Method Park: Wachstum in Europa und Asien

Die Method Park Holding AG aus Erlangen hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 16,3 Mio. Euro und damit ein Plus von neun Prozent erzielt.

Als Grund nannte das Software- und Systemhaus die außerordentlich guten Geschäfte im Bereich Engineering, bei Seminaren, Trainings und Workshops sowie bei den Lizenzverkäufen für ein Produkt zum Management komplexer Prozesse.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf Software für sicherheitskritische Systeme, zum Beispiel in der Automobilindustrie oder der Medizinbranche. Ihre Umsätze erwirtschaftete die Method Park Gruppe vorwiegend in Europa, daneben lag der Fokus im vergangenen Jahr auf dem asiatischen Markt. Die Firma ist an den Standorten Erlangen, Frankfurt am Main, Hannover, München und Stuttgart vertreten, daneben gibt es Niederlassungen in Detroit, Miami und Pittsburgh in den USA. Zum Jahreswechsel beschäftigte das Softwarehaus 167 Mitarbeiter, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu gehörten auch 22 Trainees und fünf Auszubildende.

Autor: (ug.)
www.methodpark.com
Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 05|2018, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-05/Koepfe/wachstum-in-europa-und-asien

HL-Studios: Industrie greifbar machen

Die Erlanger Agentur macht technische Geräte und Anlagen multimedial verständlich.

Wenn ein Hersteller von Industrieanlagen auf einer Messe zeigen will, was seine Produkte können, hat er es oft nicht leicht: Roboterarme, Digitalanzeigen, Fließbänder oder mannshohe Schaltschränke, die wahlweise brummen, surren, zischen oder einfach nur still vor sich hinarbeiten. All das anschaulich darzustellen und die Funktionen zu erläutern, ist oft eine Herausforderung. Unternehmen müssen überlegen, wie sie ihre Erzeugnisse für das Publikum zum Leben erwecken können, wenn es nicht möglich ist, die Produkte vor Ort aufzustellen und zu demonstrieren. Vor allem mit Blick auf die rasante technische Entwicklung, die die Geräte und Anlagen zunehmend komplexer macht, drängt sich diese Frage immer mehr auf. Die hl-Studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation aus Erlangen hat sich dieser Herausforderung angenommen.

Angefangen hat die Firma als Fotostudio für Industriewerbung, das die beiden Erlanger Jürgen Hinterleithner und Alfons Loos 1991 in Nürnberg gründeten. Beide haben Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie und Film an der Technischen Hochschule Nürnberg studiert. 1996 zog die Agentur nach Erlangen-Tennenlohe um. Heute bietet das Unternehmen mit seinen über 100 Mitarbeitern an zwei Standorten ein breites Spektrum an Kommunikationsdienstleistungen an. Dazu gehören u. a. 3D-Animationen und computergenerierte Bildwelten (CGI), Druckerzeugnisse, Filme, Fotos, Grafikdesign, Techniken zur Darstellung virtueller und erweiterter Realität (Virtual / Augmented Reality), Apps, interaktive Messemodelle sowie Messen und Events.

Moderne Medientechniken wie Virtual Reality machen es möglich, dass der Betrachter das beworbene Produkt nicht nur im Katalog oder auf dem Bildschirm, sondern gleich virtuell anschauen kann. Dann lässt sich zum Beispiel die Fertigungsstraße nicht mehr nur im Katalog begutachten, sondern mittels Virtual-Reality-Brille begehen und in den maßstabsgetreuen Ausmaßen erkunden. Abgesehen davon können Unternehmen ihre Produkte auch in eine digital gestaltete Umgebung einbetten, zum Beispiel Medizingeräte in einem virtuellen Behandlungssaal platzieren und so einen Eindruck vom künftigen Einsatzort vermitteln. Auf diese Weise können sich die Auftraggeber auch aufwendige Studioaufbauten für Foto- oder Filmaufnahmen sparen, die ansonsten nötig wären, um den gleichen Effekt zu erzielen.

