IHK-Gremium Erlangen spricht sich mit klaren Positionen für die Landesgartenschau 2024 aus

erlangen-landesgartenschau-2Das IHK-Gremium Erlangen steht der Durchführung der Landesgartenschau 2024 in Erlangen, vorbehaltlich der Beachtung der aufgeführten Rahmenbedingungen, grundsätzlich positiv gegenüber.

Die Landesgartenschau 2024 kann als Veranstaltung mit überregionaler Ausstrahlung zu einem Werbeträger für die Stadt Erlangen werden und bietet darüberhinaus durch die Innenstadtlage die Möglichkeit, Handel und die Gastronomie optimal einzubinden. Die Landesgartenschau kann als städtebauliche Maßnahme, insbesondere im Bereich des derzeitigen Großparkplatzes, das Stadtbild nachhaltig entwickeln.

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Das IHK-Gremium Erlangen trifft diese positive Einschätzung zum aktuellen Planungsstand der Landesgartenschau 2024 in Erlangen unter Beachtung der folgenden Rahmenbedingungen:

Finanzierbarkeit
Klare Aussagen der Stadt Erlangen, wie die Landesgartenschau finanziert werden soll. Keinerlei Einschränkung anderer wichtiger Projekte, insb. des Campus Berufliche Bildung.

Parkplatzsituation
Die Parkmöglichkeiten an diesem zentralen Ort direkt an der A73 mit unmittelbarem Zugang zur Innenstadt sind für die Erlanger Wirtschaft unabdingbar. Es darf daher keinerlei Einschränkung der Parkmöglichkeiten geben, selbst während des Baus der vorgesehenen
Parkhäuser. Aufgrund des höheren Bedarfs an Parkplätzen während und auch nach der Landesgartenschau sind dafür die Parkkapazitäten entsprechend zu erhöhen.

Schutz für unmittelbar betroffene Unternehmen im Bereich des Großparkplatzes und der Wöhrmühle
Die unternehmerische Tätigkeit unmittelbar angrenzender Unternehmen darf nicht existenzbedrohend eingeschränkt werden. Der Bestand und die Fortentwicklung müssen gewährleistet sein. Die Unternehmen sollen im Vorfeld in die Planungen eingebunden und während der Umsetzung der Maßnahmen zeitnah über alle Vorgänge informiert werden, die
ihren Geschäftsbetrieb beeinträchtigen könnten.

Einbindung in Marketingaktivitäten
Betroffene Unternehmen insbesondere des innerstädtischen Handels und der Gastronomie müssen in die Marketingaktivitäten rund um die Landesgartenschau 2024 integriert werden.

Human Optics: Wieder in der Gewinnzone

Die Rückkehr in die Gewinnzone und der Ausbau des Standorts St. Augustin befeuern derzeit das Geschäft der Erlanger Human Optics AG, Hersteller von Augenimplantaten.

Der Jahresüberschuss belief sich im Geschäftsjahr, das Mitte 2016 endete, auf 157 000 Euro – im Vorjahr wurde noch ein Fehlbetrag von 138 000 Euro registriert. Von der positiven Entwicklung profitierte auch der Aktienkurs, der um rund 35 Prozent zulegte. Auch die Umsatzerlöse wuchsen um 17 Prozent auf 10,5 Mio. Euro. Den Aufschwung beflügelten vor allem die internationalen Absatzmärkte (plus 22 Prozent), an der Spitze China, gefolgt von den USA, Russland, Vietnam, Polen, den Philippinen sowie Frankreich.

Das Geschäft in Deutschland war mit einem Wachstum von sieben Prozent zufriedenstellend. Die Exportquote erhöhte sich demzufolge von 65 auf 68 Prozent. Der Vorstand erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 einen Umsatzanstieg von zehn bis 15 Prozent. Um weiteres Wachstum zu garantieren, investierte Human Optics am Standort St. Augustin in Nordrhein-Westfalen in die Automation zusätzlicher Produktionsprozesse.

