Herzogenauracher Damm bis 16. Dezember gesperrt

Nach Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Nürnberg können die umfangreichen Baumaßnahmen an der Staatsstraße 2244 (Herzogenauracher Damm) nicht fristgerecht abgeschlossen werden. Die Vollsperrung der Regnitzbrücke sowie die halbseitige Sperrung der Main-Donau-Kanalbrücke muss daher bis Freitag, 16. Dezember, verlängert werden.

Quelle: Stadt Erlangen

Kempe: Immobilien, Mineralöl und Sport

Vor 70 Jahren hat der Kriegsversehrte Rudolf Kempe quasi aus dem Nichts heraus den Grundstock für die heutige Erlanger Firmengruppe gelegt. Der 2001 verstorbene Bürgermedaillen-Träger nutzte die Hochkonjunktur zu vielfältigen Geschäftsideen u. a. mit Baustoffen, Immobilien und Mineralöl.

Seine Tochter Katharina steuert heute mit ihrem Schwiegersohn Karsten Reichl das breit aufgestellte Unternehmen.

Als wichtigstes Standbein gilt die Entwicklung eigener Immobilien. So entstand in Möhrendorf ein Projekt mit 75 Wohneinheiten, ein Drittel davon vermietet. Der Stadt stellte man mit einem Gewerbemietvertrag eine Halle für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. In Möhrendorf betreibt Kempe ein Tennis-Center und nahe der Firmenzentrale wartet ein 40 000 Quadratmeter großes Grundstück auf die Erschließung. Auch sechs Autohöfe mit 700 Lkw-Stellplätzen hat das Unternehmen seit 1990 errichtet: bei Feuchtwangen an der A7, Thurnau (A70), Gollhofen (A7), Kirchberg (A6), Ansbach (A6) und den beim ADAC-Raststättentest siegreichen Autohof bei Burghaslach (A3).

Ein weiterer Schwerpunkt des Unternehmens mit seinen 140 Mitarbeitern ist der schon 1954 begonnene Handel mit Mineralöl. Inzwischen stehen 42 Tankstellen unter Vertrag, davon 40 Prozent mit der Eigenmarke „Elo“. Obwohl das Geschäft mit Treibstoffen in Deutschland rückläufig ist, konnte Kempe den Absatz steigern.

Katharina Kempe und Karsten Reichl unterstützen zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen sowie den Handball-Erstligisten HC Erlangen. Die beiden Geschäftsführer engagieren sich zudem ehrenamtlich in der IHK: Katharina Kempe im Erlanger IHK-Gremium, Karsten Reichl im Verkehrsausschuss.

Quelle: IHK-WiM 11|2016 (http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-11/Koepfe/immobilien-mineraloel-und-sport)

DB-Baustelle: Martinsbühler Straße vom 28. Oktober (22:00 Uhr) bis 7. November (4:30 Uhr) komplett gesperrt

Im Zuge der Baumaßnahmen der Deutschen Bahn (DB) steht jetzt die nächste Vollsperrung der Eisenbahnunterführung Martinsbühler Straße an:

Sie ist von Freitag, 28. Oktober (22:00 Uhr), bis Montag, 7. November  (4:30 Uhr), in beide Richtungen für den gesamten Verkehr gesperrt.

Darüber informierte jetzt das Ordnungs- und Straßenverkehrsamt der Stadt.

Die Umleitung des Verkehrs geschieht über die Baiersdorfer und die Bayreuther Straße in beide Richtungen. Außerdem steht in dem genannten Zeitraum die Münchener Straße, zwischen Gerberei und Fuchsengarten, für den Pkw-Verkehr als Entlastungsstrecke – ebenfalls in beide Richtungen – zur Verfügung. Radfahrer und Fußgänger werden über die Münchener Straße, Gerberei und die Thalermühlstraße umgeleitet.