Um große Maschinen, wie sie in der Industrie üblich sind, überhaupt in Szene setzen zu können, braucht es auch entsprechend große Räumlichkeiten. Die Agentur hat hierfür ein über 200 Quadratmeter großes, befahrbares Studio zur Verfügung, in dem nach eigenen Angaben schon Maschinen mit über zehn Tonnen Gewicht gefilmt und fotografiert wurden. Darin befindet sich eine sechs Meter hohe grüne Spezialwand. Vor dieser kann das Team Detailbilder oder freistehende Aufnahmen anfertigen. So macht die Agentur mit ihren Medienproduktionen – ob gedruckt oder multimedial – Industrieanlagen, Maschinen und Geräte für das Publikum greifbar. Das sogenannte Hybrid-Studio bietet also dem Unternehmen zufolge völlig neue technische Möglichkeiten, mit denen die immer digitaler werdende Industrie besser kommunizieren könne.

Thematisch deckt die Agentur von Automation über Energie, Mobilität, Robotertechnik und IT bis hin zu Verkehrstechnik und Zulieferung ein breites Spektrum der Industriefertigung ab. Zu ihren Kunden zählen dementsprechend auch Schwergewichte der deutschen Wirtschaft wie Continental, Kuka, Osram, Siemens oder Bosch. 2014 eröffnete die Firma ein weiteres Büro in Berlin mit sechs Mitarbeitern. Da es sich bei den Kunden um international agierende Unternehmen handelt, sind die Film-, Foto- und Messeteams der hl-Studios auf dem ganzen Globus unterwegs.

Trotz der internationalen geschäftlichen Aktivitäten fühlt sich die Firma durch ihren Hauptsitz in Erlangen eng mit der Region verbunden. Besonders mit der Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern sowie mit Schulen und Hochschulen sei man im engen Austausch. So sitzt Geschäftsführer Alfons Loos beispielsweise im Hochschulrat der Hochschule Ansbach. Daneben engagiert sich die Agentur in vielfacher Hinsicht gesellschaftlich, zum Beispiel bei der Bürgerstiftung Erlangen, dem HC Erlangen oder im Stifterrat beim Museum Industriekultur, bei dem es auch auf eine anschauliche Darstellung von Technik ankommt.

Autor: (ug.)
www.hl-studios.de
Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 05|2018, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-05/unternehmen/industrie-greifbar-machen

Evosys Laser: Neuer Standort in Erlangen

Das Erlanger Technologieunternehmen Evosys Laser GmbH wurde vor zwei Jahren gegründet und war seitdem im Gebäude der Erlanger Intego GmbH ansässig.

Intego, die auf optische Inspektionsanlagen für die Fertigung spezialisiert ist und im Jahr 2002 den IHK-Gründerpreis gewonnen hatte, engagiert sich als Investor und Partner von Evosys. Seit der Gründung ist die Evosys Laser GmbH stark gewachsen, sodass der Umzug in neue Räumlichkeiten notwendig wurde. Am neuen Standort in Erlangen-Schallershof stehen nun ausreichend Laborflächen und Fertigungskapazitäten zur Verfügung.

Nach Worten der Evosys-Geschäftsführer Frank Brunnecker und Holger Aldebert können die Kunden im größeren „Technikum“ in der Schallershofer Straße optimal betreut werden. Außer der eigenen Fertigungshalle stehen dem Team nun auch größere Büro- und Besprechungsräume zur Verfügung. Evosys Laser fertigt eine neue Generation von kundenspezifischen Lasersystemen für die Materialbearbeitung, insbesondere für das Laserschweißen von Kunststoffen.

www.evosys-laser.com
Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 3|2018:https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2018-03/unternehmen/neuer-standort-in-erlangen