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 1|2017: http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2017-01/unternehmen/wieder-in-der-gewinnzone

HiFi Forum Baiersdorf: Hier spielt die Musik

Seit 25 Jahren betreibt Heiko Neundörfer die HiFi Forum GmbH in Baiersdorf, wo er und seine Mitarbeiter HiFi-Anlagen, Heimkino- und Smart Home-Lösungen anbieten. Um den audiophilen Kunden die Anlagen auch passend präsentieren zu können, wurden im Ladengeschäft drei separate Hörstudios und ein Heimkino installiert. Dabei hatte Neundörfer klein angefangen, nämlich mit dem Verkauf von Lautsprechern, die ein Studienkollege von ihm baute. Da dies im elterlichen Haus irgendwann nicht mehr zu stemmen war, entstand mit dem Umzug 1991 das HiFi Forum.

Die Firma passte sich konsequent an die rasante technische Entwicklung in diesem Bereich an. Man ging von reinem HiFi- zu High-End-Audio-Lösungen über – Audio-Geräte, die besonders hohen Ansprüchen in Klang und Verarbeitung genügen.

Quelle: WiM 12|2016: http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-12/Koepfe/hier-spielt-die-musik

Ausbildungsplatzbörsen: Termine für 2017

Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt bietet Unternehmen die Möglichkeit, auf der nächsten Ausbildungsplatzbörse im März 2017 in Herzogenaurach auszustellen:

„Interessierte Jugendliche können dort unverbindlich Kontakt zu den Ausstellern aufnehmen, sich einen Überblick über verschiedene Berufe verschaffen und sich über noch offene Ausbildungsplätze informieren.“

Datum: Samstag, 25. März 2017, 10:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Ort: Dreifachsporthalle des Gymnasiums Herzogenaurach, Burgstaller Weg 20, 91074 Herzogenaurach

Weitere Infos und Kontakt: https://www.wirtschaft-erh.de/fachkraeftesicherung/ausbildungsboerse.html

Ausbildungsplatzbörsen in Erlangen:

  • Erlanger Berufsinformationstag EBIT für Mittel- und Realschüler am Freitag, 10. Februar 2017
  • Vocatium Erlangen am Mittwoch, 29. März 2017

Neujahrsempfang für die Erlanger Wirtschaft am 26.01.2017

Mit Prof. Dr. Mario Fischer, einem Kenner digitaler Geschäftsmodelle und Professor für E-Commerce an der Fachhochschule Würzburg, begeben sich die Teilnehmer auf eine Reise nach Nordamerika und erleben unterhaltsam, wie sich traditionelle Geschäftsmodell radikal verändern:

Eine digitale Reise über den großen Internetteich:
Welche Trends des Internets, von Google & Co. stellen gerade Marketing und Geschäftsmodelle auf den Kopf?

Prof. Fischer zeigt mit gut verständlichen, erstaunlichen und teilweise unglaublichen Beispielen, woran innovative Unternehmen wie Google & Co. aktuell arbeiten und wie schnell derzeit Fiktion und Realität zusammenwachsen.

ihkg_neujahrsempfang_fb-eventheader_161206_1bbDie Veranstalter des Jahresempfangs, der BDS Erlangen, das IHK-Gremium Erlangen, die Kreishandwerkerschaft, der Handelsverband Bayern sowie FaU – Frauen als Unternehmerinnen laden zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch ein.

Termin: Donnerstag, 26. Januar 2017, 18 Uhr.
Ort: Kreuz+Quer, Bohlenplatz 1, 91054 Erlangen

Kostenpflichtige Anmeldung (15,- Euro (nicht mehrwertsteuerpflichtig) inkl. Buffet, Getränke Selbstzahler) beim BDS unter bds-nordbayern@bds-bayern.de.

Neuer Internetauftritt hierlang.info

Was sollte man in der Erlanger Innenstadt nicht verpassen?
Welche Menschen stecken hinter den vielen Geschäften?
Und wie gelangt man trotz der Bahnbaustelle an der Martinsbühler Straße gut in die Erlanger Altstadt?

Diese und viele andere Fragen beantwortet die vollkommen überarbeitet Internetseite www.hierlang.info. Neben Informationen über Aktionen von Händlern und Veranstaltungen in der Innenstadt bietet die Seite auch Aktuelles rund um die Bahnbaustelle Martinsbühler Straße.

Vorgestellt wird außerdem die Facebook-Kampagne #dabinichFanvon, mit der Menschen ihre liebsten Stellen im Herzen Erlangens vorstellen können.

Quelle: Stadt Erlangen

ERGÄNZUNG Herzogenauracher Damm: Voraussichtlicher Rückbau der Verkehrsführung am 19.12.2016

Zusätzlich zu den Informationen der Stadt Erlangen zum Stand der Baumaßnahmen am Herzogenauracher Damm gibt es weitere Details direkt vom Staatlichen Bauamt Nürnberg.