Info: www.erlangen.de/verkehr

Sperrungen in der Friedrichstraße vom 18. bis 28. Oktober

Die Friedrichstraße wird an zwei Stellen in Höhe des Neustädter Kirchenplatzes saniert. Von Dienstag, 18. Oktober, bis Freitag, 28. Oktober, kommt es deshalb zu Sperrungen und Umleitungen. Zuerst betroffen ist der Einmündungsbereich Kammererstraße, anschließend der Einmündungsbereich Rückertstraße. Umleitungen für den Kfz-Verkehr sind jeweils ausgeschildert. Es gelten auch mehrere Halteverbote, u.a. in der Inneren Brucker Straße. In den genannten Bereichen muss das Straßenpflaster ausgetauscht werden.

Language Center Erlangen: Aus aller Herren Länder

Seit der Gründung des Language Centers in Erlangen 1996 hat Rosie Norman-Neubauer das Ziel verfolgt, das Erlernen von Sprachen zu einem Erlebnis zu machen. Die gebürtige Engländerin stellte kurz nach der Gründung vier muttersprachliche Trainer für Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch ein. 20 Jahre später beschäftigt das Language Center über 40 Sprachtrainer aus der ganzen Welt. Mit der Erweiterung des Mitarbeiterstamms kamen kontinuierlich weitere Sprachen hinzu und so können Interessierte dort auch Japanisch, Chinesisch, Arabisch, Persisch oder Russisch lernen – 15 Fremdsprachen sind es insgesamt. Bis zu 2 000 Sprachschüler schulen Rosie Norman-Neubauer und ihr Team pro Jahr, wobei es neben reinen Sprachkursen auch firmenspezifische Business- und Managementkurse, Coachings bei Unternehmen oder Flexi-Kurse in mehreren Sprachen gibt. Neben der Sprache vermittelt das Team auch Wissen über die Kultur und die Geschäftsetikette der einzelnen Länder.

Seit 2015 ist das Language Center ein autorisiertes Prüfungszentrum (Test of European Language Certificates). Die Prüfungen sind europaweit anerkannt, was beispielsweise für Teilnehmer interessant ist, die an einer Universität studieren möchten. Derzeit besuchen Sprachschüler aus mehr als 35 Ländern die Kurse in der Erlanger Zeppelinstraße. Daneben betreut das Language Center jährlich zwischen 20 und 30 Konzernkunden und ist mit einem Jahresumsatz von rund 600 000 Euro nach eigenen Angaben eine der größten Sprachschulen in der Region.

(Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 10|2016, http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-10/Koepfe/aus-aller-herren-laender)

Umfragen beim Einzelhandel und Gastgewerbe in der Erlanger Innenstadt gestartet

Das IHK-Gremium Erlangen und die Stadt Erlangen befragen derzeit mit einem gemeinsamen Anschreiben die Unternehmen der Innenstadt.

Zum einen werden durch die IHK die momentanen Auswirkungen der DB-Baustelle an der Martinsbühlerstraße auf Ihr Gewerbe abgefragt. Anhand der bereits im April 2015 erhobenen Daten und der Ergebnisse zur aktuellen Situation soll festgelegt werden, welche Maßnahmen weiterhin oder zusätzlich in den nächsten Monaten notwendig sind, um die Gewerbetreibenden in der Altstadt zu unterstützen.

Zum anderen sollen durch die Stadt wichtige Informationen für eine langfristige Planung im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes gewonnen werden. Dabei geht es um ein angepasstes Parkraummanagement und ein praktikables Konzept für den Lieferverkehr.

Martinsbühler Straße: Einbahnstraßenregelung doch bereits ab 5. Oktober

Die Einbahnstraßenregelung an der Martinsbühler Straße muss aus bautechnischen Gründen nun doch schon Anfang Oktober wieder eingerichtet werden. Darüber wurde die Stadt nun von der Deutschen  Bahn informiert. Um Fertigstellungstermine und die zwingend notwendige zweispurige Öffnung während der Bergkirchweih 2017 nicht zu gefährden, ist aus Sicht der ausführenden Bauunternehmen neben den Arbeiten an den Bauwerken auch der Straßenausbau im Umfeld zu beginnen.

