IHK-Azubi-Speed-Dating Erlangen wieder gestartet

Wie finden Bewerbungsgespräche für Ausbildungsplätze in diesem Jahr statt? Antwort: zu einem Großteil digital.

Die IHK-Geschäftsstelle Erlangen unterstützt diese Gespräche im April 2021 durch das IHK-Azubi-Speed-Dating. Unternehmen melden im Vorfeld ihre freien Ausbildungsplätze samt Ausbildungsvoraussetzungen an die IHK.
Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen suchen sich ihren gewünschten Ausbildungsberuf und erhalten von der IHK eine Liste der passenden Unternehmen samt Kontaktpartner.
Im April 2021 werden dann die digitalen Bewerbungsgespräche durchgeführt.

IHK-Ausbildungsunternehmen aus ER und ERH können sich zeitnah kostenlos anmelden:

https://www.ihk-nuernberg.de/azubi-speed-dating-erlangen

Corona: qPCR-Pooltests werden in Erlangen in Firmen getestet

Seit Januar 2021 gibt es in Erlangen in Zusammenarbeit mit der Professur Mikrobiologie die Möglichkeit, Firmenmitarbeiter und ihre Familienangehörigen regelmäßig zweimal pro Woche auf Covid-19 testen zu lassen.

Proben werden dabei zu Hause als Gurgelprobe genommen, in der Firma in Pools mit bis zu 30 Personen gesammelt und dann an der Universität mit einem PCR-Verfahren ausgewertet.

Ist der Pool positiv, so werden die individuellen Rückstellproben angefordert, die ebenfalls in die Firma mitgebracht wurden und (soweit es die Kapazität zulässt) noch am selben Tag ausgewertet.

Weitere Informationen finden Sie unter https://erlangen-gegen-corona.de/index.php?title=PCR-Pooltests_bis_30_Teilnehmer

Click & Collect in Bayern

Laut FAQ-Liste des Bayerischen Gesundheitsministerium vom 10.01.2021 sind folgende Vorgaben ab dem 11.01.2021 für den Abholdienst einzuhalten:

Click und Collect:

  • FFP2-Maskenpflicht für Kunden und Personal,
  • im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.
  • Die Bereitstellung von Waren zur Abholung darf nur an einem entsprechenden Abholschalter oder ganz außerhalb des Ladengeschäfts stattfinden;
  • die Verkaufsräume als solche dürfen nicht für die abholende Kundschaft geöffnet werden.

Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2021/01/2021_01_10-positivliste.pdf

Online Veranstaltung für Arbeitgeber: „Flexibler und mobiler arbeiten. Was lernen wir aus der Krise?“

In Kooperation mit dem Bündnis für Familie findet am Mittwoch, 27. Januar 2021, 11:00 -12.30 Uhr eine Online-Veranstaltung zum Thema „Mobiles Arbeiten“ statt.

Die Themen Arbeitsflexibilität, Homeoffice und mobiles Arbeiten stehen seit Beginn der Corona-Pandemie im Fokus der betrieblichen Personalarbeit. In vielen Unternehmen konnte der Betrieb anfangs nur mit viel Improvisation aufrechterhalten werden. Mit der Einführung oder dem Ausbau von arbeitsflexiblen Maßnahmen wurden neue Wege beschritten, die viele Chancen bieten, eine zukunftsfähige Arbeitswelt zu gestalten.

Mit Blick auf eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt die Projektleiterin von „Erfolgsfaktor Familie“, Kirsten Frohnert, in dieser Online-Veranstaltung Orientierungshilfe, wie flexibles und mobiles Arbeiten in den betrieblichen Alltag überführt werden kann.

Im Austausch mit zwei regionalen Unternehmen schauen wir zudem in die betriebliche Praxis. Die imbus AG und die Peter Brehm GmbH berichten von ihren Erfahrungen.

Kostenlose Anmeldung über www.buendnis-fuer-familie.de

Kontakt: katja.engelbrecht-adler@erlangen-hoechstadt.de, 09131 803-1492

Käseecke Waltmann: Der Laibhaftige

Der „Maître fromager affineur“ Volker Waltmann schickt jährlich 200 Tonnen verfeinerten Rohmilchkäse an Gourmets in aller Welt.