Der Rückbau der umfangreichen Verkehrsführung wird voraussichtlich erst im Laufe des 19.12.2016 erfolgen können, sodass ab 20.12.2016 der Verkehr wieder auf der Staatsstraße fließen kann.

Quelle: Staatliches Bauamt Nürnberg

Herzogenauracher Damm bis 16. Dezember gesperrt

Nach Mitteilung des Staatlichen Bauamtes Nürnberg können die umfangreichen Baumaßnahmen an der Staatsstraße 2244 (Herzogenauracher Damm) nicht fristgerecht abgeschlossen werden. Die Vollsperrung der Regnitzbrücke sowie die halbseitige Sperrung der Main-Donau-Kanalbrücke muss daher bis Freitag, 16. Dezember, verlängert werden.

Quelle: Stadt Erlangen

Kempe: Immobilien, Mineralöl und Sport

Vor 70 Jahren hat der Kriegsversehrte Rudolf Kempe quasi aus dem Nichts heraus den Grundstock für die heutige Erlanger Firmengruppe gelegt. Der 2001 verstorbene Bürgermedaillen-Träger nutzte die Hochkonjunktur zu vielfältigen Geschäftsideen u. a. mit Baustoffen, Immobilien und Mineralöl.

Seine Tochter Katharina steuert heute mit ihrem Schwiegersohn Karsten Reichl das breit aufgestellte Unternehmen.

Als wichtigstes Standbein gilt die Entwicklung eigener Immobilien. So entstand in Möhrendorf ein Projekt mit 75 Wohneinheiten, ein Drittel davon vermietet. Der Stadt stellte man mit einem Gewerbemietvertrag eine Halle für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. In Möhrendorf betreibt Kempe ein Tennis-Center und nahe der Firmenzentrale wartet ein 40 000 Quadratmeter großes Grundstück auf die Erschließung. Auch sechs Autohöfe mit 700 Lkw-Stellplätzen hat das Unternehmen seit 1990 errichtet: bei Feuchtwangen an der A7, Thurnau (A70), Gollhofen (A7), Kirchberg (A6), Ansbach (A6) und den beim ADAC-Raststättentest siegreichen Autohof bei Burghaslach (A3).

Ein weiterer Schwerpunkt des Unternehmens mit seinen 140 Mitarbeitern ist der schon 1954 begonnene Handel mit Mineralöl. Inzwischen stehen 42 Tankstellen unter Vertrag, davon 40 Prozent mit der Eigenmarke „Elo“. Obwohl das Geschäft mit Treibstoffen in Deutschland rückläufig ist, konnte Kempe den Absatz steigern.

Katharina Kempe und Karsten Reichl unterstützen zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen sowie den Handball-Erstligisten HC Erlangen. Die beiden Geschäftsführer engagieren sich zudem ehrenamtlich in der IHK: Katharina Kempe im Erlanger IHK-Gremium, Karsten Reichl im Verkehrsausschuss.

Quelle: IHK-WiM 11|2016 (http://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2016-11/Koepfe/immobilien-mineraloel-und-sport)

DB-Baustelle: Martinsbühler Straße vom 28. Oktober (22:00 Uhr) bis 7. November (4:30 Uhr) komplett gesperrt

Im Zuge der Baumaßnahmen der Deutschen Bahn (DB) steht jetzt die nächste Vollsperrung der Eisenbahnunterführung Martinsbühler Straße an:

Sie ist von Freitag, 28. Oktober (22:00 Uhr), bis Montag, 7. November  (4:30 Uhr), in beide Richtungen für den gesamten Verkehr gesperrt.

Darüber informierte jetzt das Ordnungs- und Straßenverkehrsamt der Stadt.

Die Umleitung des Verkehrs geschieht über die Baiersdorfer und die Bayreuther Straße in beide Richtungen. Außerdem steht in dem genannten Zeitraum die Münchener Straße, zwischen Gerberei und Fuchsengarten, für den Pkw-Verkehr als Entlastungsstrecke – ebenfalls in beide Richtungen – zur Verfügung. Radfahrer und Fußgänger werden über die Münchener Straße, Gerberei und die Thalermühlstraße umgeleitet.

Info: www.erlangen.de/verkehr