„Bautechnisch mag die kurzfristige Änderung nachvollziehbar sein. Für die Gewerbetreibenden sind die Unwägbarkeiten dieses Großprojekts aber eine große Belastung“, sagte Wirtschafsreferent Konrad Beugel.

Wie das Ordnungs- und Straßenverkehrsamt mitteilt, muss die DB-Unterführung Martinsbühler Straße ab Mittwoch, 5. Oktober, wieder für den aus dem Stadtwesten kommenden Kraftfahrzeugverkehr
gesperrt werden. Die nördliche Innenstadt und die Altstadt bleiben über die Baiersdorfer Straße und die Bayreuther Straße erreichbar. Die Umleitung ist ausgeschildert, zu den Parkmöglichkeiten in der
Innenstadt weist zusätzlich die auffällige HIERLANG-Beschilderung den Weg. Eine Zufahrt zur Innenstadt ist zusätzlich über die Münchner Straße möglich. Die Behelfszufahrt zur Jahnstraße muss hingegen gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer können aber weiterhin passieren. Im  Stadtverkehr der Erlanger Stadtwerke wird die kurzfristige Änderung der Verkehrsführung zunächst leider zu geringfügigen Verspätungen auf den betroffenen Buslinien führen.

Quelle: Stadt Erlangen, http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1137/3973_read-33147

Opticom GmbH: Servicequalität im Test

Die Opticom GmbH aus Erlangen hat bei einem aktuellen Festnetztest von Breitbandanbietern und Streaming-Portalen die zugrundeliegenden Technologien geliefert. Das Messverfahren PEVQ-S ermöglichte dabei Analysen der tatsächlich wahrgenommen Qualität von Videodiensten wie Amazon, Netflix oder Youtube.

Ein Ergebnis war beispielsweise, dass Verbraucher im Mobilfunknetz im Gegensatz zum Festnetzanschluss eine niedrigere Videoqualität erhalten. Zudem ergab sich in dem Test der Fachzeitschrift „Connect“ mit 2,1 Mio. Einzelmessungen, dass die Technologie (DSL, Kabel, Glasfaser) und die Geschwindigkeit des Anschlusses nicht allein die Videoqualität bestimmen.

Opticom wurde 1995 aus dem Erlanger Fraunhofer-Institut heraus gegründet. Die Firma entwickelt und forscht an verschiedenen Messverfahren, um die Qualität von Sprachübertragung, Audio und Video zu testen. Die IHK hatte die Vorstände Michael Keyhl und Christian Schmidmer 1999 mit ihrem IHK-Gründerpreis ausgezeichnet.

Quelle: http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-09/unternehmen/servicequalitaet-im-test

DB-Unterführung Martinsbühler Straße wieder zweispurig befahrbar

Die DB-Unterführung Martinsbühler Straße, die während der letzten beiden Ferienwochen vollgesperrt war, ist wieder zweispurig befahrbar. Wie das Ordnungs- und Straßenverkehrsamt der Stadt
informiert, muss die Einbahnstraßenregelung voraussichtlich erst nach  der bereits angekündigten Vollsperrung während der Herbstferien (29. Oktober bis 6. November) wieder eingerichtet werden.

Mit Einschränkungen muss jedoch an Sonntagen und während der Nachtstunden auch außerhalb der genannten Zeiträume gerechnet werden. Auf der Münchener Straße, die in den letzten beiden
Wochen zweispurig geöffnet war, gilt die Freigabe wieder nur für stadteinwärts fahrende Autos.

Quelle: Stadt Erlangen (http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1137/3973_read-33096)

Erlanger Lasertechnik: Die ganze Welt im Fokus

Das Schweißen, Schneiden und Härten mit Laserstrahlen ist die Spezialität des Unternehmens, das international Marktführer in diesem Segment ist.

