent mit der Eigenmarke „Elo“. Obwohl das Geschäft mit Treibstoffen in Deutschland rückläufig ist, konnte Kempe den Absatz steigern.

Katharina Kempe und Karsten Reichl unterstützen zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen sowie den Handball-Erstligisten HC Erlangen. Die beiden Geschäftsführer engagieren sich zudem ehrenamtlich in der IHK: Katharina Kempe im Erlanger IHK-Gremium, Karsten Reichl im Verkehrsausschuss.

Quelle: IHK-WiM 11|2016 (http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-11/Koepfe/immobilien-mineraloel-und-sport)

Language Center Erlangen: Aus aller Herren Länder

Seit der Gründung des Language Centers in Erlangen 1996 hat Rosie Norman-Neubauer das Ziel verfolgt, das Erlernen von Sprachen zu einem Erlebnis zu machen. Die gebürtige Engländerin stellte kurz nach der Gründung vier muttersprachliche Trainer für Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch ein. 20 Jahre später beschäftigt das Language Center über 40 Sprachtrainer aus der ganzen Welt. Mit der Erweiterung des Mitarbeiterstamms kamen kontinuierlich weitere Sprachen hinzu und so können Interessierte dort auch Japanisch, Chinesisch, Arabisch, Persisch oder Russisch lernen – 15 Fremdsprachen sind es insgesamt. Bis zu 2 000 Sprachschüler schulen Rosie Norman-Neubauer und ihr Team pro Jahr, wobei es neben reinen Sprachkursen auch firmenspezifische Business- und Managementkurse, Coachings bei Unternehmen oder Flexi-Kurse in mehreren Sprachen gibt. Neben der Sprache vermittelt das Team auch Wissen über die Kultur und die Geschäftsetikette der einzelnen Länder.

Seit 2015 ist das Language Center ein autorisiertes Prüfungszentrum (Test of European Language Certificates). Die Prüfungen sind europaweit anerkannt, was beispielsweise für Teilnehmer interessant ist, die an einer Universität studieren möchten. Derzeit besuchen Sprachschüler aus mehr als 35 Ländern die Kurse in der Erlanger Zeppelinstraße. Daneben betreut das Language Center jährlich zwischen 20 und 30 Konzernkunden und ist mit einem Jahresumsatz von rund 600 000 Euro nach eigenen Angaben eine der größten Sprachschulen in der Region.

(Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 10|2016, http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-10/Koepfe/aus-aller-herren-laender)

Opticom GmbH: Servicequalität im Test

Die Opticom GmbH aus Erlangen hat bei einem aktuellen Festnetztest von Breitbandanbietern und Streaming-Portalen die zugrundeliegenden Technologien geliefert. Das Messverfahren PEVQ-S ermöglichte dabei Analysen der tatsächlich wahrgenommen Qualität von Videodiensten wie Amazon, Netflix oder Youtube.

Ein Ergebnis war beispielsweise, dass Verbraucher im Mobilfunknetz im Gegensatz zum Festnetzanschluss eine niedrigere Videoqualität erhalten. Zudem ergab sich in dem Test der Fachzeitschrift „Connect“ mit 2,1 Mio. Einzelmessungen, dass die Technologie (DSL, Kabel, Glasfaser) und die Geschwindigkeit des Anschlusses nicht allein die Videoqualität bestimmen.

Opticom wurde 1995 aus dem Erlanger Fraunhofer-Institut heraus gegründet. Die Firma entwickelt und forscht an verschiedenen Messverfahren, um die Qualität von Sprachübertragung, Audio und Video zu testen. Die IHK hatte die Vorstände Michael Keyhl und Christian Schmidmer 1999 mit ihrem IHK-Gründerpreis ausgezeichnet.

Quelle: http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-09/unternehmen/servicequalitaet-im-test

Erlanger Lasertechnik: Die ganze Welt im Fokus

Das Schweißen, Schneiden und Härten mit Laserstrahlen ist die Spezialität des Unternehmens, das international Marktführer in diesem Segment ist.

„Wir sind schneller als der Rest der Welt!“, sagt Prof. Dr.-Ing. Peter Hoffmann (53) selbstbewusst über sein Unternehmen, die Erlanger Lasertechnik GmbH (Erlas). Mit rund 120 Mitarbeitern erzielt der im Jahr 1998 gegründete Laser-Spezialist heute einen Umsatz von 15 Mio. Euro – ein Mittelständler, der von einem lokalen Dienstleister zu einem weltweit agierenden und in seiner Sparte international führenden Anbieter geworden ist. Rund 400 Projekte hat Erlas bisher verwirklicht – das größte mit einem Auftragswert von über vier Mio. Euro für den Automobilzulieferer Heinrich Huhn in Drolshagen. Dort war man so zufrieden mit der Qualität des Lasersystems aus Erlangen, dass vor Kurzem eine zweite Maschine in gleicher Größenordnung geordert wurde.