Erlangen Arcaden: Der Spannungsbogen

Einst waren in Erlangen Kaufhäuser wie Heka, Horten, Hertie und Quelle ansässig. Dies änderte sich um die Jahrtausendwende, als neue Großprojekte wie die Ikea in Fürth, das Mercado in Nürnberg
oder der Globus-Markt in Forchheim begannen, Kaufkraft aus Erlangen (Platz 6 in Deutschland) abzuziehen. Diese Lücke erkannte das Essener Shoppingcenter-Unternehmen „MFI“ und reichte im Februar 2001 die ersten Pläne für die Erlangen Arcaden ein. Diese sahen damals ein
Gebäude mit 30 000 Quadratmeter Nutzfläche vor, was jedoch breiten Widerspruch erweckte.
Nach neuen Bauplänen und zwei Bürgerentscheiden wurden die Erlangen Arcaden schließlich im September 2007 eröffnet. Das Erlanger Architekturbüro KJS von Prof. Hubert Kress erhielt unter fünf Bewerbern den Zuschlag für den sogenannten „Spannungsbogen“ mit einem 300 Meter langen, dreigeschossigen „Boulevard“. 100 Mio. Euro wurden durch die MFI und weitere 50 Mio. Euro durch die 100 Mieter investiert; rund 1 000
neue Arbeitsplätze entstanden.
Zwei Jahre später präsentierte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine Untersuchung über die Auswirkungen der Arcaden auf die gesamte
Innenstadt, bei der die Jahre 2001, 2007 und 2009 Berücksichtigung fanden. Das Fazit der GfK: „Ein phantastisches Ergebnis – es geht nicht besser.“ Der Standort sei gut überregional erreichbar, die Arcaden wirtschafteten nicht auf Kosten der Innenstadt, sondern es komme zur gegenseitigen Verstärkung. 2014 zeigte eine weitere Untersuchung, dass der tägliche Besucherstrom auf 32 000 angewachsen war und der Jahresumsatz bei insgesamt 96,3 Mio. Euro lag.
Derzeit wird das Erlanger Shopping-Center mit Investitionen von rund zehn Mio. Euro umfassend von innen und außen modernisiert. Jean-
Marie Tritant, Vorstand bei der Unibail-Rodamco Group mit der Tochter MFI, schwärmt von einer „außerordentlichen Erfolgsgeschichte“, die in
den nächsten Monaten buchstäblich zementiert werden solle. Wichtige Ankermieter wie DM und Saturn haben ihre Verträge langfristig verlängert,
zahlreiche bestehende Mieter modernisieren derzeit ihre Shops. Zuletzt gab es mit dem britischen Mode-Label Superdry, dem Müsli-Store MyMuesli
und dem Jeans-Label Pepe Jeans spannende Neuheiten. Weitere Shop-Konzepte sollen folgen, darunter etwa die niederländische Modemarke
G-Star. Eine „Kids-Area“ im Untergeschoss, großzügige Sitzbereiche, eine neue Beschilderung, ein neu gestalteter Vorplatz und eine gastronomische
Außenterrasse sind weitere Projekte der „Repositionierung“. Die MFI-Mutter Unibail-Rodamco Germany, die die Arcaden betreibt, hat ihren Sitz in Düsseldorf und engagiert sich aktuell bei 25 Shopping-Centern. Eigentümer der Arcaden ist das Investmentunternehmen TH Real Estate mit einem verwalteten Immobilienvermögen in Deutschland von 2,7 Mrd. Euro. Der Shoppingcenter Performance Report 2017 (SCPR) hat die
Erlangen Arcaden jüngst auf Platz 75 unter 400 deutschen Shopping-Centern gesetzt.

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 10|2017, http://www.wim-magazin.de/ausgaben/catalogs/WiM-11-2017/pdf/WiM-11-2017.pdf

Campus der Sinne Erlangen: Wahrnehmung wird digital

Wie lassen sich Sehen und Hören, aber vor allem auch die „chemischen“ Sinne Riechen und Schmecken digital erfassen? Darum ging es am 15. September bei der Auftaktveranstaltung zum „Campus der Sinne Erlangen“.

Dort wollen künftig die Fraunhofer-Institute IIS und IVV sowie die Universität Erlangen-Nürnberg gemeinsam mit Unternehmen menschliche Sinneserfahrungen erforschen und digital umsetzen. Ziel ist es, daraus konkrete neue Technologien und Dienstleistungen abzuleiten.