„Wir sind schneller als der Rest der Welt!“, sagt Prof. Dr.-Ing. Peter Hoffmann (53) selbstbewusst über sein Unternehmen, die Erlanger Lasertechnik GmbH (Erlas). Mit rund 120 Mitarbeitern erzielt der im Jahr 1998 gegründete Laser-Spezialist heute einen Umsatz von 15 Mio. Euro – ein Mittelständler, der von einem lokalen Dienstleister zu einem weltweit agierenden und in seiner Sparte international führenden Anbieter geworden ist. Rund 400 Projekte hat Erlas bisher verwirklicht – das größte mit einem Auftragswert von über vier Mio. Euro für den Automobilzulieferer Heinrich Huhn in Drolshagen. Dort war man so zufrieden mit der Qualität des Lasersystems aus Erlangen, dass vor Kurzem eine zweite Maschine in gleicher Größenordnung geordert wurde.

Innovation und Forschung liegen gleichsam in den Genen von Erlas, das als Ausgründung aus der Wissenschaft entstanden ist. An der Universität Erlangen-Nürnberg, wo Hoffmann heute als Honorarprofessor am Lehrstuhl für Fertigungstechnologie lehrt, war im Jahr 1987 auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ein „Anwenderlabor Lasertechnik“ eingerichtet worden, aus dem 1992 das Bayerische Laserzentrum (BLZ) hervor ging, um das in der Forschung erarbeitete Wissen in die industrielle Produktion zu übertragen. Sechs Jahre später wurde daraus Erlas als eigenständige GmbH ausgegründet, die heute von Prof. Dr.-Ing. Peter Hoffmann zusammen mit seinem Zwillingsbruder Dr.-Ing. Martin Hoffmann geleitet wird.

Die Spezialität von Erlas ist das Schweißen, Schneiden und Härten mittels Laserstrahlen –wissenschaftlich gesehen eine relativ neue Technik, ist doch der erste funktionstüchtige Laser erst 1960 der Weltöffentlichkeit vorgestellt worden. Der Laserstrahl wirkt punktuell, arbeitet verschleißfrei und ist unabhängig von der Geometrie der Werkstücke einsetzbar. Er trennt und fügt unterschiedliche Materialien und ändert Stoffeigenschaften in Höchstgeschwindigkeit. Der weltweite Bedarf für Lasersysteme in Anwendungen von der Medizintechnik über Computersysteme bis zum industriellen Leichtbau wird derzeit auf etwa zehn Mrd. Euro pro Jahr geschätzt.

Die Systeme von Erlas zeichnen sich durch eine hohe Schweißgeschwindigkeit aus: Zehn Blechteile mit 26 Schweißnähten in einer Aufspannvorrichtung fügt die Fertigungslinie in neun Sekunden zusammen – ein nach eigenen Angaben in der Branche unerreichter Wert. Das ermöglicht bei den Kundenunternehmen höchste Stückzahlen in der Massenproduktion und steigert deren Rentabilität deutlich. Den Marktanteil schätzt die Erlas GmbH in ihrem speziellen Segment auf etwa 70 Prozent – weltweit. Hoffmann, dessen Auftragsbücher seit der Firmengründung gut gefüllt sind und der stets auf der Suche nach hoch qualifizierten Mitarbeiter aus Laser- und Automatisierungstechnik ist, bestätigt mit der kontinuierlichen Firmenentwicklung die hohen Erwartungen der Anfangsjahre: Schon damals schätzten Experten das Potenzial des Geschäftskonzepts sehr hoch ein, was sich auch in einer Reihe von Auszeichnungen niederschlug (z. B. IHK-Gründerpreis 2001; „Gründer-Champion 2002“ des Freistaats Bayern).

Mehr unter (http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-09/unternehmen/die-ganze-welt-im-fokus)