Innovation und Forschung liegen gleichsam in den Genen von Erlas, das als Ausgründung aus der Wissenschaft entstanden ist. An der Universität Erlangen-Nürnberg, wo Hoffmann heute als Honorarprofessor am Lehrstuhl für Fertigungstechnologie lehrt, war im Jahr 1987 auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ein „Anwenderlabor Lasertechnik“ eingerichtet worden, aus dem 1992 das Bayerische Laserzentrum (BLZ) hervor ging, um das in der Forschung erarbeitete Wissen in die industrielle Produktion zu übertragen. Sechs Jahre später wurde daraus Erlas als eigenständige GmbH ausgegründet, die heute von Prof. Dr.-Ing. Peter Hoffmann zusammen mit seinem Zwillingsbruder Dr.-Ing. Martin Hoffmann geleitet wird.

Die Spezialität von Erlas ist das Schweißen, Schneiden und Härten mittels Laserstrahlen –wissenschaftlich gesehen eine relativ neue Technik, ist doch der erste funktionstüchtige Laser erst 1960 der Weltöffentlichkeit vorgestellt worden. Der Laserstrahl wirkt punktuell, arbeitet verschleißfrei und ist unabhängig von der Geometrie der Werkstücke einsetzbar. Er trennt und fügt unterschiedliche Materialien und ändert Stoffeigenschaften in Höchstgeschwindigkeit. Der weltweite Bedarf für Lasersysteme in Anwendungen von der Medizintechnik über Computersysteme bis zum industriellen Leichtbau wird derzeit auf etwa zehn Mrd. Euro pro Jahr geschätzt.

Die Systeme von Erlas zeichnen sich durch eine hohe Schweißgeschwindigkeit aus: Zehn Blechteile mit 26 Schweißnähten in einer Aufspannvorrichtung fügt die Fertigungslinie in neun Sekunden zusammen – ein nach eigenen Angaben in der Branche unerreichter Wert. Das ermöglicht bei den Kundenunternehmen höchste Stückzahlen in der Massenproduktion und steigert deren Rentabilität deutlich. Den Marktanteil schätzt die Erlas GmbH in ihrem speziellen Segment auf etwa 70 Prozent – weltweit. Hoffmann, dessen Auftragsbücher seit der Firmengründung gut gefüllt sind und der stets auf der Suche nach hoch qualifizierten Mitarbeiter aus Laser- und Automatisierungstechnik ist, bestätigt mit der kontinuierlichen Firmenentwicklung die hohen Erwartungen der Anfangsjahre: Schon damals schätzten Experten das Potenzial des Geschäftskonzepts sehr hoch ein, was sich auch in einer Reihe von Auszeichnungen niederschlug (z. B. IHK-Gründerpreis 2001; „Gründer-Champion 2002“ des Freistaats Bayern).

Mehr unter (http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-09/unternehmen/die-ganze-welt-im-fokus)

Hydrogenious Technologies GmbH: Strom ist flüssig – Pilotprojekte in Erlangen

Strom aus Sonne und Wind ohne Stromtrassen und bei jedem Wetter verfügbar machen: An dieser Aufgabe arbeitet die Hydrogenious Technologies GmbH, die im Jahr 2013 als Ausgründung der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) entstanden ist. Geschäftsführer Daniel Teichmann spricht von einer Lösung, die nicht nur Bayerns Energiezukunft grundlegend verändern, sondern auch für Asien und Afrika großes Potenzial darstellen könnte.

Seit fünf Jahren tüftelt Teichmann mit den drei FAU-Professoren Wolfgang Arlt, Eberhard Schlücker und Peter Wasserscheid an dem Verfahren „Liquid Organic Hydrogen Carrier“ (LOHC), bei dem regenerativ erzeugter Strom über Wasserstoff verflüssigt und in einer dieselähnlichen Flüssigkeit gespeichert wird. Auf diese Weise kann er einfach, sicher und kostengünstig gelagert und transportiert werden. Gesammelt in Behältern, vergleichbar einem Heizöltank, könnte die Flüssigkeit dann dezentral und völlig gefahrlos in Wohnhäusern oder Fabriken angewandt werden. Machbar sei auch ein Einsatz im Pkw bis zum Jahr 2020, so Teichmann. Sein Unternehmen arbeitet an LOHC-Systemen im Leistungsbereich von 30 Kilowatt bis zu einem Megawatt. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, die die Forschungseinrichtung besuchte, sieht im LOHC-Verfahren eine „Zukunftstechnologie, die ein wichtiger Baustein für die Energiewende werden kann“.