Unternehmen und Start-ups aus nahezu allen Branchen haben die Möglichkeit, mitzuarbeiten. Die geplante Struktur des „Campus der Sinne Erlangen“ sieht drei Laboratorien mit unterschiedlichen Leistungsschwerpunkten vor. Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen wie Ingenieurwissenschaft, Medizin, Chemie und Neurowissenschaften arbeiten Hand in Hand zusammen, um den Technologietransfer im Bereich der digitalisierten Sensorik voranzutreiben. Für den Aufbau des Campus sind fünf Jahre angesetzt. Langfristig soll auf internationaler Ebene eine Vorreiterrolle im Bereich der digitalen Sensorik erreicht werden.

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 10|2017, https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2017-10/business/wahrnehmung-wird-digital

Erlanger Stadtwerke: Die Stadt am Laufen halten

Rund 20 000 Häuser beliefert der örtliche Versorger mit Energie und Wasser.

Vor 50 Jahren wurde aus dem Eigenbetrieb der Stadt Erlangen die Erlanger Stadtwerke AG (ESTW) gegründet. Heute versorgen die ESTW als 100-prozentige Tochter der Stadt Erlangen ihre Einwohner mit Elektrizität, Wärme, Erdgas und Wasser. Darüber hinaus sind sie zuständig für den öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt, betreiben die Frei- und Hallenbäder und unterhalten im Auftrag des Beteiligungsunternehmens M-net Telekommunikation GmbH das Erlanger Telekommunikationsnetz.
Dabei schafft es die AG, profitabel zu bleiben: Mit 572 Mitarbeitern erwirtschafteten die ESTW im vergangenen Jahr einen Jahresgewinn von 5,6 Mio. Euro (2015: 5,4 Mio.) und kamen auf eine Bilanzsumme von 269 Mio. Euro.

Vor dem Jubiläum haben die ESTW kräftig investiert: Insgesamt 19,7 Mio. Euro flossen in die Sanierung des Freibades West. Auf dessen Gelände
entsteht ein Hallenbad, das das beim Frankenhof´mit über 60 000 Badegästen pro Jahr ersetzen soll. Ein neuer Wasserhochbehälter am Meilwald kostete sechs Mio. Euro und fasst zwölf Mio. Liter – drei Mal mehr als der sanierungsbedürftige Hochbehälter am Burgberg. Das Wasserwerk West, die Wasserkraftanlage „Werker“ und der Neubau
eines Blockheizkraftwerks im Siemens-Campus sind weitere Projekte. So stellt Vorstandsvorsitzender Wolfgang Geus im Rückblick auf gut 50
Jahre fest: „Zu keiner Zeit gab es bisher irgendwelche Engpässe bei der Versorgung der Kunden mit Energie und Wasser.“ In Zahlen: Rund 20 000 Häuser sind bei einem Stromabsatz von 366 Mio. Kilowattstunden im Jahr an das über 1 000 Kilometer lange Stromnetz angeschlossen; 7 200
Haushalte erhalten Erdgas, 1 800 Fernwärme. Rund 13 Mio. Fahrgäste waren 2016 im Erlanger Liniennetz unterwegs und 29 000 Erlanger Haushalte werden mit Internet-Geschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde versorgt. In den letzten Jahren wurde kräftig in die schnellen Datenautobahnen investiert.

Die ursprüngliche Gründung als Eigenbetrieb der Stadt fand im Jahr 1858 als „Erlanger Gasgesellschaft AG“ statt. Weitergeführt bis 1915 als „Städtisch technische Werke Erlangen“ wurden die Stadtwerke schließlich 1967 in ein Unternehmen umgewandelt – seit 2001 haben die ESTW eine Konzernstruktur. Dass 1998 ein Bürgerentscheid den teilweisen Verkauf verhindert hat, sieht selbst der damalige Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis im Nachhinein als richtig und zukunftsweisend an – und ist sich in diesem Punkt einig mit seinem Nachfolger Dr. Florian Janik, der die Daseinsvorsorge auf keinen Fall an private Betreiber abgeben will. Klimaschutz, Ökologie und Nachhaltigkeit fordert der ESTW-Aufsichtsratsvorsitzende Janik ebenso ein wie in der Zukunft die Vernetzung von Stadtteilen mit kleinräumigen Wärmelösungen. (ug.)

Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 10|2017, http://www.wim-magazin.de/ausgaben/catalogs/WiM-10-2017/pdf/WiM-10-2017.pdf

Presseinfo: Erlangen Arcaden: Zehn Millionen Euro für Neugestaltung

Neugestaltete Innen- und Außenbereiche, neue Stores und eine noch höhere Aufenthaltsqualität

Seit knapp zehn Jahren laden die Erlangen Arcaden mit ihren mehr als 100 Stores zu ausgedehnten Shoppingtouren inmitten der Erlanger Innenstadt ein. Mit einem großangelegten Modernisierungskonzept und Investitionen von rund zehn Millionen Euro stellen TH Real Estate und Centerbetreiber mfi – a division of Unibail-Rodamco Group nun die Weichen für die Zukunft.

„Es ist unser Anspruch, jeden Besuch in den Erlangen Arcaden einzigartig zu gestalten und unseren Gästen ein Höchstmaß an Service, Komfort und Atmosphäre zu bieten“, sagt Michael Schüller, Centermanager der Erlangen Arcaden. „Mit der Neugestaltung des Centers und unserem umfassenden Modernisierungskonzept stellen wir sicher, dass wir den hohen Erwartungen unserer Besucher auch in Zukunft gerecht werden.“

Mit dem neuen Konzept unterstreichen die Erlangen Arcaden ihr Profil als moderner Treffpunkt mit weltstädtischem Flair, der seine Besucher inspirieren und zu ausgedehnten Aufenthalten anregen soll. Gestalterisches Leitmotiv ist der urbane Stil Frankens, moderne Elemente sorgen für großstädtische Atmosphäre.

Das Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro ist für umfassende Neuerungen in den Innen- und Außenbereichen des Centers vorgesehen. Großzügige und einladende Sitzbereiche sollen die Aufenthaltsqualität und Verweildauer in den Erlangen Arcaden erhöhen. Hängende Designelemente, die in den Deckenöffnungen arrangiert werden, setzen spannende Lichtakzente. Eine Kids Area im Untergeschoss bietet Familien mit Kindern Spaß und Abwechslung, während eine überarbeitete Wegführung inklusive neuer Beschilderung und einer modernen Kundeninformation die Orientierung beim Shoppen erleichtert.

Im Außenbereich liegt der Fokus insbesondere auf der Neugestaltung des Vorplatzes und der Außenterrassen der Gastronomiebereiche sowie der Aufwertung der Eingänge. Außerdem werden die Fahrradparkplätze und die Zugangswege im Rahmen der Modernisierungsarbeiten neu gestaltet.

Großzügig bleibt unterdessen auch das Shoppingangebot der Erlangen Arcaden. Wichtige Ankermieter wie dm und Saturn haben ihre Verträge langfristig verlängert und bestätigen damit die erfolgversprechende Perspektive des Centers. Zahlreiche Händler modernisieren gerade ihre Shops. Dazu wechseln einige von ihnen auch die Mietflächen innerhalb des Centers. Erst jüngst präsentierte das Center zudem mit dem britischen Modelabel Superdry, dem trendigen Müslistore MyMuesli und dem Denim-Label Pepe Jeans attraktive Neuheiten. Weitere Zugänge sollen in Kürze folgen, darunter etwa die niederländische Modemarke G-Star.

Begleitet werden die Modernisierungsmaßnahmen sowie die Neueröffnungen und Umzüge von einer breit angelegten Kommunikationskampagne, die bereits im März dieses Jahres anlief. Sie soll die Besucher über aktuelle Entwicklungen in den Erlangen Arcaden auf dem Laufenden halten, sie über Aktivitäten des Centers informieren und ihnen bestmögliche Orientierung bieten.