Der Käse-Affineur Volker Waltmann aus Erlangen zählt 1 500 Hotels und Restaurants der Spitzenklasse und 3 500 Privatleute zu seinen Kunden. Die Liste reicht vom „Adlon“ in Berlin bis zur Allianz-Arena in München – und mancher Dax-Vorstand macht extra einen Abstecher ins Mittelfränkische, um Nachschub zu besorgen. Waltmann liefert nicht nur in viele Länder Europas, sondern auch nach Südafrika, Thailand und auf die Malediven. Mit seiner „Käse-Ecke“ hat er sich als Lieferant einen Ruf erarbeitet, der ihm mitunter sehr ausgefallene Aufträge einbringt. So wurde ihm einmal ein Flug in den Nahen Osten spendiert, um eine besondere Lieferung zu übernehmen: Ein 21 Jahre lang gereiftes und 800 Gramm schweres Exemplar eines „Tomme de Chèvre“ aus Ziegenmilch, von Waltmann in einem Metallkoffer mitgebracht, lieferte er zu Silvester auf den Tisch eines Scheichs in Dubai – zu dünnen Chips gehobelt und auf einem Thunfisch-Carpaccio verteilt.

Seine Spezialitäten lagert Waltmann in einem 200 Quadratmeter großen, in Deutschland einmaligen Backsteinkeller mit fast 100-prozentiger Luftfeuchtigkeit dank eingebauter Sprinklerrohre und dauerhaften neun Grad Celsius Temperatur. Dort kümmert er sich mit seinem achtköpfigen Mitarbeiterstab täglich liebevoll um seine „Rohlinge“ aus Ziegen-, Schafs- und Kuhmilch. Sie stammen meist von kleinbäuerlichen Betrieben aus Frankreich und werden über Wochen, Monate oder gar Jahre gepflegt, gewendet und verfeinert bis zum geschmacklich idealen Reifepunkt. Sie werden in Cidre gewaschen, in Calvados und Champagner getränkt, mit Rosenblüten ummantelt, gebürstet oder auf Stroh und in Fässern gereift, in denen vorher 15 Jahre lang Slyrs-Whiskey vom Schliersee gelagert hatte. Zahlenmäßig handelt es sich um rund 2 000 Laibe von bis zu 250 Sorten.

mehr in der WiM

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 01|2021 – 12|2020, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2020-12/Koepfe/der-laibhaftige

Tymwork: Partner, Projekte und Maschinen finden

Fachkräftemangel, fehlendes Spezialwerkzeug und eine Flut von Anfragen für Projekte – vor Problemen wie diesen stehen viele Betriebe. Sie möchten einerseits – mit Rücksicht auf die Mitarbeiter – die Auftragsauslastung optimieren, zum anderen wollen sie ihren Maschinenpark optimal nutzen, denn oft stehen Anlagen und Geräte lange Zeit ungenutzt herum oder die Investition lohnt sich kaum.  Das Start-up Tymwork UG in Erlangen, das im Frühjahr 2018 gegründet wurde, hat deshalb die Online-Plattform tymwork.de gestartet, die seit vergangenem Juli online ist.

Dort können Unternehmen Partnerfirmen für Projekte finden oder ihre Dienstleistungen anbieten. Zudem können sie Spezialwerkzeuge zum Verleih anbieten oder suchen. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, sich erst unverbindlich über die Chat-Funktion kennenzulernen und dann zu entscheiden, ob sie kooperieren wollen. Das Erlanger Start-up möchte so ein Netzwerk für Handwerk, Landwirtschaft und Dienstleistungen aufbauen. Dafür hat das vierköpfige Team um die Geschäftsführer Thomas Steinl und Yildirim Güzel auch eine Partnerschaft mit der Versicherungsgesellschaft VHV abgeschlossen, die mit verschiedenen Versicherungen sicherstellt, dass die Geschäftsabwicklung zwischen den Partnerfirmen ohne Risiko abläuft.

Invent: 25 Jahre Technik für sauberes Wasser

Jubiläumsjahr bei der Invent Umwelt- und Verfahrenstechnik AG in Erlangen: Das Unternehmen entwickelt seit 25 Jahren Technologien zur Reinigung von Wasser und Abwasser.

Zur Produktpalette für die biologische Abwasserreinigung gehören u. a. Rührwerke, Rühr- und Begasungssysteme, Belüftungssysteme, Wasserfilter und Strömungssimulationen.

Die Ursprünge des Unternehmens liegen etwa zehn Jahre vor der Gründung im Jahr 1995, denn es begann als Projekt von Wissenschaftlern des Lehrstuhls für Strömungsmechanik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dort entwickelte man Produkte für die Wasser- und Abwasserreinigung, die sich der Strömungsmechanik bedienen. Damit gingen die Forscher um den heutigen Invent-Chef Dr.-Ing. Marcus Höfken in die freie Wirtschaft und expandierten in der kommunalen und industriellen Wasser- und Abwasserreinigung. Die Akzeptanz für die neuartige Technologie mussten sich die Firmengründer Ende der 90er Jahre hart erarbeiten. Der Grund: Die Abwasserreinigung stellte sich als sehr konservativer Markt heraus, in den man neue Produkte nur sehr mühsam einführen kann.