Im April 2016 erhielt Hydrogenious für seine Forschungsarbeit den „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“ in der Sparte Start-up. Außerdem gewann das Unternehmen den Bayerischen Gründerpreis und den Hochschulgründerpreis Nordbayern sowie die Auszeichnung beim bundesweiten Businessplan-Wettbewerb „Science4Life-Venture-Cup“.

Ein Prototyp des „Hydrostore-Containers“ zur Stromerzeugung steht inzwischen in einer Halle im Industriepark Erlangen-Eltersdorf, wo Hydrogenious seit September 2014 auf 2 000 Quadratmetern mit 15 Mitarbeitern forscht und entwickelt. Das Zukunftspotenzial des Verfahrens wird dadurch unterstrichen, dass sich der britische Rohstoffkonzern Anglo American Platinum seit 2014 beteiligt. Durch finanzielle Unterstützung will der Weltmarktführer bei Platinmetallen die Entwicklung des Hydrostore-Prototypen zum kommerziellen Produkt vorantreiben. Vorstand Andrew Hinkly glaubt, dass mit der LOHC-Technologie „der Durchbruch von Wasserstoff als massentauglicher Treibstoff und Energieträger“ geschafft ist.

Die Alltagstauglichkeit des Systems soll nun in zwei Pilotprojekten in Erlangen getestet werden. So bereitet Hydrogenious zusammen mit der städtischen Erlanger Wohnungsbaugesellschaft die Integration eines LOHC-Systems mit einer Leistung von 30 Kilowatt in eine mit Photovoltaik ausgerüstete Wohnanlage im Ortsteil Büchenbach vor. Das Bayerische Wasserstoffzentrum der Friedrich-Alexander-Universität will eine kleinere Anlage im Erlanger Angergebiet einsetzen.

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 7/2016, http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-07/Koepfe/strom-ist-fluessig

IGZ Innovations- und Gründerzentrum: 30 Jahre Pionier in der Gründerszene

Seit 30 Jahren unterstützt das IGZ Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen junge Unternehmen in den ersten Jahren der Selbstständigkeit. Die Einrichtung mit Sitz im Gewerbegebiet Erlangen-Tennenlohe war 1986 eines der ersten zehn Gründerzentren in Deutschland. Die drei Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen tragen und betreiben das IGZ zusammen mit der IHK Nürnberg für Mittelfranken und der Handwerkskammer für Mittelfranken. Derzeit haben 38 junge Unternehmen mit insgesamt 230 Mitarbeitern ihren Sitz im IGZ.

152 Gründer und junge Unternehmen sowie 13 Beratungs- und Technologieeinrichtungen (u. a. Technologietransfer-Stellen der Universität Erlangen-Nürnberg und der Technischen Hochschule Nürnberg) waren in den zurückliegenden 30 Jahren im IGZ ansässig. Der Erfolg lässt sich u. a. daran bemessen, dass nur wenige von ihnen aufgeben mussten. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch erinnerte bei der Jubiläumsveranstaltung zudem daran, dass elf Preisträger des IHK-Gründerpreises Mittelfranken aus dem IGZ kamen.

Auf 4 500 Quadratmetern bietet das IGZ technologieorientierten Gründern Büro- und Laborflächen sowie Beratung an. IGZ-Geschäftsführerin Sonja Rudolph bezeichnet das Zentrum als „Durchlauferhitzer“ für junge Unternehmen: Wenn diese nach einigen Jahren im Gründerzentrum auf eigenen Beinen stehen, ziehen sie aus und machen Platz für neue Gründerfirmen. So stehen aktuell wieder rund 600 Quadratmeter für innovative Firmen zur Verfügung.

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 7/2016, http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-07/Koepfe/pionier-in-der-gruenderszene

Softgate: Neues Geschäftsmodell

Die Erlanger Softgate GmbH reagiert auf den sich verschärfenden Wettbewerb im Software-Sektor und hat die Entwicklung und den Vertrieb von eigenen Software-Produkten als zusätzliches Geschäftsfeld aufgebaut. Diesen „Prozess der Erneuerung“ gab Geschäftsführer und Gründer Udo Nyga anlässlich des Umzugs in die neuen 2 200 Quadratmeter großen Räume in der Allee am Röthelheimpark bekannt. Über viele Jahre hinweg war Softgate ein reiner Software-Dienstleister, der sich darauf konzentrierte, Kundenvorgaben in qualitativ hochwertiger Software abzubilden. Zwar fokussiert sich die GmbH auch weiterhin auf die Geschäftsfelder Medizintechnik und Automobilindustrie und ist bei Datenbankanwendungen und Dokumentenmanagement aktiv, doch gerät man bei größeren Software-Projekten zunehmend in Konkurrenz mit Unternehmen in Indien und Osteuropa. Für Nyga, der sich viele Jahre ehrenamtlich als Prüfer für die IHK engagierte, ein „aussichtsloser Kampf“, weil z. B. indische Firmen zu einem Drittel oder gar einem Viertel des deutschen Marktpreises anbieten können.