„Wir haben zuletzt viele Veränderungen in den Erlangen Arcaden angestoßen und folgen einem ambitionierten Plan, um unser Angebot auch zukünftig abwechslungsreich und attraktiv zu gestalten“, so Centermanager Michael Schüller. “Wir freuen uns deshalb sehr, dass so viele Händler diesen Weg unterstützen und sich mit ihren neusten Shopkonzepten präsentieren – immer mit dem Ziel, unseren Besuchern weiterhin außergewöhnliche Shoppingerlebnisse bieten zu können.“

Ansprechpartner für Pressefragen
Unibail-Rodamco Germany Pressebüro
c/o JDB MEDIA GmbH
Michael Sömmer
Schanzenstraße 70
20357 Hamburg
T: 040/ 46 88 32 -631
F: 040/ 46 88 32 -32
E: unibail-rodamco@jdb.de

Über Unibail-Rodamco Germany
Unibail-Rodamco Germany ist ein führendes deutsches Shopping Center-Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf. Haupteigentümer des Unternehmens ist Unibail-Rodamco SE, das größte börsennotierte Unternehmen Europas im Bereich Gewerbeimmobilien mit Standorten in elf EU Ländern und einem Bestandsportfolio in Höhe von 40,5 Milliarden Euro (Stand: 31. Dezember 2016). Als Entwickler, Manager und Eigentümer betreibt Unibail-Rodamco Germany aktuell 25 Shopping Center, davon neun im eigenen Portfolio. Weiterhin hat Unibail-Rodamco Germany derzeit zwei Projekte in der Entwicklung, darunter die Konzipierung und Realisierung des Überseequartiers in Hamburg. www.unibail-rodamco.de

Über TH Real Estate
TH Real Estate, ein Investmentbereich von Nuveen, der Anlageverwaltungssparte von TIAA, ist mit einem verwalteten Vermögen von ca. $ 99 Mrd. einer der weltweit größten auf Immobilien spezialisierten Investmentgesellschaften der Welt. Das verwaltete immobilienvermögen verteilt sich auf annährend 80 Fonds und Mandate in einer Vielzahl von Regionen, Sektoren, Investitionsarten und Anlagetypen und gewährt Anlegern so Zugang zu allen Bereichen des Immobilienmarktes. Mit Niederlassungen in 20 Städten in Europa, den USA und der Asien-Pazifik-Region, über 500 Experten und 70 Jahren Investitionserfahrung bietet die Plattform umfassende lokale Marktkompetenz und gleichzeitig eine differenzierte globale Perspektive.

Über Erlangen Arcaden
Die 2007 eröffneten Erlangen Arcaden bieten mit rund 32.200 m² Einzelhandelsfläche Platz für mehr als 100 Fachgeschäfte, Restaurants und Cafés. In dem dreigeschossigen Shopping Center mit Parkhaus (660 Stellplätze) finden jedes Jahr verschiedene Veranstaltungen statt. Mehr auf www.erlangen-arcaden.de

Imbus AG: Den Krisen getrotzt

In Möhrendorf machen IT-Experten die Software von Kunden durch Qualitätsmanagement und Tests sicher.

Das Akronym Imbus steht für Informationsverarbeitung, Methoden, Beratung und Schulung und ist der Name eines IT-Unternehmens, das sich auf die Qualitätssicherung und den Test von Software spezialisiert hat. Tilo Linz hat die Imbus AG gemeinsam mit seinen früheren Kommilitonen Thomas Roßner, Bernd Nossem, Jörg Schulten, Hendrik Rässler und Peter Studtrucker vor 25 Jahren gegründet. Das erste Büro entstand in einem über 300 Jahre alten, denkmalgeschützten Fachwerkhaus im mittelfränkischen Möhrendorf, wo die Rechner aufgebaut und intern vernetzt wurden – heute würde man das als typisches Start-up bezeichnen.