2003 wandelte sich die vormalige GmbH in eine AG um, um anschließend weiter weltweit zu expandieren. So wurden in den Folgejahren mehrere Tochterfirmen in den USA, Australien, Italien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gegründet. Dazwischen, im Jahr 2008, wurde das neu errichtete Firmengebäude im Erlanger Stadtteil Eltersdorf bezogen. 2016 erwarb Invent die Geppert Rührtechnik GmbH in der hessischen Gemeinde Erzhausen. Heute beschäftigt das Unternehmen weltweit etwa 120 Mitarbeiter.

Aufgrund zunehmender Umweltprobleme wird Invent auch künftig vor vielfältigen Aufgaben stehen. „Wir haben in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Produkte entwickelt, die wir nun sukzessive in den Markt einführen, mit denen wir die nächsten Jahre viel Freude haben und auch mehr Umsätze erzielen werden“, so Höfken. Weiterhin will das Unternehmen in den nächsten Jahren noch drei Tochterfirmen für High-Speed-Turbo-Gebläse, für Filtration und für Industrierührwerke gründen, die jeweils zehn Mio. Euro zum Gruppenumsatz beitragen sollen.

Corona-Tests: Was können Unternehmen tun? (WiM 10|2020)

Corona-Schnelltests versprechen rasche Klarheit über eine Infektion. Sie sind für den Einsatz im Betrieb geeignet?

Mit dem wachsenden Angebot an Corona-Schnelltests wächst auch die Hoffnung in den Unternehmen, trotz der Pandemie zwei zentrale Ziele sicherzustellen: Erstens den Betrieb mit allen mobilen Anforderungen aufrecht zu erhalten und zweitens die Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten bestmöglich zu schützen.

Grundsätzlich unterscheidet das Robert-Koch-Institut (RKI) bei der sogenannten PCR-Diagnostik (Polymerase-Ketten-Reaktion) in Verdachtsfällen zwei unterschiedliche Ansätze: Zum einen können die Proben aus den oberen Atemwegen (Nasen-Rachen-Abstrich sowie Rachenabstrich) entnommen werden. Zum anderen kann das sogenannte Trachealsekret aus den tiefen Atemwegen, etwa bei beatmeten Patienten, zur Untersuchung genutzt werden. Darüber hinaus wird diskutiert, inwieweit auch Proben etwa von Rachenspülwasser oder Speichel genutzt werden können. Hier gibt das RKI allerdings zu bedenken, dass zu den entsprechenden Materialien deutlich weniger Erfahrungswerte vorlägen. Zudem gebe es unter Umständen eine hohe Variabilität bei den Ergebnissen. In Erlangen haben sich einige Unternehmen auf Initiative der Intego GmbH zusammengefunden und nutzen einen Rachenspültest, der im Weidener Labor des Unternehmens Synlab analysiert wird (www.ihk-nuernberg.de/corona-tests-erlangen).

… weiter in der Wirtschaft in Mittelfranken …

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 10|2020, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2020-10/Maerkte/was-koennen-unternehmen-tun-

„Erlanger City-Fonds“: Projektfonds fördert Maßnahmen der Erlanger Betriebe

Zur Förderung von Aktionen der Erlanger Einzelhändler, Gastronomie und Dienstleister, richtet die Stadt Erlangen, ausgeführt vom City-Management Erlangen e.V., im Rahmen des 5-Punkte-Sonderprogramms „erlangenErleben“ einen Projektfonds ab 1. September 2020 ein.

Mit einem eigens eingerichteten Projektförderfonds, dem Erlanger City-Fonds, sollen vom 1. September bis 31. Dezember 2020 kleinere Aktionen, Maßnahmen und Projekte von innerstädtischen Betrieben unterstützt werden. Der Fonds richtet sich speziell an die Akteure, die aus Eigeninitiative geplante Maßnahmen durchführen möchten und Finanzierungsmöglichkeiten suchen. Durch den Projektfonds werden die Maßnahmen zur Hälfte von der Stadt Erlangen bezuschusst, der Betrieb selbst übernimmt die andere Hälfte der Finanzierung.

Gefördert werden vorzugsweise Maßnahmen zur Stärkung der Stadtteilkultur, zur Belebung des Einzelhandels, Gastronomie, Dienstleistungen, zur Aufwertung des Stadtbildes, zur Imagebildung, der Öffentlichkeitsarbeit, Mitmachaktionen in den Ladengeschäften und Betrieben.

Antragsformular: https://www.erlangen.info/antragsformular/city-fonds

Quelle: City-Management Erlangen e.V.