Zum Kundenkreis zählen Siemens, Audi, INA-Schaeffler, Edeka und die DM Drogeriemärkte. Im Fokus steht der typische Mittelständler mit dreistelligen Umsatzzahlen. Der eigene Softgate-Jahresumsatz beträgt sieben Mio. Euro. Dieser wird von 90 Mitarbeitern erwirtschaftet, wobei zehn davon bei dem 1996 gegründeten 50-prozentigen Tochterunternehmen „Software Factory“ in Prag beschäftigt sind. Die frühere Niederlassung in Shenzhen/China hat man dagegen aufgegeben. Softgate wurde im Jahr 1992 von Nyga mit fünf Mitarbeitern gegründet und firmierte innerhalb der Erlanger Heitec-Gruppe als Heitec Informationssysteme GmbH. Heute hält Heitec nach wie vor 50 Prozent der Anteile an Softgate.

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 06/2016, http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-06/unternehmen/neues-geschaeftsmodell

Method Park: Software für sensible Systeme

Die Method Park Gruppe in Erlangen, die Software für sicherheitskritische Systeme z.B. für die Automobilindustrie und Medizintechnik entwickelt, hat im vergangenen Geschäftsjahr mit 12,6 Mio. Euro (plus fünf Prozent) den höchsten Umsatz seit ihrer Gründung 2001 verbucht. Den größten Zuwachs verzeichneten die Method Park Consulting GmbH (plus 30 Prozent) und das Auslandsgeschäft (plus 60 Prozent). Das Training Center, über das Method Park Schulungen im Ausland anbietet, erzielt bereits ein Fünftel seines Umsatzes von 1,5 Mio. Euro in den USA.

Den größten Umsatzanteil trug der Geschäftsbereich Method Park Engineering GmbH mit 39 Prozent bei, gefolgt von der Consulting GmbH (35 Prozent) und der Method Software AG mit der Method Park America Inc. (26 Prozent). Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Bernd Hindel zeigte sich zufrieden, weil im vergangenen Jahr zahlreiche mittelständische und große Unternehmen als Neukunden dazu gekommen seien. Kooperationen mit internationalen Partnern wie Cloud One und Big Lever (beide USA) sowie KPMG India versprechen außerdem neue Marktchancen. Für das webbasierte Prozessmanagement-Portal „Stages“ erhielt Method Park im vergangenen Jahr den IBM Partner Award und das Gütesiegel vom Bundesverband IT-Mittelstand. An den Standorten in Erlangen, München, Stuttgart sowie Detroit und Miami beschäftigt das Unternehmen rund 130 Mitarbeiter.

Quelle: http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-05/Koepfe/software-fuer-sensible-systeme

IG Franken Gebäudereinigung: Hochglanz für 150 Objekte

Das Erlanger Rathaus, die Brose-Arena in Bamberg, das neu eröffnete „Forum“ in Stein und das Naturhistorische Museum in Nürnberg haben eines gemeinsam:

Sie werden täglich von der IG Franken Gebäudereinigung GmbH auf Hochglanz gebracht. Eine Putzkolonne von 400 Mitarbeitern mit 33 Fahrzeugen kümmert sich um die Immobilien von über 150 Auftraggebern. Insgesamt beschäftigt das Erlanger Unternehmen 750 Mitarbeiter.

Alleininhaber ist der Gebäudereinigermeister und zertifizierte Sachverständige Ingo Gartner. Im vergangenen Jahr hat sein Unternehmen den Umsatz um 23 Prozent auf 7,5 Mio. Euro gesteigert. Für das Jahr 2016 – das Geschäftsjahr endet am 30. September – werden über neun Mio. Euro angepeilt. Zum Portfolio gehören Sport- und Freizeiteinrichtungen, Büro- und Geschäftshäuser, Kindergärten, Schulen, wissenschaftliche Institutionen, Verwaltungsgebäude, Einkaufs- und Nahversorgungszentren, Pflegeheime sowie Industrieanlagen.

In Erlangen kümmert sich die IG Franken Gebäudereinigung u.a. um fast alle Turnhallen, um die Zoologie der Universität, das Botanische Institut und die Organische Chemie sowie die Baustellen des Unternehmens Mauss. In Nürnberg reinigt das Unternehmen insgesamt 40 Objekte, in Fürth 30. Mit der Marktgemeinde Feucht wurde jüngst eine ganze Kommune als Kunde gewonnen, die ihre zahlreichen öffentlichen Einrichtungen auf Sauberkeit trimmen lässt. Die Puma AG in Herzogenaurach und das Tee-Unternehmen Martin Bauer Group in Vestenbergsgreuth zählen seit über einem Jahrzehnt zu den Kunden.

mehr und Quelle: http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-04/Koepfe/hochglanz-fuer-150-objekte