Mit dem Siegeszug von Software und IT erweiterte sich der Kundenstamm stetig. Anfang der 90er-Jahre waren Tests von sogenannten Backbone-Systemen für das zu dieser Zeit neu entstehende GSM-Mobilfunknetz eine der Hauptaufgaben von Imbus. Damals wurden die hohen Standards aus der Festnetztelefonie auf die Tests des Mobilfunks übertragen. Auch die spätere Weiterentwicklung auf das UMTS-System und die darauffolgende LTE-Entwicklung wurden von Imbus begleitet. Das Unternehmen musste allerdings auch zwei wirtschaftlich turbulente Phasen überstehen: Ende 2001 gab es eine Krise im Mobilfunksektor, 2009 folgte die globale Finanzkrise. Imbus spürte die Auswirkungen daran, dass die Kunden – mit einer gewissen Zeitverzögerung – wesentlich weniger Testbudgets für ihre Software zur Verfügung hatten. Dies veranlasste die Unternehmensführung zu einem strikten Sparkurs, der zum einen mit Kostensenkungsmaßnahmen einher ging. Zum anderen reduzierten viele Mitarbeiter freiwillig vorübergehend ihre Arbeitszeit, einige nahmen sogar unbezahlten Urlaub. Durch diesen Kurs konnte die Imbus AG im Jahr 2002 einen Umsatzrückgang von 25 Prozent abfedern, ohne Stellen streichen zu müssen, und gleichzeitig die Grundlage für die später auf den Markt gebrachte Lösung „TestBench“ legen.

Die Tests der Software erfolgen bei Imbus u. a. im Testcenter in einer geschützten Instanz, besagter TestBench. Mit einem verschlüsselten Online-Zugriff stehen den Kunden alle Informationen über das Projekt zur Verfügung, zudem werden sie von Projektteams und einem Testmanager begleitet. Darüber hinaus bietet Imbus verschiedene Leistungen wie Testautomatisierung, mobiles Testen, Last- und Leistungstests sowie „Agile Testing“ – eine besonders flexible und schnelle Form des Testens. Ein weiteres Standbein des Unternehmens ist die Akademie, die an verschiedenen Standorten seit über 15 Jahren Weiterbildungen im Software-Engineering durchführt.

Heute gehören rund 270 Mitarbeiter zum Team des noch immer von den Gründern Tilo Linz, Thomas Roßner und Bernd Nossem geführten Unternehmens. Dem Hauptsitz in Möhrendorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt sind sie treu geblieben und konnten im vergangenen Geschäftsjahr über 37 Mio. Euro umsetzen. Zudem eröffneten sie u. a. Standorte in München und Köln; in China, Tunesien, dem Kosovo und Kanada bestehen Auslandsdependancen. Zu den Referenzen zählen Firmen wie Siemens, Areva, Sony, HP, Lufthansa und die Bundesagentur für Arbeit. Darüber hinaus hat sich Imbus selbst verpflichtet, den CO2-Ausstoß und den Ressourcenverbrauch zu senken. Vor einigen Jahren wurde bei einem Mitarbeiter-Workshop das Umweltschutz-Motto „Think global, act local“ beschlossen und in die Tat umgesetzt. So wurde beispielsweise auf LED-Technik umgestellt, eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen und die Serverlandschaft konsolidiert.

Flessabank: Jubiläum der Erlanger Niederlassung

Die Flessabank, Bankhaus Max Flessa KG, mit Sitz in Schweinfurt und mit Niederlassungen in Nürnberg, Fürth und Erlangen hat an die positive Entwicklung der Vorjahre angeknüpft. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 um sieben Prozent auf 2,3 Mrd. Euro. Die Kundeneinlagen legten um 147 Mio. Euro auf knapp zwei Mrd. Euro zu, die Spareinlagen wuchsen auf 464 Mio. Euro (Vorjahr: 449 Mio. Euro).

Das Geschäft entwickelte sich auch am Standort Erlangen positiv, wie Niederlassungsleiter Steffen Peetz vermeldete.  Von der Niederlassung, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, betreuen zwölf Mitarbeiter die Kunden in der Stadt Erlangen, im Landkreis Erlangen-Höchstadt und in Forchheim. Insgesamt unterhält das Bankhaus neben der Zentrale in Schweinfurt ein Netz von 24 Niederlassungen in Bayern und Thüringen, eine eröffnete zudem Anfang des Jahres in Leipzig. In 14 Standorten bildet die Flessabank Bankkaufleute aus, darunter auch in den drei mittelfränkischen. Das im Jahr 1924 gegründete Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 478 Mitarbeiter, darunter 32 Auszubildende.

Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditinstituten belaufen sich auf 163 Mio. Euro, sie dienen der Refinanzierung von Darlehen an private und gewerbliche Kunden. Der Zinsüberschuss betrug im vergangenen Jahr 39 Mio. Euro, der Überschuss aus dem Provisionsgeschäft sieben Mio. Euro. Nach Aufstockung des Eigenkapitals um acht auf 106 Mio. Euro beträgt das Jahresergebnis des Bankhauses 10,7 Mio. Euro vor Steuern. Bleiben die Rahmenbedingungen gleich, so rechnet die Flessabank auch in 2017 mit einer positiven Entwicklung.

Sparkasse Erlangen: Mit gutem Ergebnis in die Fusion

„Die Luft wird dünner!“, so fasste der Vorstandsvorsitzende der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen, Johannes von Hebel, das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen. Man könnte dies auch als Begründung für den von allen Aufsichtsbehörden abgesegneten Zusammenschluss mit der Kreissparkasse Höchstadt heranziehen: Trotz der Einigkeit der Entscheidungsgremien beider Geldinstitute waren die Fusionsgespräche von Widerstand aus Höchstadt begleitet, angeführt vom dortigen Bürgermeister Gerald Brehm. Er mündete sogar in ein Bürgerbegehren mit 2 653 Unterschriften. Zudem musste das Ansbacher Verwaltungsgericht erst den Antrag auf eine einstweilige Anordnung ablehnen, um dem Kreistag Erlangen-Höchstadt einen letztlich positiven Beschluss mit 47 zu 8 Stimmen zu ermöglichen. Damit kommt es am 1. Juli 2017 zur Gründung der neuen Stadt- und Kreissparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach mit einer Bilanzsumme von 5,5 Mrd. Euro, zu der Höchstadt 830 Mio. Euro beiträgt. Das neue Institut wird dann auf Platz sechs unter allen bayerischen Sparkassen rangieren.

In die monatelange Fusionsdebatte hatte sogar der katholische Dekan Kilian Kemmer mit einem Offenen Brief und Sorgen um „Stellenabbau und Kundenbelastungen“ eingegriffen. Und Höchstadts Bürgermeister, einstiger Prüfer im Raiffeisenverband, fürchtete sinkende Steuereinnahmen. Auf einer Bürgerversammlung konterte Landrat Alexander Tritthart, Verwaltungsratsvorsitzender der Höchstadter Sparkasse, angesichts von Niedrigzinspolitik, Regulatorik und Digitalisierung in der Branche drohten „stürmische Zeiten“. Die Fusion sei der richtige Weg ans rettende Ufer: „Dämme baut man im Trockenen, nicht erst dann, wenn das Wasser steigt.“

Von Hebel sieht Synergieeffekte, die durch das höhere Geschäftsvolumen der vereinigten Sparkasse vor allem im Vertrieb genutzt werden können – das Ziel: Marktanteile hinzu gewinnen. Aufgabenbereiche ließen sich effizient gestalten und das bisherige Filialnetz erhalten. Unterstützung erhält er vom Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach, Dr. German Hacker, der auf gute Erfahrungen seit der Fusion Erlangen-Herzogenaurach im Jahre 1929 verweist.

Angesichts der politischen Turbulenzen um die Fusion rückt das Jahresergebnis 2016 der Erlanger Sparkasse etwas in den Hintergrund. Trotz spürbaren Rückgangs des Zinsergebnisses um zehn Prozent konnte der Jahresüberschuss mit acht Mio. Euro auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Kredite wuchsen um 8,1 Prozent auf drei Mrd. Euro, die Einlagen um 1,5 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro. Der Immobilienbereich litt unter dem Rückgang von Bauträgerobjekten und des Angebots an Gebrauchtimmobilien.

Der Personalstand – in Spitzenzeiten noch bei über 1 000 – hat sich auf 863 Mitarbeiter verringert. Bis 2021 erwartet der Vorstand durch natürliche Fluktuation einen weiteren Abbau von etwa 90 Stellen. Das gesamte Beratungsportfolio soll in allen Geschäftsstellen vorgehalten werden und bei Privatkunden soll es für Einlagen kein Verwahrentgelt bzw. keinen Negativzins geben.